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Bolivien: Geführte Trekkingtour im Süden - Cordillera Tunari und Vulkane

Highlights
  • Die nendliche Weite Salar de Uyuni
  • Vulkane im Süden Boliviens

Wir besteigen mit den Vulkanen Ollague, Tunupa und Uturuncu gleich 3 ca. 6000 Meter hohe Berggipfel. Alle 3 befinden sich in der Nähe des spektakulären Salar de Uyuni. Während unserer Wanderreise darf natürlich der berühmte Titicacasee nicht fehlen, wo wir von Huata Huata aus eine aussichtsreiche Wanderung unternehmen. In der direkten Umgebung von La Paz werden wir 2 kleinere Bergtouren unternehmen und natürlich auch die Stadt selbst etwas genauer unter die Lupe nehmen. Zuerst aber akklimatisieren wir in „nur“ 2700m hoch gelegenen Cochabamba, wo mit der Cordillera Tunari eine unbekannte, aber sehr spektakuläre Gebirgsgruppe auf uns wartet.

Reisenummer: zz203 18 Tage ab € 2.195,-

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Reiseinspirationen

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Programm

1. Tag

Ankunft in Cochabamba
Am Morgen Ankunft in Cochabamba (2550 m.ü.d.M.). Transfer zu Ihrem Stadthotel. Anschließend Zeit für einen Stadtbummel durch das koloniale Zentrum von Cochabamba. Die kulinarische Hauptstadt Boliviens bietet Ihnen eine breite Palette an lokalen Spezialitäten, die Ihnen in einem traditionellen Ambiente zum Mittag angeboten werden. Am Nachmittag besuchen Sie den größten Straßenmarkt des Landes und werden die vielen exotischen Produkte von Ihrem Reiseleiter genauer erklärt bekommen. Zum Sonnenuntergang wartet noch ein Superlativ auf Sie – die zweitgrößte(!) Christus-Statue (nach der in Polen) der Welt empfängt jeden Besucher, von überall in Cochabamba gut sichtbar, mit ausgebreiteten Armen. Auf dem Cerro San Pedro (2850 m ü. d. M.) über der Stadt gelegen, erklimmen Sie die Aussichtsplattform und genießen einen schönen Blick über das Tal von Cochabamba und die Cordillera Tunari.
Übernachtung: Hotel Regina
Ca. 2-3 Stunden Laufen
(-/-/-)

2. Tag

Berghotel Carolina
Am Morgen verlassen Sie die Stadt auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft für die nächsten Tage (ca. 1 Std. Fahrzeit). Unterwegs legen Sie einen kurzen Stopp ein, an der im Jugendstil errichteten „Villa Albina“, dem Landsitz des einstigen Zinnbaronen und reichsten Mannes der Welt: Simon I. Patiño. Auf dem Berg erwartet Sie das wunderschön, in einem 30 Hektar großen Privatwald, gelegene Hotel mit einem umfassenden Weitblick über das Tal und die Stadt. Das komfortabel ausgestattete Hotel auf angenehmer Zugspitzhöhe von knapp 3000m, ermöglicht Ihnen eine optimale Höhenakklimatisierung ohne die Höhenkrankheit fürchten zu müssen. Am Nachmittag führt uns eine erste Eingehtour direkt vom Hotel einen steilen Berg hinauf. Der Blick ins Tal wird mit jedem Höhenmeter umfassender, und nach ca. 400 Höhenmetern bietet sich Ihnen ein beeindruckender Blick über das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Rio La Llave mit dem Gipfeln des Tunari-Massives im Hintergrund. Sie überschreiten den weiter steil aufsteigenden Bergkamm und wandern durch native Wälder hinab zum Rio La Llave, wo im authentischen Dorf von Chaqui Potrero Ihr Fahrzeug auf Sie wartet und Sie zurück zu Ihrem Berghotel bringt.
Ü im Berghotel Carolia
Anfahrt: 1 Std.
(Gehzeit ca. 4h, 550m↑, 250m↓).
(F/-/-)

