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Pilgern auf dem Camino a Fisterra

Camino a Fisterra

--->>>Unsere Pilgerwanderreise auf dem Camino a Fisterra<<<---

Der Camino a Fisterra ist kein Pilgerweg im eigentlichen Sinne, sondern die Verlängerung des  Französischen Jakobsweges dem klassischen Jakobsweg Spaniens. Die Route verläuft von Santiago de Compostela bis ans Kap Finisterra, dessen galizischer Name Fisterra lautet und für diesen Weg namensgebend ist.

Da der Camino a Fisterra nicht Santiago de Compostela und somit das Grab des Apostels Jakobus zum Ziel hat, wird dieser offiziell nicht zu den Jakobswegen gezählt. Nichtsdestotrotz ist dieser eng mit dem spanischen Jakobsweg verbunden und wird bereits seit vielen Jahrhunderten frequentiert. So stammen die ersten Erwähnungen des Camino a Fisterra aus dem 12. Jahrhundert. Damals galt Fisterra als Ende der Welt und war daher ein beliebtes Ziel der Pilger, die sich mitunter nur einen kurzen Aufenthalt in Santiago de Compostela gönnten.

Der Camino a Fisterra hat aber eine noch viel längere Tradition, denn schon zu vorchristlichen Zeiten war dieser Weg von größter Bedeutung für die Menschen. Als Initiationsweg führte die Route schon damals ans Kap Finisterre, das in keltischen Sagen eine zentrale Rolle spielte. So gingen die Kelten davon aus, dass sie hier de Inseln der Seligen am nächsten sein konnten, da sie diese jenseits des Horizonts glaubten.

Auch heute erfreut sich der Camino a Fisterra großer Beliebtheit und wird von zahlreichen Pilgern genutzt, die ihr eigentliches Ziel, die Grabstätte des Apostels Jakobus, bereits erreicht haben. Insbesondere passionierte Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten und können auf dem Camino a Fisterra eine einzigartige Naturlandschaft zu Fuß erkunden. Als ultimatives Ende des Jakobswegs kann das Kap Finisterre mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Atlantik aufwarten. Heutzutage weiß man natürlich, dass es sich hierbei nicht um das Ende der Welt handelt, doch beim Blick auf den endlosen Horizont kann man dies für einige Momente durchaus vergessen.

Erlebnisbericht: Camino Fisterra I

Vom Mittelalter bis heute ist es für viele Pilger ein besonderer Reiz, nach der Ankunft in Santiago noch weitere der bis vier Tage weiterzuwandern. Zum einen, weil der Gedanke, nach tage- oder wochenlangem Pilgern plötzlich „da“ zu sein und aufzuhören unmöglich erscheint. Zum anderen, weil der Weg am Kap Fisterra wirklich zu Ende ist. Hinter dem berühmtem „0,00km“-Stein am Leuchtturm wartet nur noch das Meer. Für den besonderen Abschluss der Pilgerreise gibt es ein Ritual, mit dem sich die Pilger schon seit langer Zeit symbolisch von ihrem alten Leben und ihrem alten Selbst verabschieden. Doch zunächst zum eigentlichen Weg:

Der Start morgens in Santiago war von gemischten Gefühlen geprägt. Es fühlte sich vertraut an, wieder seinen Rucksack zu packen, die Schuhe zu schnüren und sich auf den Weg zu machen. Aber trotzdem war es anders. Körper und Geist empörten sich: „Wir sind doch angekommen! Warum müssen wir schon wieder laufen?“ Aber nach einigen Minuten war alles wieder beim Alten. Wandern, Landschaft genießen, fotografieren, Stempel sammeln – der Pilgeralltag hatte mich schnell wieder.

Auf der ersten Etappe nach Negreira waren zwar einige Asphaltstrecken und eine ordentliche Steigung zu bewältigen, aber meistens lief es sich entspannt durch weitläufige Eukalyptuswälder und galizische Dörfer. Das Wandern half dabei, abseits des Trubels in Santiago den Weg noch einmal Revue passieren zu lassen und sich mit dem Gedanken der baldigen Heimkehr anzufreunden. Es waren einige Mitpilger auf dem Weg. Darunter viele neue Gesichter, aber aufgrund der gemeinsamen Etappen und den vorher gepilgerten Jakobswegen hatte man auf Anhieb ein Gesprächsthema.

Der zweite Tag nach Olveiroa war hart. Einerseits, weil die Etappe über dreißig Kilometer lang war und andererseits, weil diese Kilometer zu größtem Teil auf Asphaltstraßen verliefen. Im Nachhinein hätte ich diese Etappe in Santa Irene besser vorzeitig beendet und mir mehr Zeit für die Strecke genommen. Olveiroa selbst war mit den typisch galizischen Steingebäuden und Kornspeichern jedoch ein sehr sympathischer Ort.

