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Wandern in Neuseeland

Inhaltsverzeichnis
  1. Allgemeine Informationen zum Wanderland Neuseeland
  2. Reisen durch Neuseeland
  3. Wandern und Trekking in Neuseeland
  4. Great Barrier Island - eine Insel vor den Toren Aucklands
  5. Der Kaimai Mamaku Forest Park - ein oft übersehenes Juwel
  6. Unterwegs im Te Urewara Nationalpark auf der Nordinsel
  7. Vulkanlandschaft am Tongariro Nationalpark
  8. Einfach und doch faszinierend - Wanderungen im Whanganui Nationalpark
  9. Der Kaimanawa State Forest Park - geeignet für echte Trekker
  10. Fit durch die Kawekas auf der Nordinsel
  11. Unterwegs im Mount Taranaki Nationalpark im Westen der Nordinsel
  12. Die Tararua Ranges nördlich der Hauptstadt Wellington
  13. Der Haurangi Forest Park - abgeschieden und doch faszinierend
  14. Die Marlborough Sounds und der Queen Charlotte Track
  15. Am Strand entlang im Abel Tasman Nationalpark auf der Südinsel
  16. Der Heaphy Track im Kahurangi Nationalpark
  17. Der Karamea River - eine Wanderung durch den North-West Nelson Forest Park
  18. Der Nelson Lakes Nationalpark - eine Herausforderung für jeden Trekker
  19. Der St. James Walkway im Norden der Südinsel
  20. Das Matakitaki Valley - eine echte Herausforderung für jeden Outdoorfreund
  21. Der Inland Pack Track bei Punakaiki
  22. Wild - wilder - Arthurs Pass
  23. Unterwegs auf der Banks Peninsula
  24. Mount Cook Nationalpark für Wanderer und Bergsteiger
  25. Westland Nationalpark - den Gletschern auf der Spur
  26. Das Fjordland - für Abenteurer bestens geeignet
  27. Milford Sound und Milford Track
  28. Nah an der Zivilisation - der Kepler Track
  29. Abenteuer pur im Dusky Sound
  30. Der Hollyford Track im Fjordland Nationalpark
  31. Hump Ridge Track im Herzen des Fjordlandes
  32. Im Mount Aspiring und Fjordland Nationalpark auf dem Routeburn und Greenstone Track
  33. Auf den Spuren von J.R.Tolkien - der Rees-Dart-Track im Mount Aspiring Nationalpark
  34. Stewart Island - Kiwis und Pinguine hautnah erleben

Allgemeine Informationen zum Wanderland Neuseeland

Hobbiton

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Neuseeland - das Paradies am anderen Ende der Welt

Kein anderes Land ist von Deutschland aus weiter entfernt als Neuseeland. Durch die Lage mitten im südwestlichen Pazifik sind es etwa 1600 Kilometer bis Australien, etwa 1700 Kilometer bis zu den Tonga-Inseln und bis zur Antarktis sind es 2300 Kilometer. Das Land ist in eine Nord- und eine Südinsel getrennt und hier leben etwa 4,5 Millionen Menschen. Dazu kommen verschiedene vorgelagerte Inseln, wobei Stewart Island im Süden der Südinsel die größte Insel ist. Hier finden Wanderer eine fast unberührte Natur vor. Eine direkte Landgrenze zu einem anderen Staat gibt es keine, denn im Westen ist Neuseeland von der Tasmanischen See und im Osten vom Südpazifik umgeben. Die Nord- und Südinsel sind durch eine Meeresenge, die sogenannte Cook Straße, voneinander getrennt. Hier wehen zum Teil heftige Winde, die sogenannten "Roaring Forties". Die etwa drei Stunden dauernde Überfahrt mit einem großen Schiff gelingt aber meistens problemlos. Einen Platz auf einer solchen Fähre sollte man vorab buchen, vor allem dann, wenn man mit dem Auto oder dem Wohnmobil durch das Land fährt. Durch die Lage auf der Südhalbkugel sind außerdem die dortigen Jahreszeiten den europäischen entgegengesetzt und so herrschen im europäischen Winter im Dezember und Januar in Neuseeland angenehme Temperaturen von bis zu 30 Grad. Durch das milde Klima auf der Nordinsel und die vielfältigen Sportmöglichkeiten auf der Südinsel ist das Land ein ganzjähriges Reiseziel für Naturliebhaber. 

Queeenstown
Queenstown

Neuseeland - ein junges Land

Von den 4,5 Millionen Einwohnern des Landes leben etwa eine Million Menschen in Auckland, der größten Stadt auf der Nordinsel. Im 17. Jahrhundert erreichte der europäische Seemann Abel Tasman die Westküste der Südinsel, doch es kam zu Auseinandersetzungen zwischen seiner Crew und den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands. Dabei starben mehrere Mitglieder seiner Besatzung. Er verließ das neu entdeckte Land schnell und segelte nach Europa zurück. Dennoch zeichnete er seine Entdeckung als Staten Landt in die Seekarten ein. Erst spätere Expeditionen verliehen dem Land schließlich den Namen Nieuw Zeeland. Die Maori, die ursprünglichen Bewohner Neuseelands, waren bereits einige Jahrhunderte früher aus dem sagenumwobenen Hawaiki mit einfachen Booten gekommen. Erst im 18. Jahrhundert war es der Engländer James Cook, der das Land auf seinem Schiff, der "Endeavour", erreichte und es dann für die britische Krone in Besitz nahm.

Eine offizielle britische Kolonie wurde Neuseeland 1840. Zwischen Engländern und Maori wurde der Vertrag von Waitangi unterzeichnet. Dabei übertrugen die Maori ihre gesamte Souveränität der englischen Königin Victoria und im Gegenzug wurden sie mit den gleichen Rechten wie die britischen Staatsbürger ausgestattet. In den folgenden Jahrzehnten kam es aber immer wieder zu Streitigkeiten und sogar Kriegen zwischen Maori und Engländern. Ende des 19. Jahrhunderts folgte dann in verschiedenen Gegenden auf der Südinsel ein Goldrausch, in dessen Zentrum vor allem Arrowtown lag. Das Land blieb aber vor allem wegen seiner ausgedehnten Schafweiden ein beliebtes Einwanderungsland für Engländer. Nach dem Abflauen des Goldbooms kam es in Neuseeland zu einer Wirtschaftsdepression. In der Folgezeit kam es zur Einrichtung einer für die damaligen Zeit vorbildlichen Sozialgesetzgebung und Ende des 19. Jahrhunderts wurde weltweit erstmalig das Frauenwahlrecht eingeführt. Die Hauptstadt wurde schließlich Wellington (und nicht das wirtschaftlich starke Auckland) und im 20. und 21. Jahrhundert wurde das Land dann von zwei größeren Erdbeben erschüttert. In Napier und Christchurch starben dabei viele Menschen. Wie jung die Geschichte dieses Landes letzten Endes ist, erkennt man auch daran, dass viele Gebäude noch nicht einmal 200 Jahre alt sind. So ist das aus dem Jahre 1836 stammende Stone House in Kerikeri das älteste Steinhaus in Neuseeland.

