logo wandern.de
Zurzeit gibt es für diese Reise keine freien Termine. Bitte benachrichtigen Sie mich!

Japan: Geführte Wanderung - Fantastische Bergwelten

Highlights
  • Schneeaffen beim Bad in den heißen Quellen des Jigokudani-Nationalparks beobachten
  • In der pulsierenden Metropole Tokyo in das moderne Japan eintauchen

Wir wandern während dieser geführten Wandertour durch duftende Zedernwälder und rauschende Bambushaine, wir folgen alten Pilgerpfaden und traditionellen Handelswegen und steigen auf den aussichtsreichen Gipfel des Karamatsu-Dake. Auf dem „Ikemeguri-Nature-Trail" in der Shiga-Hochebene folgen wir den vom Herbstlaub gefärbten Alleen, auf der historischen Salzstraße „Shio No Michi" den zahlreichen Buddha-Skultpuren und auf dem "Nakasendo-Trail" den Spuren der Samurai durch die Berge. In Matsumoto besuchen wir die imposante Krähenburg, in Magome das historische Teehaus und in Takayama die Sake-Brauereien in der Altstadt. Neben den verschlafenen Dörfern des Hinterlandes erleben wir in den Städten den vollen Kontrast: Der Geist der alten Zeit flattert noch immer durch die buddhistischen Tempel und Shinto-Schreine von Kyoto, die Moderne strahlt uns in den futuristischen Gebäuden und knalligen Leuchtreklamen von Tokyo entgegen. Wir lernen mit Norbert die Gesichter Japans kennen, genießen Einblicke in tief verwurzelte Traditionen und Ausblicke auf die Technik der Zukunft. Und dabei verfallen wir ganz sicher dem Charme der Gegensätze.

Reisenummer: s14 18 Tage ab € 4.478,-

Reiseinspirationen

Für eine größere Ansicht das Bild bitte anklicken.

Programm

1. Tag

Flug nach Tokyo
Abflug von Frankfurt nach Tokyo

2. Tag

Besichtigungen in Tokyo
Ankunft am Flughafen Tokyo Haneda.
Wir fahren zu unserem Hotel im Stadtteil Ueno/ Asakusa und entdecken die Gegend bei einem Bummel am Nachmittag. Das Stadtviertel atmet den Geist vergangener Jahrzehnte und bezaubert uns mit seinem Charme. Ganze Straßenzüge sind spezialisiert auf Küchenartikel oder Hausschreine für Verstorbene. Unterhalb der Gleise der Yamanote-Linie drängen sich viele winzige Geschäfte und Marktstände, und die Atmosphäre ähnelt einem orientalischen Basar. Abends sitzen Angestellte beim Feierabendbier vor den zahlreichen kleinen Lokalen, die auf Yakitori - Hühnchenspieße, Ramen - Nudelsuppe oder Okonomiyaki (eine Art Omelette) spezialisiert sind. Ihr Reiseleiter kennt die Gegend bestens und kann viele Geheimtipps geben. Wir suchen den Tempel Sensoji auf und beten für eine gute Reise. Der Legende nach soll der Tempel im Stadtteil Asakusa 628 von drei Brüdern gegründet worden sein, die in ihren Fischernetzen eine goldene Statue der Göttin Kannon gefunden haben. Den Haupteingang bildet das Kaminarimon (Tor des Donner-Gottes) mit seiner gewaltigen, 3,3 m hohen und 100 kg schweren Papierlaterne. Auch heute noch ist der Sensoji der beliebteste Tempel der Tokyoter. Außerdem sehen wir uns ganz in der Nähe den ,,Sky Tree", das neue Wahrzeichen von Tokyo, an. Der 643m hohe Sky Tree löst damit den halb so großen Tokyo Tower ab. Von der Aussichtsplattform haben wir einen atemberaubenden Ausblick über das schier endlose Häusermeer und die Bucht von Tokyo. Jeder Zentimeter der Mega-Metropole wird genutzt und so wechseln sich glitzernde Hochhausviertel mit verschachtelten Wohngebieten ab, in denen eng aneinander gebaute, winzige Häuser von schmalen Sträßchen durchbrochen werden. Überall verstreut entdecken wir Parks, Tempel und Schreine, die zum Innehalten einladen. Bei klarem Wetter erkennen wir in der Ferne sogar den Mt. Fuji.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Hotel Inn Asakusa Senzoku Tsukuba Express in Tokyo

