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Die zehn wichtigsten Tipps zum Wandern mit Ihrem Hund

Das Wandern mit Hund hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einem absoluten Trend entwickelt, der grundsätzlich überaus positiv zu bewerten ist. Bewegungsmangel ist ein entscheidender Einflussfaktor, wenn es um die Zunahme unterschiedlichster Zivilisationskrankheiten geht. Nicht nur der Mensch, sondern auch Hunde leiden zunehmend darunter und bewegen sich einfach zu wenig. Wandertouren können hier Abhilfe schaffen und zudem der Beziehung zwischen Mensch und Tier sehr dienlich sein.

wandern mit hund
©alexei_tm/stock.adobe.com         

Die gemeinsamen Streifzüge durch die Natur lassen Hund und Hundehalter zu einem eingespielten Team zusammenwachsen. So wird aus dem Hund als Haustier wahrhaftig der beste Freund des Menschen. Der Halter trägt dabei natürlich eine besondere Verantwortung und muss dieser im Rahmen ausgedehnter Wanderungen auf unterschiedlichste Art und Weise gerecht werden. Mit den richtigen Tipps ist dies kein Problem, denn so werden Wandertouren mit Hund zu einem absoluten Spaß.

  • Erste Hilfe am Hund vorab lernen!
    Dass man beim Wandern mit Hund auch ein Erste-Hilfe-Set für den Vierbeiner zur Hand haben sollte, ist eine Selbstverständlichkeit. Falls sich das Tier verletzt, kann man so erste Maßnahmen ergreifen. Allerdings sollte man dazu auch wissen, wie erste Hilfe am Hund funktioniert. Zu diesem Zweck sollte man sich vorab gut informieren und auch an dem einen oder anderen Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter/innen teilnehmen.
  • Vorsicht bei Rindern auf der Alm!
    Unabhängig davon, ob man in den Bergen oder im Flachland mit dem Hund unterwegs ist, sind weidende Rinder und andere Tiere stets ein idyllischer Anblick. Der Hund zeigt zuweilen besonderes Interesse an dem Weidevieh, während sich dieses vielleicht bedroht fühlt. So kann es durchaus dazu kommen, dass die Provokationen des Hundes einen Angriff der Rinder zur Folge haben, was wiederum zu bedrohlichen Situationen führen kann. Daher ist es ratsam, den Hund anzuleinen. Außerdem sollte man etwas Abstand zum Weidevieh halten und zügig weitergehen. So entstehen erst gar keine brenzligen Situationen.
  • Hund mit einer Aufgabe betrauen!
    Das Schöne am Wandern ist, dass man seinem stressigen Alltag entfliehen und die Gedanken einfach schweifen lassen kann. Die herrliche Kulisse des Wandergebietes trägt maßgeblich zur Entspannung bei. Hunde empfinden zwar große Freude beim Wandern mit ihren Menschen, sie können sich aber auch leicht langweilen. Dem kann man entgegenwirken, indem man den Hund mit einer kleinen Aufgabe betraut. So kann er beispielsweise einen leichten Rucksack tragen oder sich zwischendurch Suchspielen widmen.
  • Vorausschauend wandern!
    Wanderfreunde, die mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind, müssen besonders vorausschauend wandern. So sollten sie den Weg und die Umgebung im Blick haben, um schwierige Passagen oder etwaige Gefahren frühzeitig zu erkennen. Dazu gehört es unter anderem auch, nach Wild Ausschau zu halten, das mitunter den Jagdtrieb des Hundes befeuert. Wer unaufmerksam und unvorbereitet ist, verliert mitunter die Kontrolle über seinen Hund oder auch nur den Halt, weil dieser plötzlich an der Leine zerrt.
  • Genügend Proviant und Futter mitnehmen!
    Selbst beim Wandern ohne Gepäck hat man für gewöhnlich einen Rucksack dabei und führt etwas Proviant und Wasser mit, um sich zwischendurch versorgen zu können. Ansonsten kann man auch am Wegesrand einkehren und sich während einer kleinen Pause stärken. Wer mit Hund wandert, muss auch an dessen Verpflegung während der Etappen denken. In Hütten und anderen Wirtschaften kann der Hund zwar durchaus Wasser bekommen, für das leibliche Wohl muss aber der Mensch sorgen, indem er das gewohnte Futter anbietet.
  • Pausen machen!
    Hunde strotzen oftmals nur so vor Lebensfreude und scheinen über enorme Energie zu verfügen. Beim Wandern darf man sich davon aber nicht täuschen lassen und sollte daran denken, auch dem Hund genügend Pausen zu gönnen. Gegebenenfalls muss man das Tier sogar dazu zwingen, während einer Rast ruhig zu bleiben und nicht umherzutollen. Ohne kleine Auszeiten besteht jedoch die Gefahr, dass sich der Hund überanstrengt. Dies hat mitunter gesundheitliche Probleme oder plötzliche Leistungseinbrüche zur Folge.
  • Rücksicht auf andere Wanderer nehmen!
    Beim Wandern bleiben Begegnungen mit anderen Wanderern nicht aus und sind oftmals eine echte Bereicherung. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass nicht jeder Wanderfreund auch ein Hundeliebhaber ist. Der Hund sollte daher niemanden anspringen oder bedrängen und auch ansonsten ein angemessenes Verhalten zeigen. Beim Wandern mit Hund muss man also besondere Rücksicht nehmen und dafür sorgen, dass der Vierbeiner zu keiner Belästigung für die Mitmenschen wird.
  • Hund richtig führen an schwierigen Passagen!
    Selbst bestens erzogene Hunde sollten beim Wandern angeleint werden. Dabei geht es oftmals auch um den Schutz des Hundes, denn schwierige Passagen sind für den Vierbeiner als solche vielleicht gar nicht so leicht zu erkennen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Hunde abstürzen und so zu Fällen für die Bergrettung werden. In anderen Fällen erliegen sie ihrer Neugier und legen sich so mitunter mit einer Viehherde an. Damit es erst gar nicht so solch brenzligen Situationen kommt, ist der Hund anzuleinen. Bei Aufstiegen sollte das Tier vorlaufen, während es beim Abstieg eher hinter seinen Menschen gehen sollte.
  • Wanderungen sorgsam planen!
    Ausgedehnte Wandertouren erfordern stets eine umfassende Planung und Vorbereitung. Wer mit Hund unterwegs ist, muss zudem besonders sorgsam planen. Dabei geht es unter anderem um die Länge der einzelnen Etappen, die Reisebedingungen sowie die Suche nach hundefreundlichen Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten.
  • Passende Wanderrouten auswählen!
    Besonders wichtig ist es natürlich, passende Touren auszuwählen. Dabei darf man nicht nur an die eigene Kondition sowie die persönlichen Vorlieben denken, sondern muss auch die Bedürfnisse des Vierbeiners berücksichtigen. Die einzelnen Etappen müssen für Mensch und Tier angenehme Wandererlebnisse ermöglichen. Zudem sollten Hunde vor Ort willkommen sein, denn ansonsten kann die Wanderreise mit Hund zu einer wahren Tortour werden.
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