3. Tag

Cerro Santiago (4530m)
Am Morgen kurze Anfahrt (ca. 1 Std. Fahrzeit) zu Ihrer nächsten Eingehwanderung. Sie queren den Rio Tacata in einem geländegängigen Fahrzeug und gelangen über einen gut ausgebauten Fuhrweg an den Talflanken des Cochabamba-Tales durch Eukalyptus- und Kiefernwälder hinauf bis auf 3800m Höhe. Von hier aus wandern Sie einen stetig steigenden Bergrücken empor, bis Sie den Cerro Santiago mit 4530m ohne größere Schwierigkeiten erklimmen. Wunderschön sehen Sie von dessen Gipfel hinüber zum Tunari-Massiv und auf die zahlreichen Bergseen unter Ihnen. Beim Absteigen geht es über die Laguna Santiago und vorbei an Lama-Herden zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Auf der Rückfahrt besteht die Möglichkeit, die unten im Tal gelegenen Thermalquellen von Liriuni zu besuchen.
Ü wie am Vortag im Berghotel
Anfahrt: 1 Std.
(Gehzeit ca. 5h, 750m↑↓).
(F/M/-)

4. Tag

Start des 2-tägigen Trekkings
Heute starten Sie ein 2-Tages-Trekking zur Besteigung des mächtigen Cerro Tunari. Ziel des ersten Tages ist ein wunderschön gelegener Bergsee auf 4100 m Höhe. Die abwechslungsreiche Wanderung führt Sie einen Hang hinauf, der am Cochabamba-Tal liegt. Zuerst geht es durch Wälder, Sie überqueren Bäche, vorbei an von Bergbauern bestellten Feldern, bis Sie dann ein steiler Bergsattel zu Ihrem Tagesziel führt. Hier oben wartet eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft auf Sie. Außerdem können Sie Lamas begegnen, die hier oben weiden. Hunderte Meter ragen die Felszinnen des Tunari-Massives in den Himmel. Das ist auch die Heimat des Andenkondors, der in den steilen Felsvorsprüngen nistet.
Sie schlagen oberhalb des Sees an einem kleinen Wasserlauf die Zelte auf und freuen sich sicher nach dieser doch anstrengenden Wanderung auf Ihren warmen Schlafsack.
Übernachtung: Zelt
Anfahrt: -
(Gehzeit ca. 7h, ↑1300 m).
(F/BL/A)

5. Tag

Wunderschön taucht die erste Morgensonne die Sie umgebenden Felsflanken in einen warmen Rotton. Sie bauen die Zelte auseinander, stärken sich bei einem heißen Kaffee und Bergsteigerkost und wandern los. Serpentinen z.T. über Schotterfeldern führen Sie durch ein schmales Felstor. Nach nur 500 Höhenmetern befinden Sie sich bereits auf dem Kamm des Tunari-Massives, wo auf der gegenüberliegenden Seite faszinierende Blicke auf eine ganz andere, wilde Gebirgslandschaft auf Sie wartet. Von hier aus geht es zuerst etwas flacher, später erneut über steile Schotterfelder stetig bergan, bis wir unter leichter Kletterei den Gipfelgrat, des mit 5035 Meter höchsten Berges Zentral-Boliviens, erreichen, von dem sich Ihnen ein faszinierender Ausblick über die Gletscher der Cordillera Quimsa Cruz bis zu den östlichsten 6000ern der Königskordillere um La Paz bietet. Nach ausgiebiger Gipfelrast wartet ein kurzer Abstieg zur Laguna Macho auf 4600 Meter auf Sie, wo Ihr Fahrzeug bereitsteht. Nach einem Boxlunch und Erholung am Ufer des Bergsees begeben wir uns auf den Rückweg über eine vorwiegend gepflasterte Serpentinenstraße hinab ins Cochabamba Tal und zurück zu unserem Berghotel.
Übernachtung im Hotel Carolina
Rückfahrt: ca. 1,5 Std.
(Gehzeit ca. 6h, ↑500 m)
(F/BL/-)

6. Tag

Fahrt nach La Paz
Nach dem Frühstück, Transfer zum Busbahnhof und Weiterreise zu Ihrem nächsten Ziel in Bolivien, der Andenmetropole La Paz. (auch ein Flug wäre möglich)
Fahrzeit: Ca. 7 Stunden
Hotel: Estrella Andina
(F/-/-)