Menschen, Sprachen, Kulturen

Von den Einwohnern Neuseelands stammen etwa 70 Prozent von europäischen Vorfahren ab (hauptsächlich aus England). Lediglich 14 Prozent sind den ursprünglichen Bewohnern zugehörig, der Volksgruppe der Maori. Die übrigen 16 Prozent verteilen sich auf Menschen, die aus Asien oder den Inseln im Südpazifik stammen. Da das Land einmal eine englische Kolonie war, ist die Amtssprache auch heute noch Englisch. Dazu kommen die Sprache der Maori sowie die neuseeländische Gebärdensprache. In verschiedenen Kindergärten wird Englisch und Maori gesprochen. Diese Einrichtungen nennen sich Kohangas. Überhaupt wird sehr viel Wert auf eine Bewahrung der einzelnen Kulturen gelegt. Das ist immer dann deutlich zu sehen, wenn das neuseeländische Rugby-Nationalteam, die All Blacks, ein Spiel austrägt.

Vor dem Anpfiff wird auf dem Rasen von der kompletten Mannschaft ein Maori-Kriegstanz, der sogenannte Haka, vollführt. Da zahlreiche Europäer im Verlaufe der letzten 150 Jahre aus England kamen, gehören sie religiös der anglikanischen Kirche an und sind deshalb mit dem Christentum verbunden. Bei den Maori hingegen gibt es zahlreiche Mythen und Legenden, in deren Mittelpunkt Rangi und Papa stehen, die den Vater Himmel und die Mutter Erde bilden. Von diesem göttlichen Elternpaar stammen alle weiteren Götter und auch die Nachfahren ab, zu denen schließlich auch die Menschen gehören. Die Menschen sind sehr stolz auf ihre Nation und es spielt dabei fast keine Rolle, ob es europäische Wurzeln sind oder ob man von den Maori abstammt.

tropischer Regenwald

Klima und Wetter in Neuseeland

Im europäischen Sommer herrscht in Neuseeland Winter und im europäischen Winter ist in Neuseeland Sommer. Durch die exponierte Lage zwischen der Tasmanischen See und dem Südpazifik gibt es keine natürlichen Hindernisse, wenn es um Wetterphänomene geht. So sind die von der Tasmanischen See stammenden Winde relativ warm. Sobald sie dann auf der Westseite der Südinsel auf das Gebirge treffen, kommt es zu einem sehr hohen Niederschlag. Deshalb gilt die Westseite als regenbeladen, während es auf der Ostseite eher trocken und regenarm ist. Besucher erleben dann entlang der Westküste der Südinsel  häufiger Regen, aber dieser hohe Niederschlag sorgt auch für eine üppige Regenwaldvegetation.

Während sich die Niederschläge auf der Südinsel sehr stark auf West- und Ostseite unterscheiden, ist der Regen auf der Nordinsel weitaus gleichmäßiger verteilt. Im Jahresdurchschnitt fallen hier etwa 1300 mm Regen, während es an der Westküste der Südinsel bis zu 6000 mm Regen sein können. Die nördlichen Teile der Nordinsel sind auch von einem subtropischen Klima geprägt, während überall sonst ein gemäßigtes Klima vorherrscht. Schnee fällt in höheren Lagen, es gibt einige Skigebiete, doch auch im Winter sind die Temperaturen moderat und es ist nicht zu kalt. Besonders Wanderer werden immer wieder die wechselnden Launen des Wetters auf verschiedenen Wanderrouten auf der Südinsel zu spüren bekommen. Regenfeste Kleidung gehört deshalb in jeden Rucksack.

Riesenfarn
Riesenfarn

Einzigartige Flora und Fauna

In Neuseeland hat sich bis heute eine einzigartige Flora und Fauna erhalten. Das Wappentier des Landes, der Kiwi, ist von besonderer Bedeutung, denn die Menschen in diesem Land nennen sich gleichfalls Kiwis. Dabei handelt es sich um einen flugunfähigen Vogel, der vor allem nachts aktiv ist. Er ist nur noch in wenigen Regionen beheimatet und mit etwas Glück kann man ihn auf Stewart Island oder im Fjordland Nationalpark im Süden der Südinsel antreffen. Auf der Otago Halbinsel in der Nähe von Dunedin kann man dann Gelbaugenpinguine, Robben  sowie Albatrosse in der Luft bestaunen. Neben den Gelbaugenpinguinen kann man bei Oamaru die kleinen blauen Pinguine sehen, wenn sie abends von ihrem kräfteraubenden Fischzug im Ozean wieder an Land kommen und ihre Behausungen aufsuchen. Tief im Fjordland lebt der Dickschnabelpinguin (auch Fjordlandpinguin genannt). Er ist sehr selten und wird als eine gefährdete Spezies eingestuft. Unter den zahlreichen Vögeln ist besonders der Kea, ein Bergpapagei, bekannt. Er lebt in den Gebirgsregionen im Arthurs Pass Nationalpark, aber auch in verschiedenen Regionen entlang der Westküste der Südinsel und er ist sehr neugierig. Im Wasser gibt es schließlich bei Kaikoura regelmäßig Wale und Delfine zu sehen, im Fjordland, auf der Otago Halbinsel und an einigen weiteren Stellen sind es Seelöwen.

Schlangen oder andere gefährliche Tiere gibt es in Neuseeland keine. Bei der  Flora sind vor allem die Kauribäume zu erwähnen, die auf der Nordinsel stehen und die bis zu 2000 Jahre alt und bis zu 30 Meter hoch werden können. Auf der Nordinsel findet man ebenfalls den Pohutukawa, der besonders um die Weihnachtszeit in rötlicher Farbe blüht. Daneben finden sich auf Nord- und Südinsel zahlreiche Farnwälder in unterschiedlichen Ausprägungen.

Vulkan Ruapehu, Tongariro Nationalpark
Achtung : Kiwis überqueren (nachts) die Strasse !  Vulkan Ruapehu, Tongariro Nationalpark

Reisen durch Neuseeland

Nach einem 26-stündigen Flug und der Landung in Auckland, Wellington oder Christchurch erhalten Besucher zunächst ein drei-monatiges Visum. Der Reisepasse muss über das Rückreisedatum gültig sein, speziell vorgeschriebene Impfungen gibt es keine. Durch die exponierte Lage und die schnellen Wetterumschwünge in vielen Regionen gehört Regenbekleidung in jedes Gepäck. Die Gesundheitsversorgung ist sehr gut, in allen größeren Städten gibt es Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte, aber auch auf dem Land finden sich kleinere Arztpraxen. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist immer angeraten. Die Währung ist der neuseeländische Dollar, den man in den Wechselstuben gegen Euros eintauschen kann. Ebenso kann Geld an den Automaten mit der Kreditkarte abgehoben werden.