3. Tag

Hokusai-Museum und Sakebrauerei
Mit dem Schnellzug Shinkansen fahren wir direkt ins Herz der Japanischen Alpen nach Nagano. Nagano, die von Bergen umgebene Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur, war Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1998. Weiter geht es in die ruhige Kleinstadt Obuse. Während der Edo-Zeit florierte die Stadt, heute wird sie von den Bewohnern der Region wegen der vielen traditionellen Gebäude im Stadtzentrum auch „Klein-Kyoto" genannt. Hier besuchen wir das Museum des Künstlers Hokusai, dessen leuchtend bunte Ukiyo-e - Holzschnitte auf der ganzen Welt bekannt sind. Bei einem Besuch in einer Sake-Brauerei erfahren wir, wie aus Wasser, Reis und Edelschimmel das japanische Nationalgetränk entsteht. Wer einmal mehrere Sorten probiert hat, kann ganz leicht die großen Unterschiede schmecken, die Brauzeit, Wasser, Reissorte und Trinktemperatur auf den Reiswein haben. Trotz steigendem Bierkonsum gibt es heute in Japan noch immer gut 2000 Brauereien; viele sind seit Jahrhunderten in Familienbesitz. Für die nächsten drei Tage sind wir in einem Ryokan untergebracht. Hier können wir ganz traditionell japanisch übernachten - Schiebetüren aus Papier, Tatami-Matten und Futon-Betten inklusive. Das traditionelle japanische Abendessen ist ein Fest für Auge und Gaumen, ein heißes Bad im Thermalwasser lässt uns die Reisestrapazen vergessen.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Ryokan Uotoshi in Yamanouchi (F, A)

4. Tag

Wanderung Shiga-Hochebene
Nach dem Frühstück schnüren wir heute zum ersten Mal unsere Wanderschuhe. Zu Fuß sind wir auf dem „Ikemeguri Nature Trail" auf der Shiga-Hochebene unterwegs. Der Weg bis auf den Gipfel des Mt. Shigayama (2.040 m) führt uns durch wunderschöne Landschaft an Seen, Teichen und Sümpfen vorbei. Je nach Temperaturen und Höhenlage hat sich hier schon das Laub der dichten Wälder verfärbt und sorgt für herrliche Herbstromatik auf unserer Wanderung.
Aufstieg 700 Hm, Abstieg 700 Hm
Gehzeit: ca. 4-5 Std.
Ryokan Uotoshi in Yamanouchi (F, A)

5. Tag

Badende Affen im Jigokudani- Nationalpark
Vormittags unternehmen wir eine Wanderung hoch zu den berühmten Schneeaffen im Jigokudani-Nationalpark. Die schweren Schneefälle, die Kälte des Winters und die abweisend steilen Berghänge sind für Affen eigentlich kein Paradies - wären da nicht die verlockenden heißen Quellen, die überall aus dem Boden des ,,Höllentals" sprudeln. Täglich versammeln sich hier die japanischen Rotgesichtsmakaken in Scharen und entspannen bei einem Outdoor-Bad. Wir nehmen uns Zeit für Beobachtungen und wandern gemütlich wieder zurück zu unserer Unterkunft.
Gehzeit: ca. 4 Std.
Ryokan Uotoshi in Yamanouchi (F, A)

6. Tag

Hakuba - Wanderung auf der historischen Salzstraße
Auf dem Olympia-Highway fahren wir nach Hakuba. Hakuba ist einer der schönsten Orte in den Japanischen Alpen und im Sommer eines der Zentren für Bergwander und Bergsteiger.
Am Nachmittag wandern wir auf der historischen Salzstraße „Shio No Michi" vom Ort Kotani bis nach Ohmachi. In der Edo-Zeit (1603-1886) verlief hier eine wichtige Handelsroute, auf der Salz ins Landesinnere transportiert wurde. Zu beiden Seiten des Weges wurden viele Buddha- und Kannon-Skulpturen zum Schutz der Reisenden aufgestellt. Wir legen etwa 8 km zurück, ehe wir uns in der Pension Hayashi für 2 Nächte einquartieren.
Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Pension Hayashi (F, A)

