Wandern auf Hirtenpfaden durch Sardinien

Beschreibung

Auf Hirtenpfaden durch Sardinien – das heißt, Sie erwandern das Herz der Insel, ein ursprüngliches Sardinien. Die Insel besticht nicht allein durch einsamen Buchten, auch im Inselinneren birgt sie eine Menge landschaftlicher und kultureller Schätze. Kalkgraue Felsgiganten mit bizarren Höhlen, zerrissener Karst und Granitgebilde, Tafelberge und Vulkangestein erwarten Sie. Durch tiefe, gewundene Schluchten und über verwilderte Pfade im Gebirge führt die Route. Nur Ziegenherden kreuzen Ihren Weg. So erwandern Sie die Insel auf den Spuren der Nuraghenkultur entlang einsamer Bergpfade. In kleinen Dörfern kehren Sie zum Aperitif ein, nehmen hier und da ein erfrischendes Bad im türkisblauen Meer und beschließen den Abend mit schmackhafter, sardischer Küche in kleinen, ausgewählten Unterkünften. Atmen Sie tief den Duft von hausgemachter Tomatensauce und frischen Kräutern ein, denn schon bald heißt es wehmütig "Salude Sardegna".

Reisenummer: s51

Art der Wanderreise: Genusswanderung

Wanderniveau: leicht - mittelschwer

Dauer in Tagen: 14

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

Maximale Gruppengröße: 8

Anzahlung: 20 % des Reisepreises

Fälligkeit des Restbetrages: 30 Tage vor Reisebeginn

Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: 30 Tage vor Reisebeginn

Bilder

Programm

Geplanter Programmablauf:

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Anreise
Ankunft in Sardinien. Am Flughafen in Cagliari werden wir von unserer Reiseleiterin empfangen und zur Unterkunft in Santa Maria Navarrese gebracht.
Übernachtung im Hotel in Santa Maria Navarrese (A)

Tag 2: Supramonte von Baunei – Cala Goloritzè
Heute fahren wir in den Supramonte von Baunei. Das Hochplateau Golgo, eine riesige Karsthochfläche, verläuft sich in zahlreichen Schluchten hin zum Meer. Über einen Sattel und einen kurzen Höhenzug wandern wir in einer immer enger werdenden Schlucht bis zur Cala Goloritzè. Diese wunderschöne Bucht ist nur zu Fuß oder vom Wasser aus erreichbar. Unser Rückweg führt zum Teil durch die Nachbarschlucht wieder hinauf und zurück zum Hochplateau, bis an den Rand des 290 m tiefen Schlundes Golgo. Der Blick von oben hinab ins Innere ist atemberaubend. Zum Abschluss besichtigen wir die nuraghischen Brunnen und die Bergkirche San Pietro aus dem 16. Jahrhundert.
↑ 500 Hm/↓ 500 Hm/Gehzeit: ca. 4,5 Std.
Übernachtung im Hotel in Santa Maria Navarrese (FA)

Tag 3: Supramonte von Urzulei – Falten des Flumineddu
Unser heutiger Weg führt in den Supramonte des Hirtendorfes Urzulei. Karge Hochflächen wechseln mit dichten Steineichenwäldern und tiefen Schluchten. Wir durchqueren die Schlucht des Rio Flumineddu und wandern zur Nuraghe Gorroppu, die inmitten einer einsamer Berglandschaft liegt. Ein unbeschreiblicher Blick bietet sich von hier auf die tiefste Schlucht Europas, die Gola Gorropu. Weiter geht es zu den so genannten Pieghe (Falten) des Flusses Flumineddu, die sich bis zum Eingang der Gola Gorropu hinziehen. An kleinen Gumpen entlang steigen wir über einen Bergrücken auf, der zwischen den Schluchten Codula Orbisi und Flumineddu wieder bis auf die Hochflächen zieht. Wir bewundern auch die typischen Wacholdersträucher und eine tausendjährige Eibe. Sollte die Anfahrtsstraße in schlechtem Zustand sein, was nach den Wintermonaten möglich ist, unternehmen wir eine Alternativwanderung, die in dem gleichen Gebiet stattfindet!
↑ 650 Hm/↓ 650 Hm/Gehzeit: ca. 4,5 Std.
Übernachtung im Hotel in Santa Maria Navarrese (FA)

