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Via de la Plata |
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Bei der Via de la Plata handelt es sich eigentlich um eine historische Straße in Spanien, die Sevilla mit Astorga verbindet. Ist heute die Rede von der Via de la Plata, ist für gewöhnlich aber der in Sevilla beginnende Jakobsweg gemeint. Wie alle Jakobswege hat auch dieser Santiago de Compostela zum Ziel, schließlich ist dies die Grabstätte des heiligen Apostels Jakobus. Mit einer Länge von insgesamt 1.000 Kilometern ist die Via de la Plata eine enorme Herausforderung und stellt somit einen der anspruchsvollsten Pilgerwege Spaniens dar. Eine gute Kondition, sowie eine solide Wander-Erfahrung sind auf dem Weg von Sevilla nach Santiago de Compostela daher ebenso unverzichtbar wie eine gute Ausrüstung. Als einer der weniger stark frequentierten Jakobswege in Spanien hat die Via de la Plata eine nahezu unberührte Natur zu bieten und verspricht zudem viel Ruhe. So gilt die sogenannte Silberstraße bislang noch als Geheimtipp für Wanderer und Pilger, die Spanien zu Fuß erkunden möchten. Durch die enorme Länge von 1.000 Kilometern ist die Via de la Plata aber nicht nur sehr anspruchsvoll, sondern auch äußerst reizvoll. So durchquert man während der Wanderung von Sevilla nach Santiago de Compostela gleich mehrere Klimazonen und erlebt die verschiedenen Landschaftstypen Spaniens so hautnah. Von Andalusien aus geht es in die speziell im Sommer wüstenähnliche Region Extremadura und über die nordkastillische Hochebene bis ins grüne Galizien. Die Via de la Plata verfügt demnach nicht nur über historische Sehenswürdigkeiten, wie die römische Segmentbogenbrücke Puente de Alconetar über den Tajo, sondern ist auch in eine äußerst vielfältige Naturlandschaft eingebettet, die am Wegesrand so manche Überraschung bereithält. |
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