Sardinien und Korsika - Wanderinseln der Kontraste

Beschreibung

Buon giorno und bonjour! Erleben Sie eine Mittelmeerkombination der Kontraste! Bereits vom Flugzeug aus sind Sardiniens kleine Buchten, weiße Sandstrände, bizarr geformte Granitfelsen und die typische Vegetation des Mittelmeerraumes, die im Frühjahr blühende, duftende Macchia, zu erahnen. Die ersten fünf Tage durchstreifen Sie Nordsardinien und lassen sich von einer Insellandschaft einnehmen, deren herbe Schönheit sich manchmal erst auf den zweiten Blick erschließt. In einer knappen Bootsstunde erreichen Sie per Schiff die Stadt Bonifacio an der Südspitze Korsikas. Die alpin anmutende Insel Korsika ist ein Eldorado für Wanderer: Herrliche Wälder mit Birken, Buchen, Ahornbäumen, Eichen und Nadelhölzern bedecken große Flächen. Umgeben von traditionellen Granithäuschen schlendern Sie durch die schmalen Gassen kleiner Bergdörfer und steigen in die weite Bergwelt der Insel auf.

Reisenummer: s73

Art der Wanderreise: Genusswanderung

Wanderniveau: leicht - mittelschwer

Dauer in Tagen: 14

Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen

Maximale Gruppengröße: 8

Anzahlung: 20 % des Reisepreises

Fälligkeit des Restbetrages: 30 Tage vor Reisebeginn

Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: 30 Tage vor Reisebeginn

Bilder

Programm

Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Tag 1: Anreise
Ankunft in Sardinien. Vom Flughafen in Olbia fahren wir zu unserer ersten Unterkunft, einem kleinen Bauernhof in der Provinz Nuoro.
Fahrzeit: ca. 1,5 bis 2 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof Testone in der Region Nuoro (oder gleichwertige Alternative) (A)