7. Tag

Valle de las Animas
Kurze Anfahrt aus La Paz, wo direkt am Stadtrand die gewaltigen Erdpyramiden der Cuesta de las Animas aufragen.  Ein aussichtsreicher Rundweg führt uns direkt zwischen den bizarren Türmen hindurch. Zu den zahlreichen Fotomotiven gehören auch Getreidefelder und tiefe Schluchten, in die wir hinabschauen können. Aber auch eine Etage höher gibt es einiges zu sehen, unvermittelt ragen plötzlich die Eisriesen Illimani und Mururata vor uns auf. Die Wanderung endet an einem kleinen Bergsee direkt auf der Passhöhe am Weg nach Uni. Von hier aus kehren wir zurück nach La Paz.
Fahrzeit: Ca. 1 Stunde jeweils Hin und zurück
Hotel: Estrella Andina
Wanderung: ca. 400 Hm und 3 Stunden
(F/-/-)

8. Tag

Ausflug nach Huata Huata am Titicacasee mit Wanderung, Forellenessen und Bootstour
Heute fahren wir nach Huata Huata. Eine der schönsten Möglichkeiten am Titicacasee zu wandern ohne allzu weit fahren zu müssen. Kurz vor dem Ort bietet sich eine Wanderung mit Seeblick an. Wir überschreiben einen langgezogenen Gratrücken auf einen kleinen Gipfel der fantastische Ausblicke über den Titicacasee bietet. Nachdem unser Fahrzeug alle wieder eingesammelt hat, geht es weiter nach Huata Huata wo ein exzellentes Forellenrestaurant auf uns wartet. Nach dem Mittagessen ermöglichen wir Ihnen eine Bootsfahrt auf dem Titicacasee. Die Fahrt bietet uns Einblicke auf die nahegelegene Insel Surique. Danach Rückfahrt nach La Paz.
Fahrzeit: Ca. 2 Stunden jeweils Hin und zurück; ca. 1-2 Stunden auf dem Boot
Hotel: Estrella Andina
Wanderung: ca. 200 Hm und 2 Stunden
(F/-/-)

9. Tag

Stadt la Paz, Nachtbus nach Uyuni
Die erste Tageshälfte verbringen wir noch in La Paz, und schauen uns das höchste Fußballstadion der Welt an, das Estadio Hernando Siles. Wegen der Höhe zog die Fifa in Erwägung, dieses zu schließen, da in der Höhe keine regulären Spiele mehr ausgetragen werden könnten. Daraufhin bestieg Präsident Mesa mit mehreren Führern den Sajama und inszenierte ein Fußballspiel auf 6500 Metern Höhe, um das Gegenteil zu beweisen. Doch natürlich bietet dieser Stadtteil noch einiges mehr, nämlich das echte Stadtleben von La Paz und auch landestypische Alternativen für das Mittagessen.
Am frühen Abend wartet dann unser Bus nach Uyuni, eine lange und kalte Fahrt steht uns bevor (befindet sich doch ein Großteil der Strecke auf über 4000 Metern Höhe). Entsprechend interessant sind dann auch die Wüstenflächen, die sich uns am nächsten Morgen eröffnen.
Fahrzeit: Ca. 11 Stunden
Unterkunft im Bus
Wanderung: innerhalb der Stadt
(F/-/-)

10. Tag

Salar de Uyuni + Tahua
Diese Salzwüste gilt es nun zu erkunden, ein Naturerlebnis ersten Ranges. In der Trockenzeit verdunstet alles Regenwasser und zurück bleibt eine harte Kruste aus Salz. Dieses wird von vermummten Männern mit Äxten als panes de sal (Salzblöcke) aus dem Boden geschlagen und in einer Salzmühle weiterverarbeitet. Zentrum der Salzgewinnung ist Colchani, wo praktisch der ganze Ort von jodiertem Speisesalz lebt. Die Jahresproduktion liegt bei etwa 20.000 Tonnen.
Colchani ist dann auch unser erster Anlaufpunkt. Wir können beobachten, wie das Salz auf Lastwagen verladen und abtransportiert wird. Strahlend weiß liegt das schier unendliche Salzmeer vor uns, heller als auf jedem Gletscher glänzt uns die Sonne entgegen. Ungewohnt und sehr amüsant ist es im Salz zu laufen. Dazu gibt es hier noch ein Hotel aus Salz mit Übernachtungsmöglichkeit und ein Salzmuseum. Alle möglichen Kunstgegenstände aus Salz kann man hier erwerben, aber auch den üblichen touristischen Kitsch. Nun geht es aber endlich in die unendlichen Weiten des Salars hinaus, Wege gibt es hier nicht, allenfalls Reifenspuren, trotzdem findet unser Fahrer problemlos immer den richtigen Weg.
Wir fahren nun ein Stück in Richtung Norden, wo wir die Ortschaften um Tahua besuchen, praktisch eine grüne Insel inmitten des Salzsees. Über unserem spärlichen Nachtlager thront der erloschene Vulkan Tunupa, unser morgiges Ziel.
Fahrzeit: Ca. 1-2 Stunden
Übernachtung: einfache Unterkunft
Wanderung: 150 Hm und 1 Stunde
(-/M/A)