Da Neuseeland ein beliebtes Reiseziel ist, befinden sich Unterkünfte der unterschiedlichsten Preiskategorien überall im Land. Dazu gehören Campingplätze, Backpacker-Unterkünfte, Bed & Breakfast, Hotels und Motels sowie einige größere Hotelanlagen in den größeren Städten. Sollte man einen Wagen für eine bestimmte Zeit mieten, muss man daran denken, dass in Neuseeland Linksverkehr herrscht und man einen internationalen Führerschein benötigt. Unsere Autobahnen heißen dort Highway und es gibt sie nur in der Nähe von Auckland und in Wellington. Besonders auf der Südinsel wird man auf vielen Strecken außerhalb der größeren Städte nicht viel Verkehr erleben.(Wichtiger Hinweis: Einreisevorschriften bitte unbedingt vor Reise auf Aktualität überprüfen)

Zeitzone, Elektrizität und andere wichtige Dinge

Die Menschen in Neuseeland erleben als erste das neue Jahr, denn sie sind der mitteleuropäischen Zeit zwischen 10 und 12 Stunden voraus (abhängig von Sommer- oder Winterzeit). Obwohl das Land einmal eine englische Kolonie war, werden Entfernungen in Kilometer angegeben. Das Stromnetz besitzt 240 Volt Wechselspannung, allerdings benötigt man einen drei-poligen Adapter, um Geräte mit einem zwei-poligen Stecker anzuschließen. In jedes Reisegepäck gehört im Sommer und Winter eine gute Sonnencreme. Selbst wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind, kann die Sonne auf der Haut sehr stark brennen.

Überall im Land finden sich auch einfache Waschsalons mit Waschmaschine und Trockner, aber auch Backpacker-Unterkünfte, Campingplätze und verschiedene Hotels verfügen über diese Annehmlichkeiten. Die Geschäfte sind seit einer Ladenreform in den 90er Jahren oftmals an sieben Tagen in der Woche geöffnet und in den großen Supermärkten besitzt man besonders bei Früchten und Fleisch eine enorm große Auswahl zu sehr vernünftigen Preisen.

Neuseeland, Nordinsel
Impression von der Nordinsel

Neuseeland im Sommer und Winter

Wenn in Neuseeland im Dezember der Sommer beginnt, ist dies auch der Anfang der dortigen Sommerferien an den Schulen. Zu dieser Zeit ist die Vorausbuchung einer Unterkunft dringend angeraten, da viele neuseeländische Familien im Land unterwegs sind. Etwas ruhiger wird es dann ab Mitte Februar und die Zeit bis Mitte April gilt vielen Touristen als besonders attraktiv, da das Wetter sehr stabil ist, es weniger regnet und die Temperaturen sehr angenehm sind. Sportliche Aktivitäten wie Bungee-Jumping, Gleitschirmfliegen oder ein Tandemsprung sind dann vor allem in Queenstown auf der Südinsel angesagt. An diesem Ort sowie in Wanaka finden sich im Winter auch größere Skigebiete. Verschiedene Wanderungen in den Nationalparks sind in der Winterzeit gesperrt, weil die Sicherheit der Wanderer nicht garantiert werden kann und manche Gebiete ohne Spezialausrüstung kaum zu bewältigen sind. Sollte man einen Ausflug mit einem Boot unternehmen, gehört eine warme Windjacke ins Gepäck. Neuseeländer sind verliebt in ihre Natur und neben längeren Wanderungen im Gebirge und in den Nationalparks ist auch die Jagd oder das Angeln bei Jung und Alt sehr beliebt.

Maori-Kultur und heiße Quellen zum Anfassen

Neuseeland liegt in einer geothermal sehr aktiven Zone. Atomkraftwerke zur Produktion des Stroms finden sich keine, dafür aber größere Geothermalwerke und Wasserkraftwerke. In Manapouri können Besucher das landesweit größte Kraftwerk besuchen, das sich die Wasserkraft zunutze macht. Auf der Nordinsel in Taupo wiederum finden sich Geothermal-Kraftwerke rund um Rotorua und Taupo und in Rotorua, dem Zentrum der Maori-Kultur, wird die Erdwärme sogar zum Kochen genutzt. Die Urgewalten sind in dieser Region besonders gut zu sehen, denn überall blubbert es, warme Wasserfontänen schießen in die Luft und in Rotorua hat man ständig den Schwefelgeruch in der Nase. Diese Stadt ist auch das Zentrum der Maoris und so sollten Besucher einmal an einer traditionellen Vorführung samt Hangi (Essen aus dem Erdofen) teilnehmen. Auf diese Weise erlebt man die Kultur der Maori hautnah mit.

Wandern und Trekking in Neuseeland

Einfache Wanderungen im Norden der Nordinsel sind im Te Paki Coastal Park problemlos möglich. Hier kann man zwischen Dünen laufen, am Ninety Mile Beach entlangwandern und schließlich neben dem Cape Reinga auch das Cap Maria von Diemen besuchen. Die Dünen reichen teilweise bis zu sechs Kilometer ins Land hinein und die Landschaft wird durchschnitten vom Te Paki Stream, der maximal fünf Zentimeter hohe Wasser führt. Der Fluss bildet die südliche Begrenzung des Te Paki Coastal Parks, der etwa 170 qkm groß ist. Der Park wird in einigen Teilen auch als Weideland für Schafe genutzt und so kann man hier auch Romney-Schafe oder Aberdeen-Angus-Rinder sehen. Dieser Teil Neuseelands ist sehr karg mit Pflanzen bewachsen, dafür aber ist der Ausblick vom Cape Reinga und dem weiter entfernten Cap Marie van Diemen auf die tasmanische See besonders eindrucksvoll. Die einzelnen Wanderungen sind sehr leicht durchführbar und auch für Menschen mit einer geringeren Fitness möglich.

Great Barrier Island - eine Insel vor den Toren Aucklands

Nach einer Überfahrt mit der Fähre von Auckland auf Great Barrier Island erwartet den Besucher das genaue Gegenteil der glitzernden Großstadt. Mehrtägige Wanderungen sind hier möglich, wobei man den höchsten Punkt der Insel, den Gipfel des Hirakimata zunächst erklimmen kann, bevor man sich auf der Ostseite der Insel in heißen Quellen etwas erholt. Besonders in den Wintermonaten mit niedrigeren Temperaturen sind solche Quellen eine willkommene Abwechslung vom kühlen Wetter. Die Wanderwege sind passabel ausgebaut, es lohnt aber in jedem Fall das Mitführen einer Wanderkarte, da Wege auch schon einmal ausgewaschen sein können. Gerade die Lage direkt bei Auckland macht einen Besuch von Great Barrier Island so einfach.

Der Kaimai Mamaku Forest Park - ein oft übersehenes Juwel

Auf dem Weg von Auckland in den Süden der Nordinsel passiert man die Kaimai Berge. Hier finden sich im dichten Busch zum Teil sehr alte Tramlinien, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch Holz aus den Wäldern zur Verarbeitung in die großen Städte schafften. Besonders sehenswert ist in diesem Gebiet die Waitawheta Schlucht. Die Wanderwege sind verhältnismäßig gut ausgebaut, die Hütten sind einfach und funktional und durch die Lage in der Nähe von Auckland ist dieser Forest Park ein lohnenswertes Ziel für Menschen, die in die Natur Neuseelands einsteigen und eine einfache Wanderung unternehmen wollen.