7. Tag

Wanderung auf den Karamatsu-Dake
Heute führt uns eine Wanderung hoch zum Happo-ike See und weiter durch alpine Birkenwälder zum Gipfel des Karamatsu-Dake (2.696 m). Zu Beginn ist der Weg breit, wird aber zunehmend steiler und führt durch felsige Abschnitte. Vor uns eröffnet sich der Blick auf das Panorama der Japanischen Alpen hinunter in die Täler und bis hin zum Japanischen Meer. Im Osten zeigt sich bei gutem Wetter der Gipfel des Mt. Fuji. Nach der Bergtour gönnen wir uns ein heißes Bad.
Aufstieg 800 Hm, Abstieg 700 Hm
Gehzeit: ca. 6-7 Std.
Pension Hayashi (F, A)

8. Tag

Matsumoto
Heute Vormittag wird unser Hauptgepäck nach Magome verschickt. Dort nehmen wir es morgen wieder in Empfang. So sind wir leicht und komfortabel unterwegs. Mit dem Regionalzug fahren wir nach Matsumoto und sehen uns eine der größten Burganlagen Japans, die „Krähenburg" an. Ihren Namen verdankt die Burg aus dem 16. Jh. ihrem schwarzen Anstrich. Sie zählt zu den wenigen Burgen in Japan, die im Original erhalten sind und ist mit ihrem schönen, sechsstöckigen Hauptturm das Wahrzeichen der Stadt. Wir spazieren durch die Altstadt mit ihren alten Holzgebäuden, in denen Geschäfte und Restaurants untergebracht sind. Im Stadteil Nakamachi reihen sich alte Warenhäuser mit schwarz-weißen Mauern aneinander. Im Laufe des Tages erhalten wir einige Einblicke in das Leben in einer mittelalterlichen Burgstadt. Die Samurai-Krieger standen an der Spitze der Gesellschaft, während das Ansehen der Händler äußerst schlecht war (auch wenn sie das meiste Geld und somit durchaus kulturellen Einfluss hatten).
Fahrzeit: ca. 1.5 Std.
Richmond Hotel in Matsumoto (F)

9. Tag

Nakasendo - unterwegs auf dem ,,Weg mitten durch die Berge"
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Zug weiter ins Kiso-Tal in den Japanischen Alpen.
Wir besuchen das historische Dorf Narai, das bekannt ist für seine vielen Museen und seine kunstvollen Lackwaren. Von hier aus wandern wir ein Stück auf dem Nakasendo, dem "Weg mitten durch die Berge". Händler, Boten, Samurai sowie Adlige und ihr Gefolge waren hier zu Fuß und auf Pferderücken zwischen Edo (dem heutigen Tokyo) und Kyoto unterwegs. Nach unserer Wanderung fahren wir ein kleines Stück weiter nach Magome, wo wir unser Gepäck wieder in Empfang nehmen. In der Edo-Zeit war Magome eine wichtige Raststation auf dem Nakasendo, deshalb gibt es hier viele gut erhaltene und liebevoll restaurierte traditionelle Häuser. Wir übernachten heute in einem traditionellen japanischen Minshuku. Die durch ihre Schlichtheit bestechenden Gästezimmer sind mit Tatami ausgelegt und vermitteln einen Eindruck von den früheren Gasthäusern, in denen die Reisenden entlang des Nakasendo untergebracht waren.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Gästehaus Ryokan Magomechaya in Magome (F, A)

10. Tag

Von Magome bis Nojirijuku
Heute wandern wir auf dem Nakasendo-Weg von Magome nach Nojiri-juku, durch kleine Dörfer und Reisfelder. Wir wandern vorbei an Wasserfällen, durch schöne Mischwälder und legen im historischen Teehaus auf der Magome-Passhöhe eine Pause ein. Wir haben Zeit, um durch die Gassen der Dörfer zu bummeln und auch die lokale Küche zu probieren. Auch heute noch werden überall im Hinterland Spezialiäten aus wild wachsendem ,,Berggemüse", wie Pilzen, Farnspitzen, Bambussprossen usw. zubereitet. Lassen sie sich überraschen!
Aufstieg 300 Hm, Abstieg 300 Hm
Gehzeit: ca. 5 Std.
Gästehaus Ryokan Magomechaya in Nagiso (F, A)