11. Tag

Vulkan Tunupa
Sehr früh machen wir uns heute auf, zuerst mit dem Auto, wo wir bis auf etwa 4000 Meter zum Lagerplatz der Mumie fahren können. Von hier steigen wir im Dunkeln auf recht gutem Pfad durch Felder und Weideland dem bunt gefärbten Vulkanberg entgegen. Weiter oben leitet uns ein breiter Grat unter den vielfarbigen Gipfelaufbau. Nun wird der Grat schmaler und steiler, dafür die Aussicht umso prächtiger. Bis auf den bunten Tunupa kommen wir ohne größere Schwierigkeiten, immerhin schon auf über 5200 Metern. Der Restanstieg zum Hauptgipfel ist sehr brüchig und erosionsgefährdet, sodass er eigentlich nicht mehr bestiegen wird. Daher geben wir uns mit dem bunten Tunupa zufrieden. Wer ihn trotzdem besteigen möchte, kann dies natürlich gerne tun. Allerdings ausdrücklich auf eigene Gefahr. Nach dem Abstieg machen wir eine Essenspause unten im Dorf, dann müssen wir weiter. Wir durchqueren noch einmal den Salzsee zur Isla Pescado, einer fischförmigen Insel, die leicht erhöht über dem Salz aufragt und ziemlich bewachsen ist, vor allem mit Kakteen. Diese sind ungefähr 1200 Jahre alt und erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Sie bilden den perfekten farblichen Kontrast zur weißen Salzmasse. Über diese bietet der höchste Punkt der Insel, nur 100 über der Oberfläche, aber in über 4000 Metern Höhe gelegen eine geniale Übersicht bis hin zu den weit entfernten schneebedeckten Vulkangipfeln. Übernachtet wird im Pueblo San Juan, völlig abgelegen und in respektabeler Höhe. Einfache Schlafzimmer sind vorhanden, sogar eine, wenn auch recht kalte Duschgelegenheit. Gekocht wird mit dem mitgebrachten Gaskocher; nichts deutet auf eine Stromversorgung hin. Draußen bewegen sich Lamaherden direkt vor unserer Unterkunft, lassen sich aber ungern fotografieren. Vor uns liegt eine karge und eigentümliche Vulkanlandschaft, Felsen, Sandböden und schneebedeckte Gipfel wechseln sich ab, hin und wieder abgelöst durch grüne Fleckchen, wo doch tatsächlich Kartoffeln und Getreide angebaut werden.
Fahrzeit: Ca. 2-3 Stunden
Übernachtung: einfache Unterkunft in San Juan
Wanderung:  1100 Hm und ca. 6-7 Stunden
(F/M/A)