Am nächsten Tag erwartete mich vor allem zu Beginn der Etappe ein anstrengendes Auf und Ab, aber die Schotterwege umgeben von Heidelandschaft, Flüssen und schönen Aussichten machten das Wandern wesentlich angenehmer, als die monotonen Teerstraßen am Tag zuvor. Nach sechs Kilometern erreichte ich die Stelle, an der einer der bekannten mit Muscheln versehenen Steine ankündigt, dass man sich nun zwischen dem Weg zum Heiligtum von Muxía oder nach Fisterra entscheiden muss. Zwischen den beiden Orten besteht ebenfalls ein Verbindungsweg, sodass man nach Besichtigung des einen Ortes auch zum anderen am nächsten Tag pilgern kann. Nach Fisterra geht es weiter durch die Heidelandschaft. Die gelben Blüten der Vegetation tauchen alles in ein goldenes Licht. Es herrschte Abendstimmung, auch wenn es noch früh am Tag war. Dieses ruhige Wandern passte sehr gut zu der Stimmung, die man auf seiner letzten Etappe mit sich trägt. Bald wird der Pilgeralltag hinter einem liegen. Der Moment, in dem ich zum ersten Mal das Meer erblickte, war überwältigend!

Nach Ankunft in der Stadt Fisterra war es leider noch nicht ganz geschafft. Die Tradition sieht bis heute vor, dass man zunächst ein Bad im Atlantik nehmen sollte, anschließend ein Kleidungsstück oder einen Gegenstand verbrennt, der einen auf seiner vorherigen Pilgerreise begleitet hat und schließlich den Sonnenuntergang anschaut. In dieser Reihenfolge ausgeführt, sollte man am nächsten Tag als neuer Mensch erwachen.

Bei diesem Ritual musste ich erfahren, dass der Atlantik selbst im Sommer noch eisig kalt ist! Dem Feuer hinter dem Leuchtturm am Kap, der noch drei Kilometer von der Stadt entfernt ist, fielen ein Paar meiner Socken zum Opfer. Der malerische Sonnenuntergang war der perfekte Abschluss dieser Reise. Der letzte Tag auf der letzten Etappe ging zu Ende.

Ruth R.

 

 

Erlebnisbericht: Camino Fisterra II

Nach vielen Reisen auf allen Kontinenten suchte ich eine neue Erfahrung. Ferne Länder waren mir inzwischen bekannt. Warum nicht den Jakobsweg pilgern? Eine Idee, die mich nicht mehr losließ. Keine 300 km pro Tag mit Bus oder Auto, nein -  25 km pro Tag – zu Fuß!

Über Bilbao und Bayonne erreichte ich den kleinen Ort Saint-Jean-Pied-de-Port (Bild 1). Im Reiseführer sah ich, dass der erste Tag der Wanderschaft auch gleich der schwierigste sein wird (rund 1.250 HM).  Doch vorher hatte ich noch eine Nacht im kleinen Pyrenäen-Städtchen zu schlafen.


Abb. 1
Abb. 2

Ich ging wie die meisten Pilger sehr früh los. Der Weg stieg merklich an (Bild 2). Aufgeben kam für mich von vorneherein nicht in Frage. So ging es Schritt für Schritt den Berg hoch. Irgendwie zogen die vielen Pilger sich gegenseitig den Berg hoch. Es war ein wunderschönes Gefühl, endlich an der französisch-spanischen Grenze angekommen zu sein, auch wenn es bis zum höchsten Punkt, dem Cisa-Pass noch weitere 100 HM waren. Müde aber glücklich fiel ich in Roncesvalles ins Bett.

Am nächsten Tag steckten die Anstrengungen des Aufstiegs natürlich noch in meinen Knochen. Der Jakobsweg führte mich und die anderen Pilger durch baskische Dörfer zum Übernachtungsort Zubiri. Die Herberge war restlos überfüllt. Ich musste in einer Turnhalle auf einer Turnmatte übernachten. Sämtliche Hotels waren auch schon ausgebucht.

Der Weg nach Pamplona, der Stadt der Stierrennen war nicht sehr anstrengend. Auch in der Großstadt erkannten sich die Pilger, tauschten sich aus und gingen gemeinsam zum Abendessen. Ein Gruppengefühl, das wohl einzigartig auf dieser Welt ist.

Es gab Pilger, die bereits zwei Stunden vor Sonnenaufgang loszogen, andere saßen noch seelenruhig beim Frühstück, als ich so gegen 7 Uhr loszog. Heute führte mich der Weg über den Perdón-Kamm nach Puente la Reina. Der Aufstieg erfolgte in Nebel. Am Gipfel zogen schlagartig die Wolken ab und wir hatten freie Sicht auf die schöne Landschaft. Den kleinen Umweg zum Kirchlein Santa María Eunata (Bild 3) ging ich natürlich auch noch.