11. Tag

Takayama
Wir fahren weiter mit dem Bus in der Bergstadt Takayama, das für seine historischen Gebäude bekannt ist. Bei klarer Sicht ist von der Stadt aus das Panorama der über 3.000 m hohen Bergkette des Hida-Gebirges (Nordalpen) zu sehen. Unser Rundgang durch das reizvolle Städtchen beginnt mit einem Besuch der alten Provinzverwaltung, die interessante Einblicke in Alltagskultur und Gesellschaft unter den Tokugawa-Herrschern der Edo-Zeit bietet. Ein Bummel durch die Altstadt, die Restaurants, Sake-Brauereien, Miso-Geschäfte, Antiquitäten-, Kunsthandwerkshändler und traditionelle Wohnhäuser beherbergt, rundet das Programm ab. Unbedingt probieren sollte man hier das exquisite Hida-Rindfleisch, das in Takayama am Spieß oder neuerdings sogar als Sushi verkauft wird. Das fein marmorierte Fleisch zerschmilzt geradezu auf der Zunge.
Fahrzeit: ca. 2.5 Std.
Hotel Hana in Takayama (F)

12. Tag

Shirakawa-go
Um unbeschwert unterwegs sein zu können, wird unser Hauptgepäck heute nach Kanazawa verschickt, wo wir es morgen wieder in Empfang nehmen. Am Morgen besuchen wir in Takayama den Markt, auf dem regionale Produkte feilgeboten werden. Danach fahren wir mit dem Bus durch die Berglandschaft nach Shirakawa-go, einem malerischen Bergdorf mit strohgedeckten Bauernhäusern, das von der UNESCO in seiner Gesamtheit zum Weltkulturerbe erklärt wurde. In einem grünen Tal liegen über hundert traditionelle Häuser zwischen Reisfeldern verstreut an einem idyllischen Fluß. Die hohen, steilen Dächer halten im Winter die meterhohen Schneemassen ab, die hier niedergehen. Früher lies es sich hier von der Seidenraupenzucht gut leben, aber auch heute sind noch viele der Häuser bewohnt. Nirgendwo sonst lässt sich das alte Landleben in Japan bei einem Spaziergang schöner und eindrucksvoller erleben als hier. Wir übernachten in einem traditionellen Minshuku in Shirakawa-go.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Minshuku Hisamatsu in Shirakawa-go (F, A)

13. Tag

Kanazawa
Per Bus reisen wir über die bergige Nordlandroute „Hokurikudo" zur alten Burgstadt Kanazawa.
Zuerst nehmen wir uns Zeit für einen der drei schönsten Landschaftsgärten Japans, den Kenrokuen. Dieses herausragende Beispiel für japanische Gartenbaukunst bietet zu jeder Jahreszeit eine schöne Kulisse für einen Spaziergang. Von Schilfgras umrahmte Teiche und Wasserläufe, Kirschbäume, Kiefern und Steinlaternen bilden hier eine möglichst idealtypische Landschaft und nichts wird dem Zufall überlassen. In der Altstadt von Kanazawa erwartet uns ein Besuch des Higashi-chaya-machi, das ehemalige Geisha-Viertel mit altmodischen Straßenlaternen und typischen, dunkel gestrichenen Holzhäusern.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Hotel Kanazawa Hinodeya in Kanazawa (F)

14. Tag

Tempel Eihei-Ji
Nach dem Frühstück geht es mit dem Express-Zug an der rauhen Küste des Japanischen Meers entlang in die Präfektur Fukui zum Tempel Eihei-ji. Der Eihei-ji wurde 1244 vom Zen-Meister Dogen Zenji (1200-1253) gegründet, der den Buddhismus in China studiert und den Soto-Zen-Buddhismus in Japan eingeführt hat. Wir besichtigen einige der etwa 70 Holzgebäude, die in einen Berghang hineingebaut wurden und durch Korridore und Treppen miteinander verbunden sind. Ein herrlicher Zedernwald umgibt den Tempelkomplex. Die Mönche nehmen sich gerne Zeit, um Besucher in die Zen-Philosophie einzuführen. An Gottesdiensten und Zen-Übungen kann teilgenommen werden. Die Präfektur Fukui ist übrigens bekannt für guten Reis und exzellente Meeresfrüchte - zwei grundlegende Zutaten der japanischen Küche.
Fahrzeit: ca. 1 Std.
Toyoko Inn Fukui-Ekimae in Fukui (F, A)