12. Tag

Lagunen und Vulkane
Mit einer unglaublichen Fülle an Eindrücken geht es auch am nächsten Tag weiter, wir durchqueren fast verlassene Dörfer, verfallene Schulen und die interessantesten Landschaften, die man sich nur vorstellen kann. Rauchende Vulkane wie unser Ollague säumen den Horizont, Lagunen in allen erdenklichen Farben, rot, grün oder türkis, dazu die bizarrsten Felsgebilde (teilweise mit Bouldermöglichkeiten) und eine von Flechten bis zu kleineren Kakteenarten erstaunlich vielfältige Vegetation. Ob die wenigen Bewohner die eigentümliche Schönheit dieser an sich äußerst lebensfeindlichen Landschaft wohl ähnlich wahrnehmen? Die heutigen Highlights sind die Laguna Verde mit der ebenmäßigen fast 6000 Meter hohen Pyramide des Licancabur im Hintergrund und ein nahe gelegenes „Thermalbad", eine heiße Quelle mit Bademöglichkeit.
Mit etwas Glück ist der Wechsel der Laguna von grün zu rot zu sehen, wenn nicht, steuern wir aber noch zwei von Natur aus rote Lagunen an, jeweils mit großen Flamingoaufkommen. Laguna Colorada heißt die bekannteste, in deren Nähe liegt auch unser Übernachtungslager, ein kleiner Hof mit Gruppenschlafraum inmitten dieser Steinwüste mit unbezahlbarem Blick auf Lagunen und Vulkane. Leider nicht allzu lange, denn bald wird es dunkel und sehr kalt. Wir übernachten schließlich auf über 4000 Metern Höhe. Unendlich klar ist hier die Luft, natürlich auch nachts, nicht selten lässt sich ein intensiver Sternenhimmel erleben, mit dem Kreuz des Südens als Krönung des Ganzen.
Fahrzeit: Ca. 5-6 Stunden
Übernachtung: einfache Unterkunft  an der Laguna Colorada
Wanderung:  Möglichkeit über der Laguna Colorada
(F/M/A)

13. Tag

Geysire und heiße Quellen
Für den nächsten Tag steht dann als erstes der Sol de Manana auf dem Programm, ein Geysir aus kochenden Lava-Schlammlöchern bestehend. Diese sind nur am frühen Morgen aktiv und blasen eine ca. 10 Meter hohe Dampfwolke in die noch eiskalte Luft. Gelbliche Schwefeldämpfe mischen sich dazwischen, brodelnde Löcher und wenig fester Untergrund überall, welch ein Schauspiel. Danach passieren wir eigenartige, kalkgraue Felsgebilde. Sehr interessant ist dabei, dass ein Felsgebilde die Form eines Pilzes hat. Dieser wird Arbol de Piedra genannt, Baum aus Stein. Die langohrigen Chinchillas leben hier und haben ebensoviel Spaß wie wir, in den Felsen herumzuklettern. Weitere landschaftliche Kuriositäten und noch mehr Flamingos begleiten uns, oder zumindest unsere Augen auf dem Weg zur Unterkunft an der Laguna Verde.
Fahrzeit: Ca. 5 Stunden
Übernachtung: einfache Unterkunft in Quetena
Wanderung:  kurze Exkursionen
(F/M/A)

14. Tag

Uturuncu
Nach dem Licancabur wollen wir nun noch höher hinaus, mit dem Uturuncu ist endlich ein echter 6000er fällig, auch wenn der Berg diese Marke nur knapp überschreitet. Diesmal brauchen wir nicht so viele Höhenmeter zurücklegen wie gestern, man kann sehr nahe an den Berg heranfahren. Meistens bleiben nur gut 600 Höhenmeter übrig, immer noch anstrengend genug. Teile der Route sind normalerweise vereist, manchmal sind Steigeisen nötig, steil ist die Route aber nicht, die Hände werden nicht gebraucht. Auch hier ist die Aussicht natürlich gigantisch, sodass wir uns eine ausgiebige Gipfelrast gönnen. Schnell sind wir wieder zum Auto abgestiegen und fahren an der Himmelslagune, der Laguna Celeste vorbei weiter in Richtung Uyuni bis sich uns die einfache Übernachtungsmöglichkeit bietet.
Fahrzeit: Ca. 2-3 Stunden  jeweils hin und zurück
Übernachtung: einfache Unterkunft in Quetena
Wanderung:  600Hm und ca. 5 Stunden
(F/M/A)

