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Camino Frances |
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Der Camino Frances ist der Klassiker unter den spanischen Jakobswegen und für viele Menschen der Inbegriff des Pilgerns. Auf rund 800 Kilometern schlängelt sich der Weg von den in Nordspanien gelegenen Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela, zur Grabstätte des Apostels Jakobus. Der Camino Frances hat eine lange Tradition, denn bereits in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde diese Route von den Pyrenäen bis nach Santiago angelegt. Damals diente der heutige Camino Frances aber nicht nur als Pilgerroute, sondern war vielmehr einer der wichtigsten Handelswege im gesamten nordspanischen Raum. So bevölkerten in früheren Zeiten Händler und Reisende den Camino Frances neben den Pilgern, die nach Santiago de Compostela pilgerten. Auch heute erfreut sich der Camino Frances nach wie vor großer Beliebtheit. Wie in früheren Zeiten ist das Publikum auf diesem spanischen Jakobsweg heute recht gemischt. Händler machen von dieser Route zwar nicht mehr Gebrauch, aber neben den Pilgern, die sich aus religiösen Gründen zum Jakobsgrab aufmachen, nutzen auch zahllose Wanderer die hervorragende Infrastruktur des Jakobswegs. Eine hervorragende Wegemarkierung, ein dichtes Netz an Unterkünften entlang des Weges und faszinierende Landschaften machen den Camino Frances zu einem idealen Terrain für passionierte Wanderer. Ausgangspunkt für den Camino Frances ist Somport hoch oben in den Pyrenäen. Alternativ kann man auch am Pyrenäenpass von Roncesvalles seine Pilgerreise nach Santiago de Compostela beginnen. In Puente de la Reina vereinen sich diese beiden Teilstrecken zum eigentlichen Camino Frances, der sich an bedeutenden Orten, wie Burgos, Leon, Ponferrada, Palas de Rey und Monte de Gozo, seinen Weg nach Santiago de Compostela bahnt. |
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