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Flora und Fauna in den Pyrenäen

Fauna:

Großraubtiere wie Wolf und Bär sind zwar vom Aussterben bedroht, aber noch in einigen wenigen Gebieten anzutreffen. Vor allem Wölfe sind noch verbreitet. Fuchs und Luchs gehören ebenso zum Inventar. Oft zu sehen bekommt man Wildschweine, Hirsche und Rehe, die regelmäßig die Wälder durchstreifen. Sie sind nicht besonders scheu und können einem auf Wanderungen durchaus begegnen. Das gilt auch für Gämsen, die allerdings vor allem die höheren Lagen bewohnen. Früher wurden sie dort von den endemischen Pyrenäensteinböcken begleitet, die leider, trotz großer Bemühungen das zu verhindern, mittlerweile ausgestorben sind. Vogelarten sind ebenfalls zahlreich vertreten, die größten unter ihnen sind Bartgeiern und Lämmergeier, die man öfters über Gipfel und Graten kreisen sieht. 

Reptilien und Amphibien sind in den Pyrenäen keine Seltenheit. Frösche, Kröten, Eidechsen und Molche, aber auch kleinere Schlangenarten wie die Aspis Viper (die einzige Giftschlange der Region) und die größere Eidechsennatter. Zornnatter, Ringelnatter und Vipernnatter sind weitere Vertreter der kriechenden Fraktion.

Endemisch sind der Pyrenäen-Gebirgsmolch und der Desman, ein ca. 20 cm langer Wasserbewohner aus der Familie der Maulwürfe.

Flora:

Auch die Flora der Pyrenäen kann sich sehen lassen: Kühle Buchenwälder und ausgedehnte Kiefernwälder in den höheren Regionen prägen neben sattgrünen Bergwiesen das Bild. Dazu wachsen im Pyrenäengebiet über 3300 verschiedene Pflanzenarten, 150 davon sind endemisch. Einige besonders schöne Blumenarten sind Pyrenäen-Hahnenfuß, Narzisse, Schwertlilie und auch Enzian. Unter den endemischen Pflanzen gibt es spezielle Arten von Astern, Glockenblumen, Ginster und Ramondia.

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