Unterwegs im Te Urewara Nationalpark auf der Nordinsel

Der Te Urewara Nationalpark liegt auf der Nordinsel Neuseelands in der Nähe von Wairoa an der Hawkes Bay. Er ist bei Wanderern besonders beliebt, denn er verfügt über eine sehr gute Infrastruktur und kann mit dem Auto oder einem Zubringerbus erreicht werden. Das Herzstück dieses 1954 eröffneten Nationalparks bildet der Lake Waikaremoana, ein etwa 54 qkm großer See. Der gesamte Nationalpark ist etwa so groß wie das Saarland und hier wächst der größte heimische Wald Neuseelands. So wird man Rimu, Manuka, Totara sowie wunderschöne Nikau-Palmen und Baumfarne auf einer vier-tägigen Wanderung um den See entdecken. Morgens wird man in den Hütten oftmals von lautem Vogelgesang geweckt, wobei Tuis und Bellbirds den Ton angeben. Nach einer Legender der Maori ist der See durch ein Meeresungeheuer entstanden, Geologen führen die Entstehung ganz einfach auf einen Felsabbruch zurück. Besonders eindrucksvoll ist der Panekiri Bluff, eine 600 Meter hohe Felswand, die zum Teil fast senkrecht ist. Eine Wanderung rund um den See Waikaremoana kann man auch mit einem zweitägigen Trip Mount Manuoha verbinden. Der mittlere Schwierigkeitsgrad macht Wanderungen im Te Urewara Nationalpark auch für Anfänger des Trekkings besonders interessant.

Tongariro Nationalpark
Tongariro Nationalpark

Vulkanlandschaft am Tongariro Nationalpark

Besonders eindrucksvoll ist eine Wanderung im Tongariro Nationalpark im Herzen der Nordinsel. Hier finden Wanderer heiße Quellen, in denen man sogar im Winter baden kann, aber vor allem eine faszinierende Vulkanlandschaft mit drei zum Teil noch aktiven Vulkanen. Hier können sich trekkingbegeisterte Menschen fast wie Frodo aus dem "Herr der Ringe" fühlen. Neben einer kompletten Rundwanderung gibt es auch eine eintägige Wanderung, die sich mit leichtem Gepäck bewältigen lässt. Eindrucksvoll ist zu Beginn das Schloss Tongariro, das mutterseelenallein in der Landschaft steht. Auf der lebensfeindlichen Vulkanlandschaft können nur sehr wenige Pflanzen überleben. Dazu gehören Flechten, Algen und verschiedene Moose, die auf Steinen wachsen. Atemberaubend schön auf dieser Wanderung sind der Blue Lake und der Emerald Lake und einen Ausflug lohnt auch die Besteigung des Mount Ngauruhoe im Sommer. Da Vegetation weitestgehend nicht vorhanden ist, sollte auf regen- und winddichte Kleidung geachtet werden. Vor allem in der Talsenke, dem zwei Kilometer langen Red Crater, kann schlechtes Wetter schnell aufziehen.

Einfach und doch faszinierend - Wanderungen im Whanganui Nationalpark

Trekkingtouren im Whanganui Nationalpark sind verhältnismäßig leicht, denn es gibt keine größeren Anstiege, die Wege sind deutlich markiert und die Hütten befinden sich in vernünftigen Abständen zueinander und sind sehr funktional ausgestattet. Sehr beliebt ist der Matemateonga Walkway, der auf bis zu 732 Meter führt. Der Weg ist sehr gepflegt, die Hütten sind sauber und gut eingerichtet und das Laufen durch dichte Buschvegetation ist faszinierend. Diese Wanderung kann man bis zum Endpunkt gehen und dann wieder zurückwandern, doch komfortabler und vor allem aufregender ist es, wenn man am Ziel absteigt und dort mit einem zuvor bestellten Jetboot den Wanganui Fluss hinunterfährt. Einsteiger werden eine solche Tour lieben, denn sie ist abwechslungsreich und verfügt über keine nennenswerten Steigungen.

Der Kaimanawa State Forest Park - geeignet für echte Trekker

Im Herzen der Nordinsel liegt der Kaimanawa State Forest Park. Er befindet sich in der Nähe von Turangi und ist bei Wanderern, Anglern und Jägern sehr beliebt. Die meisten Wanderrouten sind anspruchsvoll, es gibt aber auch einige leichte Tageswanderungen. Die Mitnahme eines Kompasses empfiehlt sich in jedem Fall, denn die Wege sind bisweilen nicht zu erkennen und Flussüberquerungen sind keine Seltenheit. Der Park ist insgesamt etwa 77000 Hektar groß und die Hütten sind sehr einfach eingerichtet. Zum Angeln eignet sich der Waipakihi Fluss, der etwa 20 Kilometer lang ist. Der höchste Punkt, die Umukarikari Range, ist 1591 Meter hoch und von hier besitzt man eine fantastische Aussicht. Steigungen, die teilweise über unwegsames Gelände führen, sind nicht selten und verleihen den Wanderrouten in diesem Park einen ganz besonderen Charme, dem sich vor allem erfahrene und sehr sportliche Wanderer stellen.

Fit durch die Kawekas auf der Nordinsel

In Neuseeland wird man als Wanderer immer wieder auf Angler und Jäger treffen, die in den zahlreichen Parks ihrem Hobby nachgehen. Dies ist auch im Kaweka Forest Park der Fall, der nördlich von Napier liegt und in dem es zahlreiche längere Wanderungen gibt, die bis zum Mount Kaweka mit einer Höhe von 1724 Meter führen. Die Hütten entlang der Wege sind sehr rustikal und sie gleichen mehr einem Unterstand als einer Hütte. Flüsse werden entweder zu Fuß durchquert, über eine einfache Brücke oder mit einer Seilbahn, die man selbst bedienen und ziehen muss. Neben kürzeren Strecken gibt es auch sehr lange Wanderungen, die mehrere Tage dauern und die nur von Wanderern unternommen werden sollten, die über eine entsprechende Kondition und Erfahrung verfügen. In den Kawekas wird man vornehmlich auf Neuseeländer treffen, die die Abgeschiedenheit dieses Parks und die vielfältigen Jagd- und Fischmöglichkeiten lieben.

Unterwegs im Mount Taranaki Nationalpark im Westen der Nordinsel

Viele Wanderer schenken dem Mount Taranaki (auch Mount Egmont genannt) Nationalpark keine große Bedeutung, denn er liegt etwas abseits der Hauptroute in der Nähe von New Plymouth. Eine Rundwanderung und eine kurze Besteigung dieses Berges gehört aber mit zum schönsten, was die Nordinsel zu bieten hat. Erfahrung ist auf dieser Route ebenso wichtig wie die Ausrüstung. Denn hier durchschreitet man verschiedene voneinander getrennte Vegetationsstufen. So beginnen bei etwa 1500 Meter die Moos- und Kräuterfelder, darunter blühen ab 1200 Meter die Bergbutterblumen und die Berggänseblümchen zwischen dem Tussock-Gras und im unteren Bereich lassen jährliche Niederschläge von bis zu 5000 mm einen dichten und zum Teil undurchdringlichen Regenwald wachsen. Ein Temperatursturz von 15 Grad innerhalb einer Stunde ist durchaus möglich. Der Taranaki-Nationalpark ist mit 330 qkm einer der kleineren Parks in Neuseeland. Er wurde bereits im Jahr 1900 eröffnet und ist bei Bergsteigern und Wanderern sehr beliebt.