Tag 4: Tacchi und Tonneri - Monte Tisiddu - Bruncu Matzeu
Nach dem Frühstück fahren wir nach Ulassai, einem der Bergdörfer der so genannten Tacchi und Tonneri – in einem wunderschönen Kalksteingebiet gelegen. Wir wandern auf einen der Felsabsätze, den Monte Tisiddu, und steigen auf die Spitze Bruncu Matzeu (957 m), von der sich uns ein fantastischer Blick auf das Umland bietet. Nach dieser Wanderung geht es ans Meer zu den roten Felsen von Coccorocci. Hier machen wir einen Spaziergang und können uns (je nach Jahreszeit) bei einem Bad erfrischen.
↑ 250 Hm/↓ 250 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im Hotel in Santa Maria Navarrese (FA)

Tag 5: Hochplateau Golgo - Cengia Giradili
Unser heutige Tag beginnt in Santa Maria Navarrese und führt in leichtem Auf und Ab zunächst an der Küste entlang, bis wir den bizarren Felsturm Pedralonga erreichen. Kurze Zeit später beginnt unser Aufstieg. Über den spektakulären Felsgürtel Cengia Giradili schlängelnd, wandern wir entlang steil abfallender Wände. Wir bewegen uns auf Hirtenpfaden, die uns einen Eindruck vom mühseligen Alltag in der Viehwirtschaft vermitteln. Bei der Hirtenhütte Duspiggius erreichen wir unseren höchsten Punkt. Weiter geht es über die Hochfläche Golgo zu unserem Kleinbus. Er bringt uns zum Hotel nach Cala Gonone.
↑ 750 Hm/↓ 200 Hm/Gehzeit: ca. 5 Std.
Übernachtung im Hotel in Cala Gonone (FA)

Tag 6: Tal Lanaittu - Nuraghendorf Tiscali
Wir fahren ins Tal Lanaittu. Unser Wanderziel ist das versteckt in einer Doline gelegene Nuraghendorf Tiscali. Vorbei an Steineichen und wunderschön geformten Wachholdern steigen wir durch eine Felsspalte und gelangen zu den Ruinen dieses Dorfes der sardischen Urbevölkerung. Im Anschluss besuchen wir das Gigantengrab S´Ena e Thomes, welches uns den Totenkult der nuraghischen Kultur eindrücklich vermittelt.
↑ 370 Hm/↓ 370 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im Hotel in Cala Gonone (FA)

Tag 7: Supramonte von Dorgali - Buchten Cala Fuili und Cala Luna
Im Supramonte von Dorgali wandern wir an der Küste entlang von der malerischen Bucht Cala Fuili bis zur Cala Luna, wo wir (je nach Jahreszeit) eine ausgiebige Badepause einlegen können. Wer möchte, kann eine Strecke mit dem Schiff fahren und die Meeresgrotte Bue Marino besuchen (fakultativ). Sollte das Schiff nicht fahren, steigen wir durch einen Canyon zur Schlucht Codula di Luna ab, die uns zur Cala Luna führt. Wenn wir beide Strecken wandern, betragen die Höhenmeter im Abstieg 370 m. Im Frühjahr kann die Flussüberquerung den Zugang erschweren, sodass wir eine Alternativwanderung zur Cala Cartoe unternehmen.
↑ 200 Hm/↓ 200 Hm/Gehzeit: ca. 2,5 bis 4,5 Std.
Übernachtung im Hotel in Cala Gonone (FA)

Tag 8: Hochebene Pradu - Monte Corrasi
Wir wandern vom Berghotel Monte Maccione auf die Hochebene Pradu und besteigen den höchsten Gipfel des Supramonte, den 1.463 m hohen Monte Corrasi. Oben eröffnet sich uns ein prachtvoller Fernblick über die felsige Wildnis des Supramonte. Je nach Jahreszeit erwartet uns eine Blumenvielfalt, die von Orchideen über Narzissen und Pfingstrosen bis hin zu Lilien reicht – ein herrlicher Kontrast zu den kargen Felslandschaften. Auf der gegenüberliegenden Seite kehren wir über die Sacla é Marras wieder zurück.
↑ 750 Hm/↓ 750 Hm/Gehzeit: ca. 5,5 bis 6 Std.
Übernachtung im Hotel in Cala Gonone (FA)

Tag 9: Monte Albo - Punta Caterina
Mit dem Kleinbus fahren wir zum Monte Albo, einem wilden Kalksteinmassiv nördlich des Supramonte und wandern auf die Punta Caterina (1.127 m), eine seiner höchsten Spitzen. Dort erwartet uns ein fantastischer Ausblick. Der Weg führt uns weiter an Hirtenhütten vorbei, durch dichte Wälder, über weitläufige Hochflächen und Felsenplatten.
↑ 580 Hm/↓ 580 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im Hotel in Cala Gonone (FA)