Tag 2: Monte Rasu - Höhlengräber von Sant Andrea Priu
Unsere Route führt ins Gebiet des 1886 gegründeten Staatsforstes Goceano. Durch das herrliche Waldgebiet von Burgos und Bono, umgeben von verschiedenen Eichenarten, sehr alten Stechpalmen und Eiben, umwandern wir den Monte Rasu (1.259 m). Von dieser höchsten Bergkette des Marghine und Goceano genießen wir einen fantastischen Rundblick, der im Süden über das Tirso-Tal bis zum Supramonte, im Norden über das Logudoro und im Westen bis zu den Tafelbergen des Meilogu reicht. Nun besuchen wir die Höhlengräber von Sant Andrea Priu. Diese Felsenkammergräber sind als Domus de Janas (Feenhäuser) bekannt, in denen der Sage nach gute und böse Feen wohnen. Nachdem wir Näheres über die Ozieri- bzw. San Michele-Kultur erfahren haben, kehren wir zu unserem Bauernhof zurück.
↑ 250 Hm/↓ 250 Hm/Gehzeit: ca. 3 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof Testone in der Region Nuoro (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 3: Wanderung über die Hochflächen von Orune
Orune gilt als eines der traditionellsten Dörfer Sardiniens. Hier leben die meisten Menschen noch von der Tierhaltung. Der Großteil des Gebiets gehört der Gemeinde und alle Tiere dürfen diese gegen ein Entgelt nutzen, was wir auf unserer Wanderung hautnah miterleben, denn die Tiere laufen frei durch die Landschaft. Die Wanderung über die etwa 800 m hoch gelegene Hochfläche verbindet herrliche Panoramen, Passagen durch dichte Steineichenwälder, wunderschöne Granitfelsen und sehr alte Korkeichen. Auf der Tour begegnen wir immer wieder gut erhaltenen Resten aus der nuraghischen und römischen Geschichte.
↑ 190 Hm/↓ 190 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof Testone in der Region Nuoro (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 4: Der Naturpark von Bidderosa und die Altstadt von Orosei
Heute fahren wir zur Küste. Unsere Wanderung führt uns durch den Naturpark von Bidderosa. Der Weg verläuft durch Wald- und Felslandschaften, vorbei an Seen und idyllischen Stränden. Auch Flora und Fauna sind vielfältig: Neben Kormoranen und Reihern nisten in den Lagunenseen auch Flamingos. Auf dem salzhaltigen Sandboden gedeihen Wacholderbäume, Pinien, Zwergpalmen, Myrthe-Sträucher, aber auch Eukalyptusbäume und andere Pflanzen der Mittelmeer-Macchia. Nach unserer Wanderung steht ein Bummel durch die hübsche, mittelalterliche Altstadt von Orosei auf dem Programm. Danach fahren wir zu unserem schönen Bauernhof im Norden der Insel.
↑ 150 Hm/↓ 150 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof La Candela in Arzachena (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 5: Wanderung in der Region des Monte Limbara
Wir fahren in Richtung Monte Limbara, wo wir heute wandern werden. Dichte Waldgebiete wechseln mit Landschaften ab, die durch gigantische, bizarr geformte Granitblöcke geprägt sind. Höhlen und Schutzräume in den ausgewaschenen Felsen erinnern an die traditionelle Hirtenkultur dieser Region. Wir erreichen eine Höhe von ca. 1.000 m und können an klaren Tagen bis nach Korsika hinüber sehen. Um das wichtigste Exportgut Sardiniens, den Kork, geht es im weiteren Verlauf des Tages. In der Gallura, rund um Tempio Pausania, gedeihen die größten Korkeichenwälder der Insel. Was man alles aus Kork herstellen kann, erfahren wir beim Besuch eines kleinen Familienunternehmens, welches sich der kunstvollen Korkverarbeitung widmet. Bei ungünstiger Wetterlage wandern wir alternativ durch die Turmlandschaft von San Pantaleo. Granitfelsen mit kühnen Formen umgeben uns auf dieser kurzen Etappe. Häufig treffen wir hier auf die in der Granitlandschaft der Gallura heimischen Schildkröten. Anschließend besuchen wir den hübschen kleinen Ort San Pantaleo.
↑ 450 Hm/↓ 450 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof La Candela in Arzachena (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 6: Capo Testa - Fährüberfahrt nach Korsika - Bonifacio
Wir fahren ans nördlichste Ende der Insel, Capo Testa. Eine kurze Wanderung führt uns durch wunderschön geformte Granitfelsen und zu verschiedensten kleinen Buchten, die je nach Jahreszeit zu einem Bad einladen. Bei klarer Sicht können wir Korsika schon direkt vor uns liegen sehen. Am frühen Nachmittag setzen wir mit der Fähre nach Bonifacio über (Fahrzeit ca. 1 Stunde). Von dort fahren wir direkt weiter über Porto Vecchio nach Zonza, wo wir die nächsten Tage untergebracht sind. Unsere Fahrt durch das Waldgebiet des Staatsforstes von l´Ospedale verspricht ein wahres Erlebnis zu werden. Korsika, die höchste Mittelmeerinsel, von Guy de Maupassants ein „Gebirge im Meer" genannt, begeistert Naturfreunde mit einer Vielzahl verschiedener Landschaftsformen auf engstem Raum. Uns erwarten feinsandige Buchten und in unmittelbarer Nähe zum Meer eine alpine Bergwelt mit wilden Gipfeln! Vielfältig ist auch die Flora der Insel! Von den 2000 Pflanzenarten auf Korsika sind 78 endemisch, kommen also nur auf dieser Insel vor.