Abb. 3
Abb. 4

 

Tipp: Barfuß um die Kirche gehen. Die Steine massieren die geschundenen Füße.

Hier in Puente la Reina ist das Mittelalter all gegenwärtig. Hinaus aus der Stadt geht es über die berühmte Brücke Richtung Cirauqui (Bild 4). Das berühmte Fotomotiv vor dem Ort musste ich natürlich auch knipsen. Als Übernachtungsort hatte ich mir Estella ausgesucht. Am Abend gingen wir natürlich noch bis zum Weinbrunnen von Irache. Mit dem Traubensaft gestärkt, fiel uns der Heimweg etwas leichter.

Am nächsten Tag erreichte ich über Villamayor meinen Nächtigungsort Los Arcos. In der Kirche Santa María fand am Abend der Pilgergottesdienst statt. Immer wieder ein schöner Tagesausklang. Logroño erreicht man über Viana. Inzwischen wurden mir die Großstädte sogar etwas zu laut. Es stellt sich das Tempo und die Ruhe des Landlebens bei dem Pilger ein. Deshalb ging ich am nächsten Tag einen kleinen Umweg nach Ventosa. Ein kleiner Ort in dem ich die Ruhe, die ich suchte, wieder fand.

Weiter ging es nach Azofra. Ich kam am frühen Nachmittag an. Ich ging durch die Straßen – alles war wie ausgestorben. Die heiligen Stunden der spanischen Siesta. 

Heute stand Santo Domingo de la Calzada mit der Hühnerwunder-Kirche auf dem Tagesplan. Als ich die Kirche betrat, machten die Hühner keinen Mucks. Sollte dies ein schlechtes Zeichen für die weitere Pilgerschaft sein?? Übernachtet habe ich jedenfalls in Grañon. Die Lokale waren voll mit den Pilgern, alle glücklich und zufrieden mit ihrem „Vagabundenleben“.

Es folgte der Weg nach Tosantos. Eine spanische Pilgerin organisierte uns den Schlüssel für die kleine Felskirche Virgen de la Peña. Die Landschaft wurde karg und trockener. Zu Beginn des Weges war noch viel Grün zu sehen, jetzt überwiegten die Brauntöne.

Nach San Juan de Ortega zieht sich der Weg durch eine endlose Brandschneise im Wald. Das Kloster bietet eine gute Gelegenheit für die Mittagspause. Wir aßen von der typischen Blutwurst. Man sollte nicht vom Aussehen auf den Geschmack schließen…. Ich ging noch bis Atapuerca.

Der Jakobsweg erreicht nun die Großstadt Burgos. Die Innenstadt entschädigt für die monotone Strecke durch Industriegebiete. Pflichtprogramm natürlich für jeden Pilger, die Kathedrale. Kirchen bieten auf dem ganzen Weg die Möglichkeit, sich eine innere Pause zu gönnen. Es wurde sehr spät diesen Abend. Die Pilgergemeinschaft löste sich nach dem Abendessen nicht so schnell auf.

Hinter Burgos folgt der schöne Weg nach Hornnillos del Camino (Bild 5), Hontanas und Castrojeriz (Bild 6).


Abb. 5
Abb. 6

 

Inzwischen hatte sich der Pilgeralltag so eingeschlichen. Ein Leben das in seiner Einfachheit so befreiend und wunderschön ist. Jeder hat nur seinen Rucksack! Nicht viel und doch Alles. Es folgen Frómista mit seiner romanischen Kirche und Carrión de los Condes.

Jetzt musste ich mich auf die Meseta einstellen. 17 Kilometer durch das Nichts. Wohl das spirituellste Erlebnis der ganzen Pilgerschaft. Erst in Calzadilla de la Cueza (Bild 7) ist man wieder in der Zivilisation. Hier habe ich die Nacht verbracht.


Abb. 7
Abb. 8

 

Weiter ging es nach Sahagún mit seiner Herberge in einer alten Kirchenruine. Ein eiserner Pilger bewacht diese (Bild 8). Ich wählte die Alternativroute über Calzadilla de los Hermanillos und Reliegos nach Mansillas de las Mulas.

León war am nächsten Tag mein Ziel. Die Großstadt mit der mächtigen Kathedrale (Bild 9). Der Tag war sehr heiß. Am späteren Nachmittag kam ich in der Innenstadt an. Musik aus der Kathedrale zog mich magisch an. Johann Sebastian Bach auf der Orgel. Es waren die Proben für das Konzert am Abend. Als Musiknarr ein weiterer Höhepunkt der ganzen Pilgerschaft. Mit Orgelmusik in den Ohren ging ich zu Bett. Der schöne Wandertag und der musikalische Tagesausklang. Kann man zufriedener sein?