15. Tag

Kyoto
Von Fukui geht es vormittags mit der Bahn entlang des Biwa-Sees nach Kyoto.
Mit ihrer Fülle an Kulturgütern zählt die ehemalige Kaiserstadt zu den interessantesten Städten Ostasiens. Überall in der Stadt und im bergigen Umland liegen prächtige Tempel und stille Zengärten verstreut. Unter anderem ist heute ein Besuch des Kiyomizu-Tempels geplant, dem Wahrzeichen Kyotos. Er wurde bereits im Jahre 789 gegründet und ist der elfköpfigen Kannon (Gottheit der Barmherzigkeit) geweiht. Von seiner Terasse aus überblicken wir das umliegende Higashiyama-Viertel, welches mit seinen alten Häusern, traditionellen Geschäften und zahlreichen Tempeln als besonders malerisch gilt. Außerdem besuchen wir die Sanjo-Brücke, die das westliche Ende der Nakasendo-Straße darstellt.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Toyoko Inn Kyoto Shijo-Omiya in Kyoto (F)

16. Tag

Berg Hiei-zan (Enryakuji-Tempel)
Heute wandern wir in tiefen Wäldern rund um den Tempel Enryakuji auf dem Berg Hieizan nordöstlich von Kyoto. Der im Jahre 788 gegründete, geschichtsträchtige Enryakuji ist der Haupttempel des Tendai-Buddhismus und einer der bedeutendsten Tempel Japans. Hier hat sich außerdem vor Jahrhunderten eine extreme Meditationspraxis entwickelt; das ,,Kaihogyo''. 100 Nächte in Folge umwandern die sogenannten ,,Marathon-Mönche'' den Berg auf einer 30 km langen Strecke. Tagsüber muss den regulären Pflichten im Tempel nachgegangen werden. Wer die 100 Tage geschafft hat, kann die Meditation sogar auf 1000 Tage (in einem Zeitraum von 7 Jahren) ausdehnen. Die letzten 100 Tage hiervon wird allerdings täglich 84 km weit gerannt. Und das alles auf Strohsandalen! Diese extreme Askese, die haben in den letzten 4000 Jahren aber nur gut 40 Mönche durchgehalten. Bei einem Abbruch der 1000 Tage waren die Mönche einst sogar dazu angehalten, rituellen Selbstmord zu begehen. Wir pilgern heute aber ganz gemütlich um die vielen Tempelgebäude und durch die schönen Wälder, die vielleicht sogar schon herbstlich verfärbt sind.
Mit der Bahn fahren wir am Nachmittag nach Kyoto zurück.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Fahrzeit: ca. 2 Std.
Toyoko Inn Kyoto Shijo-Omiya in Kyoto (F)

17. Tag

Kyoto
Heute widmen wir Kyoto einen weiteren Tag und entdecken die schönsten Tempel, Zen-Gärten und Shinto-Schreine in Kyoto. Geplant sind vormittags der Besuch des Tempels Ryoanji mit seinem bekannten Steingarten und des ,,Goldenen Pavillions" Kinkakuji, dessen vergoldete Fassade sich in einem stillen Teich spiegelt. Am Nachmittag haben wir Freizeit und können nach Herzenlust eigenen Interessen nachgehen. Unser Reiseleiter steht natürlich weiterhin zur Verfügung und gibt Tipps.
Toyoko Inn Kyoto Shijo-Omiya in Kyoto (F)

18. Tag

Rückflug
Fahrt zum Flughafen Osaka und Rückflug nach Deutschland.
Fahrzeit: ca.1,5 Std.

(Verpflegung: F=Frühstück M=Mittagessen A=Abendessen)

Leistungen

Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen:

  • Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug ab/bis Frankfurt nach Tokio-Haneda, zurück ab Osaka
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Übernachtung 8 x in Hotels, 2 x in einer Pension (Gemeinschaftsbad), 6 x Ryokans (Gemeinschaftsbad/Onsen)
  • 16 x Frühstück, 9 x Abendessen
  • Transfers/Fahrten laut Programm (inkl. Schnellzug Shinkansen)
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • zusätzlich noch einen Polyglott/ADAC o.ä. Reiseführer pro Zimmer

Nicht im Preis enthalten:

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 500,00 €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

 

Optionen

  • Einzelzimmer verfügbar
  • Doppelzimmer verfügbar
  • Halbes Doppelzimmer verfügbar

Zusätzliche Informationen

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil: 
Der Fokus dieser Reise liegt auf der abgelegenen Bergregion Japans. Dabei erkunden wir die Japanischen Alpen auf abwechslungsreichen Tagesetappen. In Tokyo und Kyoto lernen wir aber auch das moderne Leben des Landes kennen und in den Dörfern das vielfältige kulturelle Erbe des Landes.