Die Tararua Ranges nördlich der Hauptstadt Wellington

Wanderer, die nach anspruchsvollen Bergtouren suchen, müssen nicht unbedingt auf die Südinsel reisen, denn selbst nördlich von Wellington auf der Nordinsel gibt es in den Tararua Ranges zahlreiche Möglichkeiten. Bei klarer Sicht kann man vom höchsten Punkt, dem Gipfel des 1529 Meter hoch gelegenen Mount Hector, bis nach Wellington im Süden und bis zum Mount Egmont im Westen schauen. Die alpinen Wege erfordern sehr viel Erfahrung und eine besonders gute Ausrüstung, da das Wetter binnen Minuten umschlagen kann. Dann wird aus herrlichem Sonnenschein plötzlich starker Regen. Die Wegmarkierungen sind sehr spärlich, weshalb ein Kompass und eine gute Wanderkarte absolut unabdingbar sind. Da auf verschiedenen Teilabschnitten das Wasser ebenfalls knapp werden kann, empfiehlt sich die Mitnahme einer gut gefüllten Wasserflasche. Auf dem Gipfel des Mount Hector befindet sich ein Kreuz als Denkmal an die beiden Weltkriege. Sein Gleichgewicht sollte man zudem halten können, wenn man auf einer leicht schwingenden Brücke Flüsse überquert. Die Hütten sind sehr spartanisch, doch die atemberaubende Landschaft und die sportliche Herausforderung in den Tararua Ranges machen dies mehr als nur wett.

Der Haurangi Forest Park - abgeschieden und doch faszinierend

Zwischen Wellington und Whanganui liegt der Haurangi Forest Park. Der dortige Bush Track führt mehrere Tage lang durch faszinierende Landschaften, wobei man als Wanderer immer wieder vom Vogelgesang begleitet wird. Doch auch gelegentliche Ausblicke auf die Küste gehören zu dieser Wanderroute dazu, die ihren höchsten Punkt bei 700 Meter besitzt. Große Nikaupalmen erinnern an die Südsee, die Hütten sind einfach ausgestattet und die Wege sind recht gut ausgezeichnet. Die Anforderungen in diesem Mark sind moderat, doch man sollte über eine gute Kondition verfügen. Eindrucksvoll ist aber nicht nur die Pflanzenwelt, sondern auch die Aussicht auf bizarre Felsformationen, die Putangirua Pinnacles.

Die Marlborough Sounds und der Queen Charlotte Track

Im Norden der Südinsel in der Nähe von Picton liegt der Queen Charlotte Walkway, der hinein in die zerklüftete Schärenlandschaft der Marlborough Sound führt. Die Wanderung ist etwa 70 Kilometer lang, kann aber auch teilweise abgekürzt werden, wenn man vorab einen Rücktransport arrangiert hat. Er zählt neben dem Küstenwanderweg im Abel Tasman Nationalpark zu den schönsten Wanderwegen, die unmittelbar an der Küste entlangführen. Aber nicht nur auf herrlich gelegene Strände werden Wanderer treffen, sondern auch auf eine wundervolle Buschlandschaft, die immergrün zu sein scheint. Fast jede kleine Bucht in den Marlborough Sounds kann mit einer kleinen Geschichte der Maori verbunden werden. So gelangte bereits 1770 auch James Cook in diese Region und hier hisste er auf der vorgelagerten Insel Motuara auch den Union Jack, die Flagge Englands. In der Ship Cove, die heute den Endpunkt des Queen Charlotte Tracks bildet, verlebte er eine sehr schöne Zeit damals und auch heute werden Wanderer die herrliche Landschaft dieses Wanderweges lieben.

Impressionen von der Südinsel Neuseelands
Impressionen von der Südinsel Neuseelands

Am Strand entlang im Abel Tasman Nationalpark auf der Südinsel

Im Norden der Südinsel liegt der Abel Tasman Nationalpark. Wanderungen in diesem Gebiet sind deshalb so beliebt, weil sie oftmals an goldenen Sandstränden entlangführen. Doch nicht nur das türkisfarbene Wasser und die tollen Strände sind besonders attraktiv, auch der saftiggrüne Busch, die zahlreichen grauen Küstenfelsen und die meterhohen Farne sind sehr schön. Das Wegenetz ist sehr gut ausgebaut und neben einer Wanderung können Wanderer auch im Wasser entspannen und etwas baden. Dieser Nationalpark wurde im Jahre 1942 eröffnet und er ist mit gerade einmal 220 qkm Größe der kleinste der Parks in Neuseeland. Vor der Küste dieses Parks befinden sich zahlreiche kleine Inseln und das Wasser ist sehr beliebt bei Kajakfahrern. Die Wege besitzen keine größeren Steigungen und besonders in den Sommermonaten sollte man stets eine Wasserflasche mit sich führen, da es sehr warm werden kann. Besonders um die Weihnachtszeit ist der Abel Tasman Nationalpark stark frequentiert, denn die sommerlichen Temperaturen, die guten Wege und das warme Wasser machen eine Wanderung um diese Zeit so angenehm.

Der Heaphy Track im Kahurangi Nationalpark

Der fast 80 Kilometer lange Heaphy Track im Kahurangi Nationalpark im Norden der Südinsel gehört wie einige andere Touren zu den sogenannten "Great Walks". Das Besondere an diesem Wanderweg ist seine Vielseitigkeit, denn kein Teilabschnitt gleicht dem anderen. Hohe Berge, dichte und üppige Regenwälder, aber auch subalpine Büschelgraswiesen wird man hier vorfinden. Der Nationalpark selbst ist nach dem Fjordland Nationalpark der zweitgrößte Park des Landes, er ist gut zugänglich und verfügt über eine gute Infrastruktur. Aufgrund der vielfältigen Pflanzenwelt wird der Heaphy Track auch manches Mal als Flora-Wanderung bezeichnet. Die Anstiege sind zwar überschaubar, aber das Gelände ist besonders nach heftigen Regenfällen sehr schwer und die Schritte verlangsamen sich dann zusehends. Der Name des Tracks geht auf den Maler und Entdecker Charles Heaphy zurück, der Kahurangi Nationalpark selbst ist sehr neu und wurde erst 1996 gegründet. Ein einzigartiger Park mit einem sehenswerten Track, der sich auch für Anfänger sehr gut eignet. 

Der Karamea River - eine Wanderung durch den North-West Nelson Forest Park

Im Nordwesten der Südinsel befindet sich der Karamea River, der im Kahurangi Nationalpark entspringt und der bei Karamea schließlich in die tasmanische See mündet. Eine Wanderung durch den North-West Nelson Forest Park nimmt dabei zwischen fünf und sieben Tage in Anspruch, führt bis auf die Peel Range in einer Höhe von 1536 Meter und die Landschaft selbst wird durch Tussock-Plateaus, Täler und verschiedene historische Stätten dominiert. Die Wege sind gut ausgezeichnet und die Hütten verfügen über einen mittleren Standard. Immer wieder müssen Wanderer Höhenunterschiede überwinden und so muss man beispielsweise auf dem Weg zum 1067 Meter hoch gelegenen Wangapeka Sattel innerhalb von 500 Meter einen Höhenunterschied von 120 Meter überwinden. Solche Steigungen sind deshalb nur für erfahrene und sportliche Wanderer geeignet. Dennoch besitzt die Wanderung einen mittleren Schwierigkeitsgrad und ist gut zu bewältigen.

