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Auf dem Jakobsweg: Lahn-/Mosel-/Eifel-Camino pilgern

Route

Der Lahn-Camino führt von Wetzlar auf ca. 140 Kilometern über Limburg, Nassau und Bad Ems nach Lahnstein am Rhein.Vom nahen, auf der anderen Rheinseite gelegenen Koblenz-Stolzenfels aus bringt uns im Anschluss auf ca. 170 Kilometern über Traben-Trabach bis nach Trier der Mosel-Camino. Und am Rhein entlang lässt es sich auf dem Eifel-Camino von der Burg Namedy bei Andernach über Kruft, Fraukirch, Mayen und Monreal auf insgesamt 50 Kilometern bis nach Heunenhof wandern. Von dort aus gelangt man über ca. 90 weitere Kilometer bis nach Trier, wobei sich der Eifel-Camino in Klausen mit dem Mosel-Camino vereint und gemeinsam ins Ziel führt.

Besonders sehenswert

Alle drei Jakobswege halten neben einer lieblichen, von den drei Flüssen Lahn, Rhein und Mosel geprägten Landschaft auch einige schöne Städte und kulturhistorische Sehenswürdigkeiten bereit. So liegen am Lahn-Camino Wetzlar mit seiner vom Dom geprägten, mittelalterlichen Altstadt, Limburg mit Dom und Burg aus dem 13. Jahrhundert, die Burg Nassau, der hübsche Kurort Bad Ems sowie das pittoreske Lahnstein mit Schloss Martinsburg und Burg Lahneck. Auf dem Mosel-Camino empfiehlt es sich, die Weltkulturerbestadt Koblenz mit Kastell Niederberg und Schloss Stolzenfels, die wunderschön an der Mosel gelegene Kleinstadt Traben-Trarbach sowie natürlich die alte Römerstadt Trier mit ihrer Vielzahl von Kulturdenkmälern zu besichtigen. Und schließlich hält der Eifel-Camino für kulturhungrige Pilger u.a. die Burg Namedy, Andernach mit der Liebfrauenkirche, die Genovevaburg und die Kirche St. Clemens in Mayen sowie Monreal, die „Perle des Elztales“ bereit. Durch einen Abstecher ab Kruft gelangt man außerdem zur berühmten Benediktinerabtei Maria Laach mit ihrer eindrucksvollen, hochmittelalterlichen Klosteranlage.

Praktische Tipps

Wichtige Informationen wie Kontaktadressen, eine Etappenübersicht und Hinweise zu den Unterkünften am Weg finden sich im Internet.
Da die regionalen Jakobswege in der Regel nur relativ wenig begangen werden und der infrastrukturelle Ausbau dementsprechend nicht mit den großen Jakobswegen in Frankreich oder Spanien verglichen werden kann ist es wichtig, sich bereits im Voraus über den Verlauf der einzelnen Etappen und die Übernachtungsmöglichkeiten zu informieren. Letztere sollte man, insbesondere falls man das Wandern ohne Gepäck bevorzugt und daher auf einen Rucksacktransport angewiesen ist, wenn möglich auch schon einige Tage im Voraus buchen. Dennoch ist es wichtig, sich bei der Planung einen gewissen Spielraum zu lassen, da die individuelle Tagesleistung neben der körperlichen Fitness und den sportlichen Ambitionen auch von vielen weiteren Faktoren wie Witterung oder Wegbeschaffenheit abhängig ist. Zudem kann sich die Wanderung im schlimmsten Fall durch Erkrankungen oder kleinere Verletzungen, aber auch durch das Verweilen an einem besonders schönen Ort ungeplant verzögern oder besser: entschleunigen. Also geben Sie sich, Ihrem Körper wie Ihrer Seele Zeit, um den Weg nach Ihrem individuellen Rhythmus zu gehen, damit Sie das Pilgererlebnis mit allen Sinnen genießen können.

Reisezeit

Grundsätzlich kann man auf allen drei Jakobswegen das ganze Jahr über pilgern, besonders einladend sind Landschaft und Klima jedoch sicher im Frühjahr und Frühsommer, zwischen April und Juni sowie zur Zeit der Blätterfärbung im Herbst. Wer Hitze und Kälte nicht scheut, kann sich jedoch, eine der Witterung angemessene Ausrüstung vorausgesetzt, auch in den Hochsommer- und Wintermonaten auf den Weg machen.

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