Tag 10: Westküste Sardiniens - Höhlengräber - Nuraghe Losa
Heute fahren wir an die Westküste, wo wir kulturgeschichtlich interessante Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Wir besuchen die politischen Wandmalereien in Orgosolo, die Höhlengräber von Sas Concas, die eindrucksvolle Nuraghe Losa und die hübschen Kirchen von Bonarcado, bevor wir nach Santu Lussurgiu gelangen. Dort sind wir in einem alten Gutshaus untergebracht.
Übernachtung in einem alten Gutshaus (kleines Hotel) in Santu Lussurgiu (FA)

Tag 11: Monte Ferru - Rocca sa Tiria
Unsere heutige Wanderung führt uns ins Gebiet des Monte Ferru. Zunächst gehen wir durch ein verwunschen-anmutendes Waldgebiet, bevor wir eine weite, felsige Hochebene erreichen. Dort begegnen uns vielleicht scheue Mufflons. Schließlich steigen wie bis zur Höhe der Rocca sa Tiria (970 m) auf. Von oben genießen wir den herrlichen Blick über einen großen Teil der Westküste. Anschließend besuchen wir das hübsche mittelalterliche Städtchen Bosa. Nach einem Bummel durch die Altstadt fahren wir zurück nach Santu Lussurgiu.
↑ 240 Hm/↓ 240 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung in einem alten Gutshaus (kleines Hotel) in Santu Lussurgiu (FA)

Tag 12: Wildpferde auf dem Hochplateau Giara
Ziel unserer heutigen Fahrt ist die Hochfläche der Giara. Hunderte Wildpferde leben hier frei. Das Gebiet mit knorrigen, vom Wind geformten Korkeichen und vielen kleinen Teichen bietet den Wildpferden einen Lebensraum und Schutz. Später beziehen wir unsere Zimmer in einem Bauernhof direkt am Fuße der Bergkette des Monte Arcuentu.
↑ 30 Hm/↓ 30 Hm/Gehzeit: ca. 3 Std.
Übernachtung auf einem Bauernhof bei Arbus (FA)

Tag 13: Costa Verde - Monte Arcuentu
Heute wandern wir hinauf auf den Monte Arcuentu und einen Teil des sich anschließenden Höhenzuges. Diese bizarre Felslandschaft ist vulkanischen Ursprungs, faszinierend sind die Kontraste: felsige Landschaft, grüne Hügel, gigantische Dünen, im Hintergrund das Meer. Schließlich fahren wir zu den Dünen der Costa Verde, auch kleine Sahara genannt.
↑ 500 Hm/↓ 500 Hm/Gehzeit: ca. 4 bis 4,5 Std.
Übernachtung auf einem Bauernhof bei Arbus (FA)

Tag 14: Heimreise
Wir werden zum Flughafen nach Cagliari gebracht und treten den Rückflug an.(F)


Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen:
- Flug ab/bis München via Rom nach Cagliari
- Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
- Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
- Übernachtung 9 x in Hotels (Landeskategorie 3 Sterne), 2 x im Gutshaus, 2 x auf einem Bauernhof (Agriturismo) jeweils in Doppelzimmern mit Bad
- Halbpension
- Transfers/Fahrten laut Programm mit einem Kleinbus
- Reiseleitung ab/bis Sardinien

Nicht im Preis enhalten:
- fehlende Mahlzeiten und Getränke
- Eintrittsgelder ca. € 30,-
- Trinkgelder
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen


Einreise- und Impfbestimmungen:

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Keine Impfungen vorgeschrieben.


Bei einer Flugreise nach Italien entsteht ein CO2 Ausstoß in Höhe von 0,6 t (pro Passagier Hin-und Rückflug). Dieser Ausstoß trägt zur Klimaerwärmung bei.
Mit myclimate (www.myclimate.de) gibt es aber eine Möglichkeit, selbst Verantwortung für die Folgen des Fluges zu übernehmen. Freiwillig können Sie für die durch die Flugreise verursachten Klimagase eine Klimaschutzspende an myclimate leisten. myclimate investiert Ihren Beitrag in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Diese sparen eine vergleichbare Menge CO2 für Sie ein und verbessern zudem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

Wir empfehlen, wo möglich, innerdeutsche Anschlußflüge aus ökologischen Gesichtspunkten zu vermeiden und eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Anreise zu wählen z.B. per günstiger DB Bahnreise.

Der Klimaschutzbeitrag für diese Reise beträgt 14 Euro.

Preise

€ 350,- Einzelzimmerzuschlag

Preise pro Person im Doppelzimmer zum jeweiligen Termin:

Preise gelten ab/bis München. Andere Abflughäfen gegen Gebühr auf Anfrage möglich.

Termine

Zur Zeit sind keine Termine mehr vorhanden.

Unverbindliche Anfrage

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