15. Tag

Cementerio de los Trenes
Heute verbringen wir viel Zeit im Auto, wieder ziehen die fantastischen Landschaftsformen dieser so vielseitigen Wüstenlandschaft an uns vorbei. Kristallklare Bäche säumen unseren Weg, schneebedeckte Vulkane und bizarre Felsgestalten. Ebensolche Felsgestalten sind der Grund für unseren nächsten Haltepunkt. Praktisch ein ganzes Meer aus Felsen breitet sich vor uns aus, schier unbegrenzt scheinen die Möglichkeiten für neue Kletterrouten. Boulderer kommen natürlich ebenfalls auf ihre Kosten, solch eine Fülle an kletterbaren Routen werden Sie selten irgendwo wiedersehen. Zurück in Uyuni besichtigen wir noch den Cementario de los Trenes, also den "Friedhof der Züge". Zahlreiche alte, ausrangierte Lokomotiven und Waggons rosten hier vor sich hin, inmitten der Wüste, wahrlich eine eigenartige Stimmung die sich hier ausbreitet. Am selben Abend bekommen wir dann um 20 Uhr noch einen Bus nach La Paz.
Fahrzeit: Ca. 4-5 Stunden
Übernachtung: im Bus
Wanderung:  kurze Exkursionen
(F/M/-)

16. Tag

Ruhetag in La Paz
Der heutige Tag, bzw. die Nacht steht ganz im Zeichen der Rückfahrt nach La Paz. Auch diesmal durchqueren wir die interessantesten Teile der Strecke leider im Dunkeln. Weitläufige Wüstenlandschaften, hohe schneebedeckte Berge und landestypische Dörfer liegen am Weg, doch wir bekommen davon wenig zu Gesicht. In einem dieser Dörfer steht ein längerer Halt an, mit der Möglichkeit zum Nachtessen. Es gibt Tee und sehr gute (und fettige) Sandwichs mit Huhn und Ei. Später in La Paz angekommen können wir endlich wieder im Luxus schwelgen. Der Rest dieses Tages steht zur freien Verfügung, die meisten werden mit Ausruhen beschäftigt sein, nach den Strapazen der letzten Tage.
Busfahrt: ca. 11 Stunden
Unterkunft: Hotel Estrella Andina
(F/-/-)

17. Tag

Bergtour um La Paz
Sozusagen als Abschluss machen wir heute noch eine Wanderung in der direkten Umgebung von La Paz. Wiederum fahren wir mit dem Collectivo ein Stück den Abra de Cumbre hinauf, allerdings steigen wir diesmal schon deutlich vor der Passhöhe aus. Auch hier gibt es herrliche Bergseen und stattliche Felsberge. Wir werden uns noch einen kleineren 5000er vornehmen, von wo aus sich noch einmal weite Teile der Königscordillere und von La Paz selbst überblicken lassen. Die Tour ist eventuell an manchen Stellen etwas mühsam, aber nirgends wirklich schwierig, sodass viel Zeit bleibt die erhabene Gipfelrundsicht zu genießen. Der Abstieg geht schnell und kurzweilig von statten, am Pass angekommen wartet ein Taxi.
Fahrzeit: Ca. 1 Stunde jeweils Hin und zurück
Übernachtung: Hotel Estrella Andina
Wanderung:  400 Hm und ca. 4 Stunden
(F/M/A)

 

18. Tag

Rückflug
Der traurigste Tag der Tour, denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet Sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen.
(F/-/-)

 

Leistungen

Eingeschlossene Leistungen:

•    Reisen im Land mit öffentlichen Bussen, Bahn und privaten Transporten
•    Übernachtungen in einfachen Hotels oder Zelten
•    Trekkingtouren mit Organisation, Führer, Koch, Tragtieren, Verpflegung und
        Zelten
•    Englischsprachiger Reiseleiter
•    Geführte Bergwanderungen
•    Privater Jeep ab/bis Uyuni
•    Vollverpflegung ab/bis Uyuni, ansonsten immer Frühstück
•    Alle Eintritte

Nicht eingeschlossen:

•    An- bzw. Abreise
•    Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
•    Trinkgelder
•    Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Optionen

  • Einzelzimmer verfügbar
  • Doppelzimmer verfügbar

Zusätzliche Informationen

Schwierigkeitsgrad der Wanderung:
Diese Tour eignet sich für erfahrene Bergwanderer und beinhaltet Touren zwischen 3 und 8 Stunden. Sie sollten in der Lage sein, 6 Stunden am Tag zu laufen und bis zu  800 Hm zu überwinden, eine gewisse Grundtrittsicherheit ist von Vorteil. Einige wenige Touren führen zwischenzeitlich durch wegloses Gelände.