Mit neuer Kraft standen heute 38 Kilometer bis Hospital de Órbigo auf dem Programm. Der Ort mit der sanft geschwungenen, einen „Eselrücken“ beschreibenden Brücke (Bild 10).


Abb. 9
Abb. 10

 

Astorga wurde nun erreicht. Der Bischofspalast von Antonio Gaudí beeindruckte mich wie alle anderen Pilger. Ich schlief fast im Zentrum. Die Anzahl der Pilger erhöhte sich merklich. Viele beginnen ihren Jakobsweg erst hier.

Am folgenden Tag steigt der Weg laufend an. Kleine Dörfer führten mich nach Rabanal del Camino. Ein malerischer Ort und schon immer ein Stützpunkt für Jakobspilger.

Jetzt folgte ein weiterer Aufstieg zum Cruz de Ferro (Bild 11). Ich legte wie alle Pilger einen kleinen Stein ab. Diesen hatte ich allerdings erst am Vortag eingesammelt und nicht von Zuhause mitgebracht. 


Abb. 11
Abb. 12

 

Der erfahrene Pilger kann sich sicher sein: Wenn es nach oben ging, muss es auch wieder abwärts gehen. In einem Traum von Landschaft geht es über El Acebo (Bild 12) hinab nach Moinaseca und weiter nach Ponferrada. Hier traf ich die erste Pferdepilgerin. Der Weg verläuft relativ eben bis Villafranca del Bierzo. Hinter diesem Ort beginnt der „Camino duro“ – der harte Weg. Es geht steil bergauf. Man wandert zuerst auf einem Höhenweg und dann hinab nach Trabadelo.

Am Nachmittag folgen dann noch rund 670 HM bis O Cebreiro. Nach dem Überqueren der Pyrenäen, der zweithöchste Anstieg. Es ist auch die Grenze zu Galicien. Der Weg zog sich sehr lange hin. Endlich war der Grenzstein für die Region Galicien erreicht. In O Cebreiro (Bild 13) angekommen, fiel mir gleich die veränderte Architektur der Häuser auf. Hier oben machen alle Pilger einen zufriedenen Eindruck. Wer bis hier gewandert ist, wird wohl auch den Rest schaffen.

O Cebreiro
Abb. 13Portomarin
Abb. 14

In der Nacht hatte es stark geregnet. Es ging wieder bergab bis Triacastela. Nach Sarria wählte ich den längeren Weg über das Kloster Samos.

Der nächste Tag brachte mich nach Portomarín. Der Ort über dem Stausee (Bild 14). Vor Jahren hatte man den alten Ort geflutet und ihn am Berg neu aufgebaut. Der Stausee war leer, so dass man noch Mauern von den alten Häusern erkennen konnte. Irgendwie sehr gespenstisch.

Es folgten noch die Orte Palais de Rei und  Arzúa bis Santiago de Compostela. Was war dies für ein Gefühl, es geschafft zu haben. Rund 700 km zu Fuß gegangen zu sein. Alle Pilger fielen sich irgendwie glückliche in die Arme. Der Platz vor der Kathedrale war ein einziges großes Fest der Freude. Ich hatte so viele Menschen auf den langen Weg getroffen. Die meisten sah man nun wieder. Jeder holte sich seine Urkunde, die sog. „Compostela“ (Bild 15). Viele hatten noch ihre Rucksäcke dabei, einige waren mit den Rucksäcken sogar bei der Pilgermesse. Ich blieb für zwei Tag in der Stadt. Vor der Kathedrale (Bild 16) traf ich immer wieder bekannte Gesichter.

Ich + Urkunde
Abb. 15Santiago
Abb. 16

Tipp: Mindestens noch 2 Tage in Santiago bleiben – Nicht zu schnell zurück in den Alltag!

Den 3tägigen Nachschlag bis zum „Ende der Welt“ wollte ich mir nicht nehmen lassen. Über die Ponte Maceira (Bild 17) ging es nach Negreira. Es folgte nach Olveiroa. Es waren so hundert Pilger unterwegs. 

Ponte Maceira
Abb. 17Ende der Welt
Abb. 18

Nach weiteren rund 92 Kilometern war es heute so weit. Das Ende der Welt war erreicht (Bild 18). Das Meer konnte man noch nicht sehen, aber man konnte es riechen.  Lauter Gefühle, die wohl nur ein Fußgänger erleben kann. Angekommen am letzten Punkt der Reise sah ich hinaus aufs Meer. Die letzten 33 Tage waren wohl der schönste Urlaub in meinem Leben.

***

Ein Reise, die das ganze Leben verändert. Wer das nicht kennt, der hat wohl nie gelebt!!!

Alexander Bürger

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