Der Nelson Lakes Nationalpark - eine Herausforderung für jeden Trekker

Etwa zwei Autostunden von der im Norden der Südinsel gelegenen Stadt Nelson liegt der Nelson Lakes Nationalpark. Er wurde bereits 1956 eröffnet und ist etwa 650 qkm groß. Der Park verfügt über ein großes Wegenetz und Wanderungen führen zumeist von St. Arnaud aus durch eine flache Buschvegetation hinein in eine faszinierende Bergwelt. Am Anfang befindet sich der Lake Rotoiti, ein See, der auch Anfangspunkt des Buller-Flusses ist. Der See wird vom Travers River am Südufer und von den Bergbächen der St. Arnaud Ranges gespeist. Westlich befindet sich der etwa 145 Meter tiefe Lake Rotoroa. Die höchsten Punkte im Nelson Lakes Nationalpark sind der Mount Travers und der Mount Franklin mit 2338 Meter und 2327 Meter. Landschaftlich finden sich bis zu einer Höhe von 1300 Meter sogenannte Scheinbuchenwälder. Doch darüber gibt es allenfalls noch Tussock-Graslandschaften, das Klima wird rauer und im Winter ist mit heftigem Schneefall zu rechnen. Besonders stabil ist das Wetter in der Zeit von Ende Januar bis Mitte April und zu dieser Zeit befinden sich auch nicht allzu viele Wanderer im Park und in den dortigen Hütten. Das Wegenetz ist ebenso gut ausgebaut wie die Hütte, die alle über eine größere Zahl an Schlafstätten sowie über einen Holzofen verfügen. Eine Herausforderung für jeden outdoorbegeisterten Menschen.

Der St. James Walkway im Norden der Südinsel

Der etwa 66 Kilometer lange St. James Walkway liegt in Gegend um den Lewis Pass im Norden der Südinsel und der Streckenverlauf bewegt sich auf Höhen zwischen 600 Meter und 1136 Meter. Die Hütten entlang dieser gut ausgebauten Route sind vorbildlich mit Doppelstockbetten und einem Ofen ausgestattet, so dass man am Abend auch seine Socken oder die nasse Jacke etwas trocknen kann. Die Vegetation ist durch die unterschiedlichen Höhen sehr vielfältig und so trifft man in den unteren Höhenlagen auf eine einfache Buschlandschaft, während in den höheren Höhen alpines Terrain vorgefunden wird. Man sollte sich allerdings nicht vom Begriff "Walkway" täuschen lassen, denn eine moderate Fitness und einige Erfahrung sind ebenso wichtig wie eine gute Ausrüstung. Der mittlere Schwierigkeitsgrad bietet zahlreiche Herausforderungen auf dieser Wanderroute, die zwischen vier und sechs Tage Zeit in Anspruch nimmt.

Das Matakitaki Valley - eine echte Herausforderung für jeden Outdoorfreund

Eine klassischer Überquerung der Southern Alps stellt das im Norden der Südinsel gelegene Matakitaki Valley dar. Wanderer müssen zwei Pässe überwinden und steigen dabei bis auf eine Höhe von etwa 1859 Meter. Schwierig ist dieses Gebiet deshalb, weil Wege nur sporadisch vorhanden sind und man die Route über die einzelnen Pässe mit Hilfe der Karte und eines Kompasses alleine finden muss. Wanderungen in dieser Gegend werden nur vereinzelt begangen und man wird immer wieder auf Angler oder Jäger treffen, die ihr Glück in dieser Region versuchen. Wundervolle Wasserfälle gibt es zu bestaunen, aber auch tolle Ausblicke von den zwei alpinen Pässen gehören dazu. Auf der gesamten Wegstrecke kann man auch wieder die nähere Umgebung etwas erkunden, sollte dabei aber stets die Wanderkarte und den Kompass mitführen, um auch wieder den Weg zurück zu den Hüten zu finden. 

Der Inland Pack Track bei Punakaiki

Der Inland Pack Track liegt in der Nähe von Punakaiki und des Paparoa Nationalparks, der für seine Pancake Rocks bekannt ist. Das Besondere an dieser Route, die zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen kann, ist der Umstand, dass es keine Hütten entlang des Weges gibt, sondern lediglich natürliche Felsüberhänge, unter denen man in seinem Schlafsack die Nacht verbringen kann. Steigungen gibt es praktisch keine, der Weg ist relativ gut markiert und zahlreiche Farne und Nikau-Palmen säumen den Weg. Neben diesem Track finden sich noch kleinere Tageswanderungen in dieser Gegend, bei denen man tief in den Regenwald eindringen kann.

Wild - wilder - Arthurs Pass

Eine echte Herausforderung für jeden Trekker ist der Arthurs Pass Nationalpark, der auf der Südinsel zwischen Christchurch und Greymouth liegt. Ausgangspunkt ist die kleine Ortschaft Arthurs Pass, in der Wanderer übernachten und sich mit dem Nötigsten versorgen können. Flache Teile gibt es in diesem Nationalpark ebenso wie steil aufsteigende Gebirgszüge, an die sich wunderschön gelegene Hütten schmiegen. Befindet man sich oberhalb und genießt man einen wundervollen Ausblick über das Tal, kann man mit etwas Glück auch den majestätisch kreisenden Kea beobachten, einen neugierigen Bergpapagei, dessen Flügel auf der Unterseite rötlich glänzen. Verschiedene Hütten sind sogar mit einem Funkgerät ausgestattet, so dass man im Extremfall Hilfe aus dem Tal anfordern kann. Aber nicht nur tagelange Touren, die weit in alpine Landschaften führen und die tolle Ausblicke ins Tal bieten, gibt es in diesem Park, sondern auch einfache Wanderungen zu den Devils Punchball Wasserfällen, die in unmittelbarer Nähe zur Ortschaft Arthurs Pass liegen. Die Wanderungen in diesem Nationalpark sind eine wahre Fundgrube für begeisterte Trekker, der Schwierigkeitsgrad ist unterschiedlich hoch und so finden sich einfache, mittelschwere und anspruchsvolle Wanderungen in diesem 1929 gegründeten und etwa 1145 qkm großen Nationalpark.

Unterwegs auf der Banks Peninsula

In der Nähe von Dunedin liegt die Banks Peninsula, eine Halbinsel mit einem wundervollen Blick auf den Pazifischen Ozean. Wanderungen hier sind auch für Anfänger geeignet, denn die Steigungen sind überschaubar und die Ausblicke sowie die Tiere, denen man hier begegnen kann, lohnen sich allemal. So gibt es Strände zum Baden (das Wasser ist allerdings etwas kalt) und mit etwas Glück kann man Pinguine, Pelzrobben, Delphine und Albatrosse sehen. Zahlreiche Wanderwege führen über privates Gelände, weshalb man immer daran denken muss, das Gatter zu schließen, damit die Schafe auf der eingezäunten Weide bleiben. Hier wird man vor allem Romney- und Perendale-Schafe sehen und an verschiedenen Stellen begegnen dem Wanderer auch Gelbaugenpinguine.

