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Pilgern auf dem Camino Fonseca

Camino Fonseca

Route

Der Camino Fonseca verläuft auf maximal 505 Kilometern - je nachdem, welche Varianten genutzt werden - von Salamanca über Zamora, Ourense und Monasterio de Oseira bis zum Ziel aller Pilgerträume, nach Santiago de Compostela und deckt sich in Teilen mit der etwas bekannteren Via de la Plata.

Eines der schönsten Erlebnisse auf Fernwanderwegen ist es, von Tag zu Tag die Veränderungen der Landschaft zu beobachten: Der Camino Fonseca beginnt in der so genannten Tierra del Vino, allerdings sollte man sich von diesem traditionellen Namen nicht täuschen lassen. Heute wird in diesem Gebiet, genauso wie in der darauf folgenden Tierra del Pan vorwiegend Getreide angebaut. Beide Abschnitte verlaufen leider nahe der Nationalstraße 630.

Eine geradezu erfrischende Veränderung ergibt sich folglich auf dem Wegstück zwischen Tábara und Puebla de Sanabria, das zunächst durch das Tal des Rio Tera und dann hinauf in die Berge führt. Von Bergen und steinigen Aufstiegen ist auch der folgende Abschnitt geprägt, mit dem man die Provinz Gallizien betritt. In der Folge wechseln sich flache und hügelige Passagen ab: Von Vilar do Bario bis Ourense führt der Weg zunächst durch flaches, vorwiegend agrarisch geprägtes Terrain, hält dann beim Verlassen der Stadt einen langen und anstrengenden Anstieg bereit, bevor sich der Pilger auf dem letzten Stück des Weges den sanften Hügeln Galliziens ergeben kann, die ihn schließlich bis nach Santiago de Compostela führen.

Namensgeber des Camino Fonseca

Benannt ist der Camino Fonseca nach dem spanischen Erzbischof und Bildungsförderer Don Alfonso de Fonseca y Acevedo III. Er betätigte sich als Gründer von Colleges an den Universitäten von Salmanca und Santiago - sicher ein Grund, warum man sich in der Moderne entschieden hat, den Jakobsweg zwischen diesen beiden Städten nach ihm zu benennen. Nach seinem Tod im Jahre 1534 fand er in Salmanca seine letzte Ruhestätte.

Infrastruktur

Da es sich beim Camino Fonseca um keine der touristischen Hauptrouten des Jakobsweges handelt, ist auch die Infrastruktur entsprechend weniger ausgebaut. In recht unregelmäßigen Abständen von circa 10 bis hin zu 35 Kilometern finden sich Pilgerunterkünfte.

Hilfreiche Informationen finden sich etwa auf http://www.jakobus-info.de/unser_weg/camino13.htm oder http://www.peregrino.pwp.blueyonder.co.uk/camino/.

Vorbereitung

Zur Vorbereitung gilt es in erster Linie, genug Zeit für die circa 500 Kilometer lange Strecke einzuplanen. Wie lange der Einzelne für den Weg benötigt hängt nicht nur von individuellen Faktoren wie körperlicher Fitness und sportlichem Ehrgeiz ab, sondern kann auch von unvorhersehbaren Ereignissen wie Witterung, Krankheit etc. beeinflusst werden. Dennoch ist es sinnvoll, in heimischen Gefilden bereits die Wanderschuhe einzulaufen, den Rucksack Probe zu tragen und dabei ein realistisches Gespür für die mögliche tägliche Laufleistung zu bekommen.

 

 

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