Übernachtung im Hotel Incudine in Zonza (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 7: Bavella-Gebiet - Pass Col de Bavella
Heute halten wir uns im Bavella-Gebiet auf. Unsere Wanderung beginnt auf dem 1.218 m hohen Pass Col de Bavella. Umgeben von den mächtigen Felstürmen dieses Massivs wandern wir durch dichte Waldgebiete, die sich immer wieder lichten und herrliche Ausblicke auf eine atemberaubende Felsenlandschaft ermöglichen. Ziel auf diesem etwas anspruchsvolleren Weg ist die Paliri-Hütte, die wir über den Sattel Foce Finosa erreichen. Wir befinden uns auf einer Etappe des GR 20.
↑ 350 Hm/↓ 350 Hm/Gehzeit: ca. 4 Std.
Übernachtung im Hotel Incudine in Zonza (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 8: Monte Incudine (2.136 m)
Aus der Ferne haben wir unser heutiges Gipfelziel, den Monte Incudine (2.136 m), bereits gesehen. Schon allein der Anfahrtsweg zum Ausgangspunkt der Wanderung auf ca. 1.400 m ist ein Erlebnis: Die Straße führt durch dichte Buchenwälder, vorbei an Wasserläufen und Wasserfällen. Zunächst wandern wir über Almgebiete, die von kleinen Bächen durchzogen werden. Dann steigen wir langsam zu den kargen Höhenzügen des felsigen Massivs auf. Durch den spärlichen, meist niedrigen Bewuchs (z. B. Zwergginster) ist die Sicht großartig – besonders vom stolzen Gipfel, einem der „Throne" der Insel, von dem man die höchsten, häufig noch schneebedeckten Gipfel von Korsika wie Monte Rotondo (2.622 m) und Monte Cinto (2.706 m) erblicken kann. Unsere Route führt streckenweise entlang des berühmten Fernwanderweges GR 20. Im Frühjahr kann auf dem Monte Incudine noch Schnee liegen, dann müssen wir unsere Wanderung umstellen.
↑ 700 Hm/↓ 700 Hm/Gehzeit: ca. 6 Std.
Übernachtung im Hotel Incudine in Zonza (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 9: Von alten Kulturen
Unsere heutige Wanderung startet direkt in Zonza und führt uns durch verwunschene Wälder, an einem herrlichen Bachlauf entlang, bis zu den Ausgrabungsstätten von Cuccuruzzu und Capula, die uns vom Leben der alten Inselkulturen erzählen. Wenn der Flusslauf des Ruisseau de St. Antoine es erlaubt, gehen wir noch weiter bis zum Nachbardorf Quenza, von dem wir einen herrlichen Blick auf die Bavella-Türme haben.
↑ 400 Hm/↓ 400 Hm/Gehzeit: ca. 5 Std.
Übernachtung im Hotel Incudine in Zonza (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 10: Das Bergdorf Sartene - prähistorische Stätte von Filitosa
Heute spazieren wir durch das typische Bergstädtchen Sartène. Danach ist der Besuch der interessanten prähistorischen Stätte von Filitosa vorgesehen. Hier erhalten wir einen Einblick in die Frühgeschichte Korsikas, deren Megalith-Kultur sich von den frühen Kulturen Sardiniens unterscheidet. Außerdem können wir einen Badestopp an einer der hübschen Buchten des Golfes von Valinco einlegen, bevor wir die Zimmer in unserem neuen Hotel beziehen.
Übernachtung im Hotel U Mulinu in der Region Propriano (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 11: Das Kap von Campomoru
Die heutige Wanderung führt zum Kap von Campomoru. Zunächst steigen wir zum Genueserturm auf, welcher das Kap überragt. Unser Blick schweift über den Golf von Valinco. Wir wandern entlang der Küste durch eine wunderschöne Felslandschaft. Später gehen wir über die Höhen bis zu dem hübschen Sandstrand des kleinen Ferienortes zurück, der uns zum Baden einlädt. Auf dem Heimweg unternehmen wir auf Wunsch noch einen Bummel durch Propriano. Anschließend kehren wir zu unserer Unterkunft zurück.
↑ 150 Hm/↓ 150 Hm/Gehzeit: ca. 3 bis 3,5 Std.
Übernachtung im Hotel U Mulinu in der Region Propriano (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 12: Bonifacio - Fährüberfahrt nach Sardinien
Heute verlassen wir Korsika. Doch geht es zunächst nach Bonifacio. Wir bummeln durch die hübsche Altstadt und machen einen Spaziergang entlang der Steilküste. Nachmittags nehmen wir die Fähre nach Sardinien. Von Santa Teresa di Gallura aus fahren wir zu unserer Unterkunft nahe Alghero.
Gehzeit: ca. 2 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof Le Tre Grazie bei Alghero (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 13: Das Kap Capo Argentiera und Alghero
Nach dem Frühstück fahren wir nach Argentiera, eine ehemalige Bergbaustadt. Hier wurde Silber gewonnen, woher auch der Name des Ortes und des Kaps stammt. Unsere Wanderung führt an einer beeindruckenden Steilküste entlang und ermöglicht herrliche Weitblicke, die vom Capo Caccia bis nach Stintino und der vorgelagerten Insel Asinara reichen. Außerdem bekommen wir einen guten Einblick in die Bergbaugeschichte der Insel. Nach unserer Wanderung bleibt noch etwas Zeit für einen Badestopp. Am Nachmittag fahren wir in die katalanisch geprägte Altstadt von Alghero, durch die wir spazieren werden.
↑ 400 Hm/↓ 400 Hm/Gehzeit: ca. 3,5 bis 4 Std.
Übernachtung auf dem Bauernhof Le Tre Grazie bei Alghero (oder gleichwertige Alternative) (FA)