Mount Cook Nationalpark für Wanderer und Bergsteiger

Der Mount Cook ist mit 3724 Meter der höchste Berg Neuseelands und der gleichnamige Nationalpark ist bei Wanderern und Bergsteigern besonders beliebt. Versperren keine Wolken den Blick, ist die Aussicht auf die schneebedeckten Hänge dieses Berges absolut atemberaubend. Der gesamte Nationalpark ist etwa 700 qkm groß und neben kleineren Wanderungen gibt es auch größere Touren, die sehr anspruchsvoll sind und die nur von sehr erfahrenen Menschen begangen werden sollten. Bei den hochalpinen Wanderwegen gehören wetterfeste Kleidung und gute Schuhe ins Gepäck, denn die Routen verlaufen oftmals oberhalb der Vegetation nur durch karge Landschaften, die sehr exponiert und deshalb anfällig für Wetterumschwünge sind. Das Faszinierende am Mount Cook ist dabei, dass er gerade einmal 44 Kilometer von der Küste entfernt liegt und mit dem Tasman Gletscher über ein weiteres Highlight verfügt, den man sogar auf einer einfachen Wanderung aus der Ferne bestaunen kann. 

Westland Nationalpark - den Gletschern auf der Spur

Der etwa 1275 qkm große und im Jahr 1960 gegründete Westland Nationalpark ist für viele Menschen der Park der Gletscher. Dazu gehören der Franz Josef Gletscher und der Fox Gletscher, die beide gerade einmal 25 Kilometer entfernt an der Westküste der Südinsel liegen. Die Gletscher reichen sehr weit ins Tal hinein und sie sind nur einen Katzensprung von der Küste und dem Meer entfernt und zwischen ihnen und dem Meer finden sich ausgedehnte Regenwälder. Eine einzigartige Kombination, die es weltweit nur in Neuseeland gibt. Am Fox und Franz Josef Gletscher gibt es vor allem kleinere Wanderungen, die einen Ausblick auf die Gletscher bieten und die selbst von Menschen mit geringer Fitness bewältigt werden können. Die Kombination aus Strand, Regenwaldvegetation und Gletscher ist einzigartig und die Wanderwege sind gut ausgebaut.

Das Fjordland - für Abenteurer bestens geeignet

Wenn in Neuseeland vom Abenteuer die Rede ist, dann meint man den im Süden der Südinsel gelegenen Fjordland Nationalpark. Hier finden sich zahlreiche Wanderwege der unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen. Die Natur ist hier noch teilweise ungebändigt und wild, was man auch daran erkennen kann, dass erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts der Park komplett vermessen werden konnte. Zahlreiche wundervoll gelegene Seen gibt es hier ebenso wie schroff aufragende Felswände der hohen Gebirgsketten. Aus der Luft sieht man besonders gut, was die Natur im Laufe von Jahrtausenden geschaffen hat. So reichen entlang der Küste 14 Fjorde bis zu 40 Kilometer ins Landesinnere hinein. Die größten Fjorde sind dabei der Milford Sound, der Doubtful Sound und der Dusky Sound. Regenfeste Kleidung gehört in jedes Gepäck, denn im Park gibt es durchschnittlich 200 Regentage. Andererseits hat dieser Niederschlag einen faszinierenden Südbuchenwald wachsen lassen und im Inneren verschiedener Routen sieht man zahlreiche moosbewachsene Bäume, die an einen geheimnisvollen Märchenwald  erinnern. Mitten im Park und nur auf einer Wanderung erreicht man schließlich die 580 Meter hohen Sutherland Wasserfälle, die dritthöchsten Fälle der Welt.

Milford Sound
Milford Sound

Milford Sound und Milford Track

In Neuseeland gehört der Milford Sound zu den imposantesten Naturerscheinungen, die man in keinem Falle verpassen sollte. Auch wenn die jährliche Regenmenge bei etwa 7000 mm liegt, gehört bei klarem Wetter der Blick auf den 1692 Meter hohen Mitre Peak zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ebenso unvergesslich ist der Milford Track, der durch dichte Regenwälder, an den imposanten Sutherland Falls vorbei und über den MacKinnon Bergpass führt. Bei klarem Wetter sind die Ausblicke atemberaubend, doch auch bei Regen besitzt diese Wanderung eine große Faszination, da das Wasser an den moosbewachsenen Bäumen und den Farnen herunterläuft. Der Track ist von Oktober bis April offen und muss vorab gebucht werden, da sich nur eine begrenzte Zahl an Wanderern pro Tag auf den Weg machen darf. Da es sich um eine alpine Region und keinen Spaziergang handelt, sind feste Schuhe und Regenbekleidung ein absolutes Muss. Eine der schönsten Wanderungen, die gut ausgebaut ist, über funktional eingerichtete Hütten verfügt und auf der man nie alleine sein wird.

Nah an der Zivilisation - der Kepler Track

Zu den bekanntesten Wanderungen in Neuseeland gehört ganz sicher der Kepler Track, der in Te Anau auf der Südinsel beginnt und der in die Bergketten des Fjordlandes führt. Doch nicht nur Berge und alpine Flora, auch Südbuchenwälder und meterhohe Farne begleiten den Wanderer auf dieser mehrtägigen Wanderung. Eröffnet wurde dieser Wanderweg im Jahre 1988, als der Tongariro Nationalpark, der erste Park des Landes, seinen 100. Geburtstag feierte. Schwierige Passagen sind mit Stufen und Boardwalks versehen, der Weg ist sehr gut ausgeschildert und die Hütten sind komfortabel und verfügen über eine ausreichende Zahl an Betten. Benannt wurde diese Wanderung nach dem deutschen Astronom Johannes Kepler. Während ein großer Teil des Weges durch alpine Landschaft führt, gibt es auf Höhen unter 1000 Meter wundervolle Südbuchenwälder. An manchen Stellen wird man auch hier dem Kea begegnen, der alles andere als scheu ist. Wanderschuhe sollte man deshalb nicht außerhalb der Hütte aufbewahren, sondern immer drinnen. Eine Wanderung, die sich durch die Lage auch kurzfristig planen und durchführen lässt.

Abenteuer pur im Dusky Sound

Nur etwa 600 Wanderer starten jedes Jahr im Fjordland Nationalpark auf den etwa fünf Tage dauernden Dusky Track, der durch dichte Regenwaldvegetation, karge alpine Landschaften und über zahlreiche sogenannte Three-Wire-Brücken führt, die über ein Stahlseil für die Füße und über zwei Stahlseile für die Hände verfügen. Durch den hohen Niederschlag in dieser Region sind nasse Füße und nasse Kleidung fast schon vorprogrammiert und manches Mal muss der Rucksack über dem Kopf getragen werden, da man bis zum Bauchnabel oder höher im Wasser steht. Doch in den schlicht eingerichteten Hütten stehen Öfen, an denen die Kleidung getrocknet werden kann. Der höchste Punkt dieser Wanderroute ist der 1190 Meter hohe Centre Pass, von dem man eine tolle Aussicht auf das Tal besitzt - vorausgesetzt, es regnet nicht und die Sicht ist überhaupt vorhanden. Den Beginn der Wanderung erreicht man nach einer kurzen Bootsfahrt über den Lake Hauroko und die Tour endet unmittelbar am großen Wasserkraftwerk. Eine Tour für Abenteurer und Menschen, die Wert auf Abgeschiedenheit, eine abwechslungsreiche Natur und tolle Eindrücke legen.

