Wandern auf der Halbinsel Pilion
Zwischen der Ägäis und dem Pagasitischen Golf gelegen, findet man hier eine tolle Mischung aus schroffen Bergen, grünen Wäldern und kristallklarem Wasser. Wer auf dem Pilion wandert, erlebt die Natur hautnah – mit ihrer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt, die zu jeder Jahreszeit anders aussieht.
Besonders der Herbst mit seinem bunten Laub gilt als eine malerische Zeit für Wanderungen.
Das Herzstück des Pilion-Wandernetzes bilden die Kalderimia, alte, mit Pflastersteinen ausgelegte Maultierpfade. Diese historischen Wege, die früher die Bergdörfer miteinander verbunden haben, führen heute Wanderer durch duftende Olivenhaine, dichte Kastanienwälder und vorbei an rauschenden Bächen zu schönen Dörfern.
Die Wanderungen sind sehr unterschiedlich. Es gibt gemütliche Küstenspaziergänge mit Meerblick, aber auch anspruchsvolle Bergtouren mit tollen Aussichten. Wer den Süd-Pilion erkundet, findet dort ausgeschilderte Wanderwege. Eine schöne Tour führt vom Dorf Choreftó an der Küste entlang zu den versteckten Buchten von Análipsi. Andere Wege verbinden Orte wie Mouresi und Tsangarada. Dort spenden alte Platanen Schatten, und die traditionellen Häuser sind sehenswert. Lokale Gruppen wie die Friends of the Kalderimi kümmern sich um die Instandhaltung und Markierung der Wege und bieten regelmäßig geführte Touren an.
Weitere Wandertipps für Pilion: https://www.wandern.de/tipps/pilion/wandern-im-pilion-fragen-und-antworten
Horst Görtz, 19.04.2025