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Einreisebestimmungen für Bolivien

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass, der nach Reiseende noch mind. 6 Monate gültig sein muss.

Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, finden Sie hier die tagesaktuellen Informationen: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/BolivienSicherheit_node.html 

Gesundheitsbestimmungen für Bolivien

Keine Impfungen vorgeschrieben bei direkter Einreise aus Deutschland.

Nachhaltigkeit

Wir empfehlen, wo möglich, eine ökologische Anreise. Wenn Sie per Flug anreisen, bitten wir um Beachtung, dass ein CO2 Ausstoß erfolgt, der zur Klimaerwärmung beiträgt. Mit myclimate gibt es aber eine Möglichkeit, selbst Verantwortung für die Folgen des Fluges zu übernehmen. Freiwillig können Sie für die durch die Flugreise verursachten Klimagase eine Klimaschutzspende an myclimate leisten. myclimate investiert Ihren Beitrag in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Diese sparen eine vergleichbare Menge CO2 für Ihren Flug ein und verbessern zudem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

Wir empfehlen, wo möglich, innerdeutsche Anschlußflüge aus ökologischen Gesichtspunkten zu vermeiden und eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Anreise zu wählen z. B. per günstiger DB Bahnreise.

Termine & Preise

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Termin (DZ) (EZ)
21.09.2019 - 08.10.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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28.09.2019 - 15.10.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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05.10.2019 - 22.10.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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12.10.2019 - 29.10.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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19.10.2019 - 05.11.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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26.10.2019 - 12.11.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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02.11.2019 - 19.11.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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09.11.2019 - 26.11.2019 € 2.195,- € 2.415,-
Unverbindlich anfragen  Anmeldeunterlagen anfordern
16.11.2019 - 03.12.2019 € 2.195,- € 2.415,-
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  • = Mindest-Teilnehmerzahl erreicht
    Termin findet garantiert statt
  • = Mindest-Teilnehmerzahl noch nicht erreicht

Preise gelten ab Cochabamba/bis La Paz.

Einzelzimmer nur bis Tag 9 verfügbar - danach nur noch Zimmerteilung möglich.

Wichtige Informationen

  • Mindest-Teilnehmerzahl: 6 Personen
  • Maximale Gruppengröße: 10 Personen
  • Anzahlung in Prozent: 15% des Reisepreises
  • Fälligkeit des Restbetrages: 21 Tage vor Reisebeginn
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: 21 Tage vor Reisebeginn

Diese Reise ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen grundsätzlich nicht geeignet - sprechen Sie uns doch in Zweifelsfällen für eine individuelle Beratung an.

Schwierigkeitsgrade

1 leicht Einfache, gut befestigte Wander- und Forstwege ohne viele Höhenunterschiede. Gehzeiten bis 3,5 Stunden, für Wanderanfänger geeignet bzw. vergleichbare Anforderungen.

2 leicht – mittelschwer Wanderwege mit teilweise unebenen Wanderwegen, bis zu 500 Höhenmeter und Gehzeiten zwischen 3-6 Stunden. bzw. vergleichbare Anforderungen.

3 mittelschwer Anspruchsvollere Wanderwege in unebenen Gelände mit bis zu 1.000 Höhenmeter und Gehzeiten bis zu 7 Stunden Gute Kondition erforderlich bzw. vergleichbare Anforderungen.

4 mittelschwer – schwer Unwegsame, steile Pfade im Gebirge (Alpen, Himalaya, Anden oder Rocky Mountains) mit weiteren Anspruch wie Höhenluft, Wanderrucksack selbst tragen. Gehzeiten bis zu 8 Stunden und durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Sehr gute Kondition und Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit erforderlich. bzw. vergleichbare Anforderungen.

5 schwer Berg- und Trekkingtouren mit höchsten Ansprüchen für erfahrene Bergwanderer / Bergsteiger; Anforderung wie Schwierigkeitsgrad 4, jedoch Gehzeiten bis zu 10 Stunden und mehr als durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Äußerst gute Kondition, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

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Wichtig ist der Pilgerpass für alle, die ihn in Santiago de Compostela erhalten möchten.
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