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Die 5 schönsten Wanderungen im Harz - auf den Spuren der Hexen

Dem Harz haftet ein Image von Ursprünglichkeit und einer gewissen Wildnis an. Deshalb ist es kein Wunder, dass es immer mehr Wanderfreunde zu Wanderreisen in den Harz zieht. Für das Trekking bekommt man hier jede Menge Abwechslung geboten – von dichten Wäldern bis hin zu nebelverhangenen Gipfeln. Das alles ist umrahmt von einem geradezu märchenhaften Flair – wer hat schließlich noch nicht von Brockenhexen oder Barbarossa gehört?

Als nördlichstes Mittelgebirge in Deutschland ist der Harz das ideale Ausflugsziel für alle Wanderfans, die nach spannenden Routen und einzigartigen Landschaften im Herzen der Bundesrepublik suchen. Speziell für Trekking-Urlauber aus Norddeutschland ist der Harz das Naheliegendste, was in Sachen Gebirge erreichbar ist. Und für Abwechslung sorgen malerische kleine Städte wie Wernigerode oder Bad Harzburg, die durch wunderschöne mittelalterliche Fachwerkarchitektur geprägt sind.

Märchenhaft Wandern im Harz

Wir haben Tipps zu den fünf schönsten Wanderungen im Harz zusammengestellt. Die meisten davon liegen auf dem Harzer Hexen-Stieg. Der Fernwanderweg ist als Qualitätswanderweg kategorisiert und gilt als einer der „Top Trails of Germany“. Mit einer Gesamtlänge von 150 Kilometern ist er durchaus als Ziel für eine Wanderreise in mehreren Etappen geeignet. Man kann den Streckenverlauf beim Wandern im Zentrum des Harzes so wählen, dass die Route entweder über den Gipfel oder am Fuß des Brockens entlang führt.

Besonders ambitionierte Wanderfreunde mit entsprechender Kondition wählen auch beides. Für alle Sammler von Wander-Stempeln eine gute Nachricht: Auf der kompletten Route gibt es 28 Stempelstellen. Außerdem hat der Fernwanderweg ein eigenes Themenabzeichen. Er führt durch reizvolle Natur- und Kulturlandschaften – von Misch- und Nadelwäldern über Felsschluchten und Hochmoore bis hin zu mittelalterlichen Orten.
 


1. Start auf dem Harzer Hexen-Stieg – Wandern von Osterode nach Buntenbock

„Teuflisch schön und höllisch spannend“ – unter diesem Motto geht man auf dem Harzer Hexen-Stieg auf Wandertour. Die erste Etappe des Hexen-Stiegs führt auf knapp 12 Kilometern von Osterode nach Buntenbock. Auf der einfachen bis moderaten Wanderstrecke sind insgesamt 650 Höhenmeter zu meistern – die meisten davon aufwärts.

Als reine Gehzeit sollte man für diese Wanderung im Harz rund vier Stunden einplanen – und sich durchaus für Attraktionen am Wegesrand Zeit nehmen. Gewandert wird über uralte Versorgungswege im Oberharz, eine tolle Aussicht auf das malerische Lerbachtal bietet auf ca. halber Strecke der Marienblick.


2. Unterwegs auf dem Harzer Hexen-Stieg – Wandern von Buntenbock nach Altenau

Die offizielle zweite Etappe des Harzer Hexen-Stiegs ist etwas länger und umfasst 22 Kilometer sowie mit 930 Höhenmeter deutlich mehr Auf- und Abwärtsstrecken als die erste Etappe. Sie führt von Buntenbock bis nach Torfhaus. Man kann allerdings auch eine Zwischenstation in Altenau einlegen, um die Länge etwas moderater zu gestalten. Unterwegs empfiehlt sich ein Abstecher für eine ausgedehnte Rast im Polsterberger Hubhaus, einer wunderschönen Waldgaststätte.

