Der Luberon
Der Luberon ist ein Gebirgsmassiv und ein regionaler Naturpark in der Provence, der im Süden Frankreichs liegt. Bekannt ist der Ort für seine abwechslungsreichen Landschaften, mittelalterlichen Bergdörfer, duftenden Lavendelfelder, Weinberge und die hell leuchtenden ockerfarbenen Steinbrüche.
Geografie und Struktur
- Das Luberon-Massiv erstreckt sich über etwa 60 Kilometer in Ost-West-Richtung und bildet einen Teil der französischen Voralpen.
- Es wird in den Petit Luberon (Kleiner Luberon) im Westen und den Grand Luberon (Großer Luberon) im Osten unterteilt.
- Die höchsten Gipfel ragen über 1.200 Meter auf – hoch genug für schöne Ausblicke! Gleichzeitig gibt es zahlreiche Wege, die sich perfekt für gemütliche Touren eignen.
Der Naturpark
- Seit 1977 ist der Luberon als regionaler Naturpark ausgewiesen. Das Ziel ist es, die Natur und die alten Kulturlandschaften zu beschützen.
- Das Gebiet erstreckt sich über rund 185.000 Hektar und schließt zahlreiche Gemeinden in den Départements Vaucluse und Alpes de Haute-Provence ein.
- Die UNESCO hat das Gebiet zudem als Biosphärenreservat und Geopark anerkannt.
Sehenswürdigkeiten
- Malerische Dörfer: Kaum etwas prägt den Luberon so sehr wie seine „villages perchés“ – die auf Hügeln thronenden Dörfer. Orte wie Gordes, Roussillon und Lourmarin gehören offiziell zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“ – und das völlig zu Recht.
- Landschaft: Die Landschaft wird von Zypressen, Olivenhainen, Pinienwäldern und Lavendelfeldern geprägt, die in voller Blüte ein perfektes Bild abgeben.
- Ocker-Steinbrüche: Faszinierend sind die stillgelegten Ocker-Steinbrüche in der Nähe von Roussillon und Rustrel, die mit ihren leuchtenden Gelb-, Rot- und Orangetönen eine einmalige Landschaft schaffen.
- Historische Bauten: Überall in der Region findet man Zeugnisse der Geschichte, von mittelalterlichen Burgen bis hin zu den typischen, trocken gemauerten Steinhütten, den sogenannten Bories.
Im nachfolgenden Link finden Sie: Die 10 schönsten Wanderungen im Luberon
Horst Görtz 13.09.2025