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Wandern am / um den Olymp

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Einer der Höhepunkte eines Wanderurlaubs in Griechenland ist sicher eine Bergtour auf die aussichtsreichen Gipfel des Olymps, Griechenlands höchstes Gebirge. Das Olymp-Massiv wurde im Jahre 1981 von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen, nachdem es im Jahre 1938 bereits zum Nationalpark erklärt wurde, der zahlreichen seltenen Pflanzen- und Tierarten eine Heimat bietet. Beim Wandern durch dieses faszinierende Areal wird der Aktivurlauber über saftige Kräuterwiesen, vorbei an tiefen Schluchten zu den höchsten Gipfeln des Olymps geführt. Mit 2.918 Metern ist der Mytikas die höchste Erhebung des Gebirges.

In der griechischen Mythologie wird der Olymp als Berg der Götter bezeichnet. Einzigartig sind sicher die atemberaubenden Ausblicke auf das Herrschaftsgebiet des Poseidon, denn immer wieder eröffnet sich ein freier Blick aufs Meer. Von mystischen Zauber und artenreicher Flora und Fauna umgeben durchkreuzen zahlreiche Wanderwege, die zum größten Teil miteinander verbunden sind, das Bergmassiv. Der europäische Wanderweg E4 führt von Litochoro durch die Schlucht von Enipea auf die Gipfel. Wegweiser, Informationstafeln und Ruheplätze an idyllisch gelegenen Quellen und Wasserfällen gestalten eine Bergtour angenehm und abwechslungsreich. Zwischen Anfang Juni und Ende September liegt die beste Zeit für einen Aufstieg. In dieser Zeit kann der Bergwanderer auf eine Schneeausrüstung verzichten, außerdem sind die Hütten geöffnet, die nahe der Gipfel zur Einkehr einladen. Beim Start in Litochoro erwartet den Aktivurlauber ein rund fünf Stunden dauernder Fußmarsch bis auf 1.100 Meter Höhe. Hier kann man in einem guten Restaurant Rast machen und den herrlichen Ausblick genießen. Für eine Erfrischung sorgt eine natürliche Quelle direkt vor der Tür. Ab hier kann das Wandern gut gestärkt auf bequemen Wegen weitergehen, bis zur Spilios Agapitos, der Haupthütte des Olymps auf einer Höhe von 2.100 Metern. Wer nicht mit dem Zelt unterwegs ist, kann hier auch übernachten. 

Der Wanderweg D4 führt dann durch die facettenreiche Bergwelt auf den Gipfel des Olymps. Eine andere Wegvariante verläuft von Prionia über die Plätze Barba, Petrostrunga, Skurta und Lämo zum Plateau der Musen (2.600 m), an dem der Wanderer nicht nur eine spektakuläre Aussicht, sondern auch Hütten vorfindet, in denen er sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Das Wandern auf dem letzten Streckenabschnitt bis zum Gipfel ist weniger beschwerlich, sodass sich der Fußgänger ganz dem Zauber der Götterwelt hingeben kann.

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