Die 2 schönsten Wanderungen in Borken (Hessen) und Umgebung
In Borken in Hessen leben mehr als 12.500 Menschen, die eine äußerst geschichtsträchtige Stadt ihre Heimat nennen können. Im Jahr 775 soll Borken erstmals urkundlich erwähnt worden sein, wobei die ersten Siedlungen hier noch deutlich früher existiert haben sollen. In der jüngeren Geschichte spielte vor allem der Bergbau eine zentrale Rolle.
Der Borkener See, der aus einem stillgelegten Tagebau hervorgegangen ist, kann heute mit einer perfekten Naturidylle aufwarten. Wer in Borken wandern will, findet hier seine Erfüllung. Für all diejenigen, die eine Wanderung auf den Spuren des Braunkohletagebaus unternehmen möchten, dürfte der Braunkohlerundweg eine gute Wahl sein.
Wandern in Borken am Borkener See
Am Borkener See, der früher ein wichtiges Tagebaugebiet war, wird heute der Naturschutz ganz groß geschrieben. Nach einem Grubenunglück Ende der 1980er-Jahre wurde der Tagebau eingestellt, woraufhin die Renaturierung begann. Heute gehört der Borkener See zu den größten hessischen Seen. Die Umrundung des Borkener Sees nimmt knapp drei Stunden in Anspruch und misst rund zehn Kilometer.
Der Borkener See steht heute als reizvolles Erholungsgebiet im hessischen Borken zum Wandern, Radfahren und Walken zur Verfügung. Mehrere Aussichtspunkte und die artenreiche Flora und Fauna machen das Naturschutzgebiet sehenswert. Wer auf ein erfrischendes Bad hofft, ist hier allerdings falsch, denn das Baden ist in dem unter Naturschutz stehenden Borkener See untersagt.
Wandern in Borken auf dem Braunkohlerundweg
Als Startpunkt für den Borkener Braunkohlerundweg fungiert das Museum in der Altstadt von Borken. Im Vorfeld der Wanderung sollten sich Interessierte die Zeit nehmen, um das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum zu besuchen. Anschließend geht es durch die einzelnen Stadtteile sowie die Kernstadt von Borken. Zahlreiche einstige Bergbaubetriebe säumen den Weg, so dass man einen Eindruck von der einstigen Bedeutung des Bergbaus für die Region bekommt.
Der Braunkohlerundweg in Borken lässt beim Wandern kein Highlight aus und führt Fußgänger unter anderem zum wunderschönen Borkener See. Darüber hinaus ist auch die Gedenkstätte in Stolzenbach, die an das Grubenunglück von 1988 erinnert, ein wichtiger Punkt im Rahmen dieser facettenreichen Wanderung. Die Folgen des Bergbaus und dessen Einfluss bis in die Gegenwart werden durch diesen Weg beleuchtet.