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Eifel: Geführte Wanderung in der Osteifel - Lava, Layen, Wanderlust

Highlights
  • Vulkanische Spurensuche zwischen Laacher See und Rheintal
  • Schloss Bürresheim, Kloster Maria Laach & Kaltwasser-Geysir

Wandern in der Eifel - Die Osteifel zwischen dem Rhein bei Koblenz, dem Laacher See und den Orten Mayen und Mendig ist vor vielen Jahrtausenden durch heftigen Vulkanismus geformt worden. Früh erkannten die hier lebenden Menschen die besonderen Eigenschaften von Lava und Tuffgesteinen, schon Kelten und Römer schlugen Mühlsteine aus dem rauen Gestein, später wurden Backofensteine legendär. Unzählige Layen (Steinbrüche) zeugen bis heute vom intensiven Stein-Abbau. In Andernach wurden die Endprodukte auf Rheinschiffe verladen und weithin verkauft.

Auf Traumpfaden wandern wir durch die schönsten Naturräume der Osteifel. Bims, Tuff und Basalt schufen eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Vulkankegeln und botanischem Reichtum. Während auf den Höhenzügen Trockenrasen mit Wacholder dominieren, sind der Laacher See und tief ins Vulkangestein eingeschnittene Flussläufe wie das Tal der Nette von schönen alten Buchenwäldern umgeben. Einen Höhepunkt bietet der Besuch im Kloster Maria Laach. Die romanische Basilika verschmilzt mit ihrer Umgebung zu einer harmonischen Einheit, die ihresgleichen sucht.

Reisenummer: L18 8 Tage ab € 720,-

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Programm

1. Tag

Anreise nach Mendig in die Osteifel
Anreise zum Hotel nach Mendig bis 17 Uhr. Nach einer Programm-Einführung genießen wir das Willkommens-Abendmenü im Hotel-Restaurant.

2. Tag

Mendig – Vulkanausbruch, Basaltabbau & Basalt-Architektur
Auf einem Rundgang zeigt uns eine Mendigerin am Vormittag ihren Heimatort mit der romanischen Cyriakus-Kirche und der typischen Basalt-Architektur von einfachen Arbeiterhäusern bis zu den Villen der Jugendstilzeit. Am Nachmittag beginnt die Erde zu beben, ein ohrenbetäubendes Tösen setzt ein und rasch fließende glutrote Lavamassen machen ein Entrinnen unmöglich – gut, dass die Vorführung im Mendiger „Lava-Dome“ nur digital ist! Nach dieser spektakulären Simulation eines Vulkanausbruchs steigen wir tief hinab in den Felsenkeller, wo früher unter schwierigsten Arbeitsbedingungen gewaltige Basaltblöcke für die Produktion von Mühlsteinen abgebaut wurden und im 19. Jahrhundert Bier gekühlt wurde. (Gesamtstrecke in Mendig ca. 8 km, ca. 200 Höhenmeter (HM) auf- und abwärts)

3. Tag

Wandern & Romanik - Laacher See, Kloster Maria Laach und Wingertsbergwand
Von Glees wandern wir zum dicht mit Buchenwald bewachsenen Ringwall des Laacher Sees und genießen vom Lydiaturm einen romantischen Blick über den ovalen See. In der Ferne ragen die Kirchtürme des Klosters Maria Laach in die Höhe. Über den Ringwall und am Seeufer entlang erreichen wir das Kloster mit einer der bedeutendsten romanischen Klosterkirchen Deutschlands, Tuff und Basalt sind hier zu einem harmonischen Baukomplex vereint. Nach einer Mittagspause erhalten wir bei einer Führung Einblicke ins Klosterleben und besichtigen auch die Bibliothek. Rückfahrt nach Mendig wahlweise mit dem Linienbus oder zu Fuß mit Abstecher an die Wingertsbergwand, wo die Vulkantuff-Massen des Laacher-See-Ausbruchs vor 12.000 Jahren spektakulär freigelegt sind. (Wanderstrecke ca. 8 km, ca. 200 HM aufwärts und 150 HM abwärts bis Kloster Maria Laach, optionaler Rückweg ca. 7 km, ca. 70 HM aufwärts und 170 HM abwärts)

4. Tag

Schöne Aussichten - Hochsimmer, Schloss Bürresheim und Nettetal
Von Ettringen erklimmen wir den Hochsimmer, einen vor 400.000 Jahren ausgebrochenen Vulkankegel. Von seinem Aussichtsturm liegt uns nicht nur die vulkanische Osteifel zu Füßen, bei guter Sicht können wir von hier bis zum Kölner Dom blicken. Durch abwechslungsreichen Wald steigen wir hinab ins Nettetal, wo wir im idyllisch gelegenen Restaurant Hammesmühle zu Mittag einkehren (nicht im Reisepreis enthalten) oder am Ufer der Nette picknicken. Am Nachmittag besuchen wir das romantische, niemals zerstörte Schloss Bürresheim und bekommen die originale Einrichtung aus vielen Jahrhunderten gezeigt. Anschließend wandern wir gemütlich im Waldschatten am Hang des Nettetals nach Mayen, von wo es mit dem Zug zurück geht. (Wanderstrecke ca. 7 km, ca. 170 HM aufwärts und 300 HM abwärts bis Hammesmühle, im Nettetal ca. 7 km, ca. 50 HM auf- und abwärts)