Tag 14: Heimreise
Nach dem Frühstück haben wir noch ein wenig Zeit. Dann fahren wir zum Flughafen und treten unseren Rückflug nach Deutschland an. (F)


Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen:
- Flug mit Airberlin/Alitalia München - Olbia / Alghero - Rom - München
- Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
- Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
- Übernachtung 6 x in kleinen, landestypischen Hotels, 7 x auf Bauernhöfen (Agriturismo), jeweils im Doppelzimmer mit Bad
- Halbpension
- Transfers/Fahrten laut Programm mit einem Kleinbus
- Schiffsfahrt S. Teresa di Gallura - Bonifacio - S. Teresa di Gallura
- deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Olbia

Nicht im Preis enhalten:
- fehlende Mahlzeiten und Getränke
- Eintrittsgelder ca. € 30,-
- Trinkgelder
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen


Einreise- und Impfbestimmungen:

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Keine Impfungen vorgeschrieben.


Bei einer Flugreise nach Sardinien entsteht ein CO2 Ausstoß in Höhe von 0,460 t (pro Passagier Hin-und Rückflug). Dieser Ausstoß trägt zur Klimaerwärmung bei.
Mit myclimate (www.myclimate.de) gibt es aber eine Möglichkeit, selbst Verantwortung für die Folgen des Fluges zu übernehmen. Freiwillig können Sie für die durch die Flugreise verursachten Klimagase eine Klimaschutzspende an myclimate leisten. myclimate investiert Ihren Beitrag in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Diese sparen eine vergleichbare Menge CO2 für Sie ein und verbessern zudem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

Wir empfehlen, wo möglich, innerdeutsche Anschlußflüge aus ökologischen Gesichtspunkten zu vermeiden und eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Anreise zu wählen z.B. per günstiger DB Bahnreise.

Der Klimaschutzbeitrag für diese Reise beträgt 10 Euro.

Preise

€ 2.575,- pro Person im Doppelzimmer
€ 350,- Einzelzimmerzuschlag

Preise gelten ab/bis München. Andere Abflughäfen gegen Gebühr auf Anfrage möglich.

Termine

Zur Zeit sind keine Termine mehr vorhanden.

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