Im Umfeld von Altenau ist außerdem ein Wildnispfad angelegt, der auf engen Pfaden durch die komplett sich selbst überlassene Natur im Herzen des Nationalparks Harz führt, inklusive Zusatzinfos auf Hinweistafeln. Dieser Wildnispfad Altenau ist ideal, um die Tour von Buntenbock nach Altenau um eine Attraktion zu erweitern.


3. Aufwärts auf dem Harzer Hexen-Stieg – Wanderung von Altenau zum Brocken

Auf der dritten Etappe beim Wandern auf dem Harzer Hexen-Stieg geht es von Altenau über Torfhaus bis hinauf auf den Brocken, den mit 1141 Metern höchsten Berg dieses Mittelgebirges. Entlang des Dammgrabens geht es zunächst in Trail-Terrain bis nach Torfhaus – eine Tour mit moderaten Anstiegen aber besonders bei feuchten Witterungsbedingungen durchaus anspruchsvoller Streckenführung.

Am Rande sorgen ein Wasserfall, malerische Wälder und Talblicke für Abwechslung. Von Torfhaus aus beginnt dann der Aufstieg auf den Brocken. Die Wandertour führt durch ein eindrucksvolles Hochmoor. Rund 15 Kilometer und ca. 1.300 Höhenmeter umfasst diese recht anspruchsvolle Harz-Wanderung.


4. Genusswandern auf dem Harzer BaudenSteig von Bad Lauterberg nach Bad Sachsa

Der Harzer BaudenSteig trägt diesen Namen, weil er von Baude zu Baude führt – wobei mit „Baude“ wunderhübsche Waldgaststätten oder Berggasthöfe gemeint sind. Es mangelt auf dieser sonnigen Wanderung im Harz also nicht an Einkehr-Möglichkeiten. Der komplette BaudenSteig umfasst 100 Kilometer Länge.

Die Etappe von Bad Lauterberg nach Bad Sachsa gehört zu den kürzeren Abschnitten, hat eine Länge von knapp 12 Kilometern und ist dank knapp 900 Metern im Auf- und Abstieg als moderat einzuordnen. Attraktionen unterwegs sind unter anderem der Wiesenbeker Teich mit seinen lauschigen Ufern und der Blick von Ravensberg bis hinüber zum Brocken. Als Etappenziel hat Bad Sachsa ebenfalls einiges zu bieten, beispielsweise eine urgemütliche Altstadt, einen Falkenhof und einen Märchenpark für Kinder.


5. Wildromantisch Wandern auf dem Harzer BaudenSteig von Bad Sachsa nach Wieda

Ursprüngliche Täler und romantische Wälder, umgeben von herrlichen Ausblicken auf Berge und Täler: Das ist die Etappe des Harzer BaudenSteigs, die von Bad Sachsa nach Wieda führt. Rund 13 Kilometer gilt es auf Natur- und Wanderpfaden zu bewältigen und dabei rund 400 Meter im Aufstieg sowie ebensoviel im Abstieg zu überwinden.

Die eher sanfte naturnahe Wanderung im Harz eignet sich hervorragend auch für Familien und Wandergruppen. Auch für Genuss ist dank guter Einkehrmöglichkeiten gesorgt. Attraktionen bei dieser Wandertour: das malerische Uffetal, der Stöberhai, der höchste Berg des Südharzes, sowie der Fluss Wieda, an dem ein Stück der Route entlang führt.


Wanderreise in den Harz mit professioneller Planung:

Wanderferien im Harz bieten Attraktionen für die ganze Familie. Um das Wandern im Nationalpark in vollen Zügen genießen zu können, sollte man allerdings vorab die komplette Reise organisieren. Das bedeutet, neben Übernachtungen und Wanderrouten auch wichtige Details wie Transportfragen zu klären. Gerade bei einer Wanderreise mit einer Gruppe kann das schnell sehr viel Aufwand sein. Die Alternative: eine komplett professionell durchorganisierte Wanderreise in den Harz buchen. Dann übernimmt der Veranstalter die ganze lästige Planung und Organisation – und man kann sich auf Wandererlebnis konzentrieren.

                                                       

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