5. Tag

Rund um Mayen – Basalt-Grubenfeld, römische Garnison und Genoveva-Burg
Haben Sie schon mal überlegt, wie man einen Mühlstein aus dem harten Basalt schlagen kann? Bei einer Führung im Vulcania-Museum und im Mayener Grubenfeld lernen wir nicht nur Arbeitstechniken der verschiedenen Jahrhunderte kennen, sondern können auch selbst Hand anlegen. Sehr sehenswert sind auch die vielen Basalt-Kunstwerke im Skulpturenpark Lapidea. Anschließend geht es auf den Katzenberg, wo eine mächtige Garnison im 4. Jh. der spätrömischen Bevölkerung in diesem wichtigen Wirtschaftszentrum Schutz vor Germaneneinfällen bot. Bei einem Stadtrundgang lernen wir dann die reizvolle Innenstadt von Mayen zwischen der St. Clement-Kirche mit ihrem verdrehten Turm und der reizvollen Genoveva-Burg kennen. (Wanderstrecke ca. 6 km und Stadtrundgang, ca. 100 HM auf- und abwärts)

6. Tag

Über den Rheinhöhenweg in die „Essbare Stadt“ Andernach und zum Geysir
Über 2000 Jahre ist Andernach alt und bietet weitaus mehr als ein malerisches Ortsbild. Nach einer kurzen Wanderung auf dem Rheinhöhenweg zum Hochkreuz mit wunderbaren Blicken über den Rhein erkunden wir die „Essbare Stadt“ mit Gemüse- und Obstanbau zum Selbstbedienen auf allen öffentlichen Plätzen und mit ihrer Geschichte. Seit über 2000 Jahren werden hier Mühlsteine, Töpferware und viele andere Steinprodukte der Osteifel auf Rheinschiffe verladen. Was es mit dem Kaltwasser-Geysir am Namedyer Werth auf sich hat, erleben wir am Nachmittag nach einer Bootsfahrt auf dem Rhein. (Wanderstrecke ca. 7 km und Stadtrundgang, ca. 100 HM aufwärts, 190 HM abwärts)

7. Tag

Vulkansteinbrüche Ettringen und Bell & Panorama-Rundblick vom Gänsehals
Nach einer kleinen Wanderung über die Vulkankuppe des mit Wacholder-Magerrasen bewachsenen Ettringer Bellerbergs geht es hinunter in die Ettringer Lay mit spektakulärer Basalt-Abbauwand (Wanderstrecke ca. 5 km, ca. 120 HM auf- und abwärts). Mit dem Linienbus geht es weiter in den Nachbarort Bell, wo über viele Jahrhunderte das Tuffgestein zum Backofenbau genutzt wurde. Nach einem Gang zu den Ofen-Steinbrüchen wandern wir auf den benachbarten Gänsehals und lassen die erlebnisreiche Woche mit einem Panorama-Rundblick von der Aussichtsplattform des Sendeturms ausklingen (Wanderstrecke ca. 7 km, ca. 200 HM auf- und abwärts).

8. Tag

Abreisetag
Nach einem letzten ausgiebigen Frühstück heißt es Abschied nehmen von der Vulkaneifel. Oder individuelle Verlängerung in der Region, gerne sind wir behilflich. (Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten)

Leistungen

  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit eigener Dusche/WC in einem kleinen Hotel in Mendig
  • 7x Frühstücksbüffet und 1 Begrüßungs-Abendmenü
  • 6 geführte Ausflüge und Wanderungen laut Programm
  • Fahrten mit der Bahn, Linienbus und Großraumtaxis
  • Schifffahrt auf dem Rhein von Andernach zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth (Kaltwasser-Geysir)
  • Eintrittsgelder Lava-Dome & Felsenkeller in Mendig, Schloss Bürresheim, Terra Vulcania in Mayen, Geysir-Zentrum Andernach
  • Führungen mit Experten in Lava-Dome & Felsenkeller in Mendig, im Kloster Maria Laach, im Schloss Bürresheim sowie in Terra Vulcania & Lapidea in Mayen
  • Ortsführung in Mendig
  • Qualifizierte Reiseleitung

Nicht im Reisepreis enthalten:

  • An- und Abreise nach/von Mendig
  • Mittagsverpflegung und 6x Abendessen

Optionen

  • Einzelzimmer verfügbar
  • Doppelzimmer verfügbar
  • Halbes Doppelzimmer verfügbar

Zusätzliche Informationen

Anforderungen an die Kondition: Einfache Wanderungen auf guten Wanderpfaden von 5 km bis 9 km Streckenlänge mit maximal 200 Höhenmeter aufwärts und 300 Höhenmeter abwärts. An fast allen Tagen gibt es zwei Wander-Abschnitte bzw. Ortsbesichtigungen. Wer nur eingeschränkt wandern kann, kann problemlos auf manche Wanderstrecken verzichten und doch alle Besichtigungen mitmachen. Die dafür nötigen Fahrten werden vom Reiseleiter organisiert.

