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Camino de la Costa |
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Der Camino de la Costa ist vielleicht nicht der bekannteste Jakobsweg Spaniens, gehört aber zu den schönsten Pilgerrouten des Landes. Wie der Name bereits sagt, führt der Camino de la Costa an der Küste entlang. Durch die enge Vernetzung der spanischen Jakobswege bietet sich Wanderern hier auch die Möglichkeit, nur einen Teil der Wegstrecke auf dem Camino de la Costa zurückzulegen und so die anderen Routen ebenfalls kennenzulernen. Trotz der vielfältigen Varianten und Möglichkeiten des Camino de la Costa existiert hier ein Hauptweg, der auf rund 875 abwechslungsreichen Kilometern von Irun im Baskenland bis nach Santiago de Compostela führt. So geht es zu Beginn von Irun über Bilbao bis nach Santander. Von hier aus geht es dann bis nach Oviedo, bevor das letzte Drittel dieses Jakobsweges über Cudillero bis nach Santiago de Compostela verläuft. Eingebettet in die einzigartige Naturlandschaft Nordspaniens hat der Camino de la Costa keineswegs nur Natur-Highlights zu bieten. Zahllose Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das "Palacete de indianos" in Bustio, die Römerbrücke "Puente romano" in La Franca, das Kloster Monasterio de San Antolin de Bedon in Naves und die Kathedrale von Oviedo. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit erwartet Wanderer und Pilger aber am Ende des Weges in Santiago de Compostela. In der imposanten Kathedrale sorgt die Sitzfigur des heiligen Jakobusses in regelmäßigen Abständen für einen enormen Pilgerstrom. Wer es bis zum Grab des Apostels Jakobus geschafft und mitunter weite Strecken zurückgelegt hat, darf es sich schließlich nicht nehmen lassen die Jakobus-Figur in der Kathedrale zu umarmen und zu küssen. Auf diese Art und Weise erweisen die Besucher dem Apostel die Ehre und empfangen so dessen Segen. |
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