Anforderung: 
Voraussetzung für diese Reise sind ein hohes Maß an Flexibilität, Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Touren mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Dazu gehören vulkanisches Geröll, unebene Waldpfade und steile Steinstufen aber auch breit angelegte Wanderwege. Dabei wechseln sich Wanderungen und Besichtigungen regelmäßig ab. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die im Programm angegebenen Zeiten und Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. So auch die Besteigung des Karamatsu-Dake, die etwas anspruchsvoller ist als die sonstigen Wanderungen. Wir tragen unseren Tagesrucksack bei den Wanderungen mit dem Notwendigsten, von Hakuba nach Magome und von Takayama nach Kanazawa reisen wir jeweils mit kleinem Gepäck für 2 Tage.

Unterbringung: 
Wir übernachten in Hotels der Mittelklasse. Alle Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über ein Badezimmer. Aber sie sind klein und wirken eng für europäischen Standard (ca. 15 qm), die Doppelbetten sind maximal 140 cm breit. Zweibettzimmer sind etwas größer und dadurch auch teurer. Die Einrichtung in traditionellen Unterkünften, den sogenannten Ryokans/Minshuku, ist sparsam und geschmackvoll. Alle Zimmer sind mit weichen Strohmatten ausgelegt, den Tatami, hinter den Schiebewänden liegt häufig ein japanischer Garten. Die Baderäume im japanischen Stil, die Ofuro, sind häufig auf dem Flur und nach Geschlechtern getrennt. Das Betreten mit Schuhen ist untersagt, Pantoffeln werden bereit gestellt. Genauso ein Baumwoll-Kimono, der Yukata, für den Weg zum Gemeinschaftsbad. In den Bergen übernachten wir in kleinen, familiären Pensionen, die ebenfalls "typisch" Japanisch eingerichtet sind. Teilweise gibt es nur Schiebetüren in den Zimmern, die Badezimmer dienen ebenfalls der Gemeinschaft. Bitte beachten Sie, dass eine Einzelzimmerbelegung in den traditionellen Unterkünften nicht immer möglich ist.

Verpflegung: 
Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 9 Abendessen inkludiert. Wir frühstücken in den Unterkünften, mittags und abends essen wir in traditionellen Gaststätten. Am Abend essen wir in landestypischen Restaurants. Teilweise wird auch schon zum Frühstück "typisch japanisch" serviert, die Restaurants bieten eine breite Bandbreite an Speisen - immerhin gehört die japanische Küche zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bitte beachten Sie, dass in der Regel nur mit Stäbchen gegessen wird, eigenes Besteck kann genutzt werden sofern es aus Plastik oder Holz ist. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist mit Einschränkungen möglich, da viele fleischlose Gerichte mit Fleisch- oder Fischsoße angerichtet werden. Veganes Essen ist nur schwer umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

Fahrten:
Wir reisen mit dem Bus und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehören Busse, Züge und auch die moderne Hochgeschwindigkeitsbahn. Bitte beachten Sie, dass der Stauraum häufig begrenzt ist. 

Respekt:
Respekt in unbekannten Kulturkreisen besonders wichtig und sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Vor allem außerhalb der großen Städte bitten wir um taktvolles Verhalten sowie Toleranz gegenüber ungewohnten Sitten und Gebräuchen der einheimischen Bevölkerung.

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Einreisebestimmungen für Japan

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass, der nach Reiseende noch mind. 6 Monate gültig sein muss.

Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, finden Sie hier die tagesaktuellen Informationen: https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/JapanSicherheit.html

Gesundheitsbestimmungen für Japan

Keine Impfungen vorgeschrieben bei direkter Einreise aus Deutschland.

Impfempfehlungen und weitere Informationen zur gesundheitlichen Lage finden Sie unter diesem Link:

Centrum für Reisemedizin: http://www.crm.de/

Nachhaltigkeit

Wir empfehlen, wo möglich, eine ökologische Anreise. Wenn Sie per Flug anreisen, bitten wir um Beachtung, dass ein CO2 Ausstoß erfolgt, der zur Klimaerwärmung beiträgt. Mit myclimate gibt es aber eine Möglichkeit, selbst Verantwortung für die Folgen des Fluges zu übernehmen. Freiwillig können Sie für die durch die Flugreise verursachten Klimagase eine Klimaschutzspende an myclimate leisten. myclimate investiert Ihren Beitrag in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Diese sparen eine vergleichbare Menge CO2 für Ihren Flug ein und verbessern zudem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

Wir empfehlen, wo möglich, innerdeutsche Anschlußflüge aus ökologischen Gesichtspunkten zu vermeiden und eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Anreise zu wählen z. B. per günstiger DB Bahnreise.