Der Hollyford Track im Fjordland Nationalpark

Eine der schönsten Wanderungen im Fjordland Nationalpark ist der Hollyford Track. Bei dieser Wanderung handelt es sich nicht um einen Rundwanderweg, sondern um eine Streckenwanderung. Man kann sich per Flugzeug in der Martins Bay absetzen lassen und dann die etwa 110 Kilometer bis zur Straße zwischen Te Anau und dem Milford Sound laufen oder man bewältigt die Strecke hin und zurück. In der Martins Bay gibt es in unmittelbarer Nähe der komfortabel eingerichteten Hütte zahlreiche Robben zu bestaunen, die sich auf den Felsen sonnen. Mit etwas Glück kann man zu verschiedenen Zeiten auch Pinguine sehen, die nach einem anstrengenden Tag im Meer am späten Nachmittag aus dem Wasser steigen, um den Nachwuchs zu füttern. Die Strecke verläuft praktisch ohne Höhenunterschiede, ist sehr flach und den höchsten Punkt stellt der Little Homer Saddle mit 152 Meter Höhe dar. Die Route lässt sich noch erweitern, doch sollte man daran denken, dann auch genügend Proviant einzupacken. 

Hump Ridge Track im Herzen des Fjordlandes

Im Südosten des Fjordland Nationalparks liegt der Hump Ridge Track, eine etwa 57 Kilometer lange Wanderung, die auf bis zu 978 Meter führt und die über einen mittleren bis schweren Schwierigkeitsgrad verfügt. Lediglich etwa 1800 Wanderer begehen diese Wanderung pro Jahr, die erst im November 2001 fertiggestellt und öffentlich zugänglich wurde. Durch den hohen Niederschlag in dieser Region sind mehr als 20 Kilometer mit Holzstegen ausgestattet, die fest im Boden verankert sind und die für Sicherheit und Komfort sorgen. Die nächstgelegene Ortschaft ist Tuatapere, doch eine größere Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Te Anau. Die Wanderung führt sowohl durch Maori-Land als auch durch Privatbesitz. Der Weg ist verhältnismäßig flach, sollte aber aufgrund des sich schnell ändernden Wetters in keinem Falle unterschätzt werden. Man wird zahlreiche Vögel sehen, doch neben Flora und Faune gibt es auch einige geschichtsträchtige Stellen. So war in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts Port Craig der Ort, an dem das größte Sägewerk in Neuseeland stand. Mehr als 200 Menschen waren hier beschäftigt und heute übernachtet man in einer Hütte, die zu der damaligen Zeit einmal eine Schule war.

Im Mount Aspiring und Fjordland Nationalpark auf dem Routeburn und Greenstone Track

Durch den Mount Aspiring und den Fjordland Nationalpark führen mit dem Routeburn und dem Greenstone Track zwei der schönsten Wanderwege Neuseelands. Schon die Maori benutzten den Routeburn Track, als sie auf dem Weg an die Westküste waren, um dort nach Jade zu suchen. Vom höchsten Punkt der Wanderung, dem Harris Saddle, bieten sich fantastische Blicke auf die gesamte Umgebung. Bis zu einer Höhe von 1000 Meter sind die Berge auf dem Routeburn Track mit Südbuchen bestanden. Im unteren Teil finden sich wiederum an den sonnenzugewandten Bergseiten Red Beech, während in den höheren Lagen Mountain Beech vorkommt. Der Weg führt dabei sowohl durch alpines Terrain mit tollen Ausblicken als auch durch dichten Regenwald. Hier finden sich zahlreiche Farne, Kletterpflanzen und Moose. Etwas weniger anspruchsvoll ist der Greenstone Track, denn er führt durch ein relativ ebenes Gelände. Gefährliche Pässe oder Abschnitte, auf denen man als Wanderer selbst im Sommer mit Schnee rechnen müsste, finden sich hier nicht. Den Namen hat dieser Wanderweg von den Maori, da sie ihn als Route zu den Jadevorkommen im Westen der Südinsel nutzten.

Auf den Spuren von J.R.Tolkien - der Rees-Dart-Track im Mount Aspiring Nationalpark

Von Queenstown geht es auf einer staubigen Straße in die knapp 50 Kilometer entfernte Ortschaft Glenorchy und schon besitzt man das Gefühl, man sei mitten in einer Landschaft aus "Der Herr der Ringe" gelandet. Falsch ist dies nicht, denn verschiedene Ebenen im Mount Aspiring Nationalpark dienten als Filmkulisse für die Trilogie. Der Rees-Dart-Track führt mitten hinein in eine wilde und doch faszinierende alpine Bergwelt, die ihren höchsten Punkt auf dem 1506 Meter hohen Rees-Sattel besitzt. Der Weg durch leichte Buschvegetation hinein in die Berge ist sehr gut markiert, die Hütten sind optimal ausgestattet und die Versorgung mit Trinkwasser ist durch die zahlreichen Gletscherflüsse kein Problem. Obwohl dieser Wanderweg nicht zu den "Great Walks" gehört, steht er Wanderungen wie dem Routeburn oder dem Milford Track in nichts nach und gilt deshalb vielen outdoorbegeisterten Menschen noch als echter Geheimtipp in Neuseeland. 

Stewart Island - Kiwis und Pinguine hautnah erleben

Nach einem Flug von Invercargill oder einer Fährüberfahrt von Bluff erreicht man Oban, den einzigen Ort auf Stewart Island. Auf dieser Insel gibt es lediglich ein Straßennetz von 20 Kilometer, der Rest sind eine einzigartige Natur und lange Wanderungen. Überall im dichten Busch sind Vögel zu hören und am Abend kann man mit etwas Glück einen der seltenen Kiwis dabei beobachten, wie er sich auf Nahrungssuche macht. Das Wegenetz ist gut ausgebaut, die Hütten sind zum Teil sehr einfach und verschiedene Abschnitte auf den Wanderwegen verlaufen unmittelbar am Ozean entlang. Ein echtes Erlebnis ist die Begegnung mit Gelbaugenpinguinen, die man mit etwas Geschick aus allernächster Nähe beobachten kann, wenn sie am Abend aus dem Wasser wieder an Land steigen. Aber auch die Sonnenuntergänge sind unvergleichlich schön und eine echte Sensation. Eine Rundwanderung nimmt bis zu zehn Tage in Anspruch und die Höhenunterschiede sind sehr moderat. Allerdings kann es auf verschiedenen Teilabschnitten nach heftigen Regenfällen dazu kommen, dass die Wanderroute stark aufgeweicht und schlammig ist. Eine gute Ausrüstung ist deshalb auf einer Wanderung auf Stewart Island absolut unerlässlich.

Otago, Neuseeland Südinsel
Otago, Neuseeland Südinsel

 

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