Unterkunft: Wir wohnen in einem kleinen Hotel im Steinhauer-Städtchen Mendig in der Nähe des Bahnhofs (7 Übernachtungen), ein idealer Ausgangspunkt für alle Ausflüge. Das kleine Hotel wird familiär mit einem sehr aufmerksamen Service-Team geführt. Die persönliche Betreuung im Hotel macht die Lage an der Hauptstraße von Mendig mehr als wett. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und verfügen über Sat-TV, Telefon und eigene Dusche/WC.

Verpflegung: Wir werden an allen Tagen mit einem vielseitigen Frühstück verwöhnt. Am Anreise-Abend wird uns im Hotel-Restaurant ein Willkommens-Menü serviert. Für die anderen Abende stehen das Hotel-Restaurant, aber auch verschiedene Restaurants und Imbisse in Mendig zur Verfügung. Im Rahmen der Ausflüge wird gepicknickt oder es werden vom Reiseleiter auf Wunsch gemeinsame Mittagessen in besonderen Restaurants organisiert (nicht im Reisepreis enthalten).

 

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Einreisebestimmungen für Deutschland
Deutsche Staatsangehörige: Gültiger Personalausweis bzw. Reisepaß Gesundheitsbestimmungen für Deutschland

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Impfempfehlungen und weitere Informationen zur gesundheitlichen Lage finden Sie unter diesem Link:

Centrum für Reisemedizin: http://www.crm.de/

Nachhaltigkeit

Wir empfehlen, wo möglich, eine ökologische Anreise. Wenn Sie per Flug anreisen, bitten wir um Beachtung, dass ein CO2 Ausstoß erfolgt, der zur Klimaerwärmung beiträgt. Mit myclimate (www.myclimate.de) gibt es aber eine Möglichkeit, selbst Verantwortung für die Folgen des Fluges zu übernehmen. Freiwillig können Sie für die durch die Flugreise verursachten Klimagase eine Klimaschutzspende an myclimate leisten. myclimate investiert Ihren Beitrag in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Diese sparen eine vergleichbare Menge CO2 für Ihren Flug ein und verbessern zudem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

Wir empfehlen, wo möglich, innerdeutsche Anschlußflüge aus ökologischen Gesichtspunkten zu vermeiden und eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Anreise zu wählen z. B. per günstiger DB Bahnreise.

Termine & Preise

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Termin (DZ) (EZ)
23.08.2020 - 30.08.2020 € 720,- € 850,-
Unverbindlich anfragen  Anmeldeunterlagen anfordern
18.07.2021 - 25.07.2021 € 740,- € 870,-
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  • = Mindest-Teilnehmerzahl erreicht
    Termin findet garantiert statt
  • = Mindest-Teilnehmerzahl noch nicht erreicht

Halbes Doppelzimmer: voller EZ-Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in

Wichtige Informationen

  • Mindest-Teilnehmerzahl: 8 Personen
  • Maximale Gruppengröße: 18 Personen
  • Anzahlung in Prozent: 20% des Reisepreises
  • Fälligkeit des Restbetrages: 21 Tage vor Reisebeginn
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: 21 Tage vor Reisebeginn

Diese Reise ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen grundsätzlich nicht geeignet - sprechen Sie uns doch in Zweifelsfällen für eine individuelle Beratung an.

Schwierigkeitsgrade

1 leicht Einfache, gut befestigte Wander- und Forstwege ohne viele Höhenunterschiede. Gehzeiten bis 3,5 Stunden, für Wanderanfänger geeignet bzw. vergleichbare Anforderungen.

2 leicht – mittelschwer Wanderwege mit teilweise unebenen Wanderwegen, bis zu 500 Höhenmeter und Gehzeiten zwischen 3-6 Stunden. bzw. vergleichbare Anforderungen.

3 mittelschwer Anspruchsvollere Wanderwege in unebenen Gelände mit bis zu 1.000 Höhenmeter und Gehzeiten bis zu 7 Stunden Gute Kondition erforderlich bzw. vergleichbare Anforderungen.

4 mittelschwer – schwer Unwegsame, steile Pfade im Gebirge (Alpen, Himalaya, Anden oder Rocky Mountains) mit weiteren Anspruch wie Höhenluft, Wanderrucksack selbst tragen. Gehzeiten bis zu 8 Stunden und durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Sehr gute Kondition und Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit erforderlich. bzw. vergleichbare Anforderungen.

5 schwer Berg- und Trekkingtouren mit höchsten Ansprüchen für erfahrene Bergwanderer / Bergsteiger; Anforderung wie Schwierigkeitsgrad 4, jedoch Gehzeiten bis zu 10 Stunden und mehr als durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Äußerst gute Kondition, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

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