Termine & Preise

Zurzeit gibt es für diese Reise keine freien Termine. Benachrichtigen Sie mich!

€   140,- Twinzimmerzuschlag

Wichtiger Hinweis: Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass die Zimmer in den Hotels in Japan sehr klein sind (in Tokyo ab ca. 15 qm). Auch die Doppelbetten entsprechen teilweise nicht unseren europäischen Maßen. Die Zwei-Bett-Zimmer sind etwas größer und auch teurer, müssen wir für diese Zimmer einen Zuschlag berechnen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Einzelreisenden, die sich ein Zimmer mit einer fremden Person teilen möchten, diesen Zuschlag berechnen.  

Einzelzimmerzuschlag (umfasst 13 Nächte)

Preise gelten ab/bis Frankfurt. Andere Abflughäfen gegen Gebühr auf Anfrage möglich. 

Wichtige Informationen

  • Mindest-Teilnehmerzahl: 8 Personen
  • Maximale Gruppengröße: 15 Personen
  • Anzahlung in Prozent: 20% des Reisepreises
  • Fälligkeit des Restbetrages: 30 Tage vor Reisebeginn
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: 30 Tage vor Reisebeginn

Diese Reise ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen grundsätzlich nicht geeignet - sprechen Sie uns doch in Zweifelsfällen für eine individuelle Beratung an.

Bewertungen

1 Bewertung

5.00 von 5 Punkten von mosch am 23.10.2018
  • Unterbringung
  • Wanderführer
  • Programm
  • Service

Schwierigkeitsgrade

1 leicht Einfache, gut befestigte Wander- und Forstwege ohne viele Höhenunterschiede. Gehzeiten bis 3,5 Stunden, für Wanderanfänger geeignet bzw. vergleichbare Anforderungen.

2 leicht – mittelschwer Wanderwege mit teilweise unebenen Wanderwegen, bis zu 500 Höhenmeter und Gehzeiten zwischen 3-6 Stunden. bzw. vergleichbare Anforderungen.

3 mittelschwer Anspruchsvollere Wanderwege in unebenen Gelände mit bis zu 1.000 Höhenmeter und Gehzeiten bis zu 7 Stunden Gute Kondition erforderlich bzw. vergleichbare Anforderungen.

4 mittelschwer – schwer Unwegsame, steile Pfade im Gebirge (Alpen, Himalaya, Anden oder Rocky Mountains) mit weiteren Anspruch wie Höhenluft, Wanderrucksack selbst tragen. Gehzeiten bis zu 8 Stunden und durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Sehr gute Kondition und Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit erforderlich. bzw. vergleichbare Anforderungen.

5 schwer Berg- und Trekkingtouren mit höchsten Ansprüchen für erfahrene Bergwanderer / Bergsteiger; Anforderung wie Schwierigkeitsgrad 4, jedoch Gehzeiten bis zu 10 Stunden und mehr als durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Äußerst gute Kondition, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Unsere Wanderfavoriten

Special: Auf dem Jakobsweg pilgern
Pilgern von A - Z
Fragen zu Ihrer Pilgerreise: Wie plane ich meine An- und Abreise für den Jakobsweg? Was für eine Bekleidung sollte ich bei meiner Pilgerwanderung mitnehmen? Welchen Camino soll ich für meine Pilgerreise wählen? uvm. ...
Special: Auf dem Jakobsweg pilgern
Mit dem Pilgerstab auf dem Jakobsweg
Pilgerstab auf dem Jakobsweg- Auf fast allen Darstellungen von Pilgern, seien sie historisch oder modern, kann man ihn sehen - den Pilgerstab. Doch was hat es damit auf sich?
Special: Auf dem Jakobsweg pilgern
Der Pilgerpass
Wichtig ist der Pilgerpass für alle, die ihn in Santiago de Compostela erhalten möchten.
Wandern.de Newsletter abonnieren
Kontaktzeile für Ausdrucke
Team wandern.de
Fragen zu unseren Reisen?
08536 919178
Mo-Fr 9-13 und 15-18 Uhr