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Pyrenäen: Private Wanderreise in den Südostpyrenäen

©Foto Zihlmann/fotolia.com Geführte Wanderreise in den Südostpyrenäen Schatten
Highlights
  • Besuch von Andorra
  • Vulkan Garrotxa

Auf unserer geführten Wanderreise in die Südostpyrenäen besuchen wir die auch für Pilger reizvolle Gegend um Nuria mit dem fast 3000m hohen Puigmal, fahren mit der Cremallera Bahn und umrunden die wilde Pedraforca. Dazu erwandern wir im Kleinstaat Andorra einige der schönsten Bergseen der Pyrenäen, wie die Tristainasee und die Estanys de Junclar. In allen Fällen besuchen wir zusätzlich lohnende Aussichtspunkte, um einen besseren Eindruck von diesen zugleich wilden und malerischen Bergregionen zu bekommen.

Reisenummer: zz215 8 Tage ab € 1.365,-

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Termine & Preise

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Termin Preis
20.05.2021 - 13.10.2021 € 1.365,-
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Preise gelten p. Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerpreise auf Anfrage!


Sonderpreise ab 3 Personen!
Möchten Sie mit Freunden oder Verwandten diese Reise gemeinsam erleben - schon ab 3 Personen können wir Ihnen hier einen Gruppenpreis anbieten!

Wichtige Informationen

  • Mindest-Teilnehmerzahl: 2 Personen
  • Anzahlung in Prozent: 15% des Reisepreises
  • Fälligkeit des Restbetrages: 21 Tage vor Reisebeginn
  • Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: 21 Tage vor Reisebeginn

Diese Reise ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen grundsätzlich nicht geeignet - sprechen Sie uns doch in Zweifelsfällen für eine individuelle Beratung an.

Programm

1. Tag

Ankunft in Barcelona und Fahrt nach Queralbs
Nach der Abholung vom Flughafen nehmen wir noch die ca. 3 Stunden Anfahrt nach Queralbs auf uns. Abwechslungsreich geht es an der Küste vorbei ins Hochland und am Schluss durch die Hochpyrenäen.
Übernachtung in Queralbs

2. Tag

Durch die Gorges de Freser nach Nuria
Masia Can Constans, Rückfahrt mit der Cremallera
Wir starten unsere erste Wanderung direkt im Ort um zum nahe gelegenen Parkplatz Pont de Daio zu gelangen. Hier startet unser äußerst vielseitiger Aufstieg. Mal steil, mal flacher geht es über Bäche und zwischen Blumen und Sträuchern hindurch. Eindrucksvoll sind dabei die Ausblicke auf die steilen Felswände zuerst über, später unter uns. Zwischen Refugio Manelic und der Cabana de Pedrisses queren wir sogar eine dieser Felswände. Dazu benutzen wir den Cami dels Enginyers, der uns auf recht guten Pfaden hindurch leitet. Am Schluss steigen wir etwas ab und durchwandern das sattgrüne Tal um Nuria. Ein kleiner Wallfahrtsort mit touristischen Einrichtungen, leider auch Skiliften aber vor allem einer sehr attraktiven Landschaft. Nuria ist nur zu Fuß und per Schmalspurbahn zu erreichen. Ersteres haben wir ja schon hinter uns, also fahren wir nun mit der sog. Cremallera zurück nach Queralbs.
Ebenfalls ein spannendes Streckenerlebnis.
ca. 1000 Hm und ca. 6 Stunden Gehzeit
Mittelschwer, Trittsicherheit und etwas Schwindelfreiheit von Vorteil

3. Tag

Besteigung des Puigmal 2913m
Zumindest höhenmäßig der Höhepunkt unserer Reise ist die Besteigung des 2913m hohen Puigmal. Es gibt einen Anfahrtsweg auf ca. 2000m Höhe hinauf, sodass sich die Höhenmeter für heute in Grenzen halten. Mit etwas Glück könnten uns bei der Auffahrt Wildschweine über den Weg laufen, weiter oben sind Gämsen und Steinböcke keine Seltenheit. Zuerst steigt der Pfad allmählich an und wir durchwandern grüne Weidelandschaften. Dabei können wir zur Hochfläche von Nuria herüber schauen. Bald gelangen wir in den steinigen Bereich und die Ausblicke werden immer umfangreicher. Das weitläufige Gipfelplateau wird von einem bunt geschmückten Kreuz geziert und bietet eine 360 Grad Rundsicht, ohne höhere Gipfel in der direkten Nähe. Viele 3000er des Pyrenäenhauptkammes sind von hier aus zu sehen.
ca. 900 Hm und 5-6 Stunden Gehzeit
im oberen Teil wegloses Gelände, grosse Höhe, auch mittelschwer

4. Tag

Wanderung um die Pedraforca
Einer der imposantesten Gipfel der südlichen Pyrenäen ist definitiv die Pedraforca. Da für die Besteigung einiges an Kletterei verlangt wird, verzichten wir auf diese und Wandern stattdessen im Umkreis des Berges. Dabei schauen wir im Refugio Lluis Estasen vorbei und durchwandern nadelige Bergwälder. Immer wieder bieten sich dabei Blicke auf die imposanten Felswände des Berges. Wir erreichen einige Almwiesen, von wo aus wir dem mächtigen Berg sehr nahe sind. Mit etwas Glück lassen sich auch hier Gemsen oder Steinböcke beobachten. Da wir schon mal im Auto sitzen, fahren wir von hier aus gleich weiter nach Andorra, wo sich unsere nächste Unterkunft befindet.
ca. 500 Hm und 4 Stunden Gehzeit, variabel
leicht-mittelschwer (je nach Variante), auch hier braucht man Trittsicherheit

5. Tag

Tristainaseen
Heute starten wir von Andorra aus, genauer gesagt vom Parkplatz Coma de Forat, in eines der unverbauten Seitentäler. Diese bieten dank ihrer Ruhe und landschaftlichen Schönheit einen erstaunlichen Kontrast zum Trubel um La Vella. Wir steigen auf schmalen Bergwegen erstmal relativ flach zu den ersten Seen hinauf. Estany Primer und Estany del Mig sind noch knapp unter 2300m gelegen. Der höchste der Seen, der Estany de Mes Amunt befindet sich schon auf 2500m Höhe. Diesen malerisch schönen Bergsee umrunden wir fast komplett. Dabei haben wir immer wieder den fast 2900m hohen Pic de Tristaina vor Augen. Dieser imposante Berg kann erstiegen werden und gehört zu den höchsten Bergen Andorras. Schneereste am Weg sind auf dieser Höhe keine Seltenheit. Nach der Rundtour fahren wir dann zurück zu unserem Quatier. Wer möchte kann die vielfältigen Kaufangebote unter die Lupe nehmen.
ca. 300 hm und gut 3 Stunden Gehzeit
Komplett markierte, aber steinige Wege, einfach

6. Tag

Estanys de Junclar, Col de Alba
Vom Valle Inglesa aus ist der Ibon den Juncar ein beliebtes Ziel. Auf gutem Steig zwischen Felswänden, Wäldern und Wasserfällen gelangen wir zu seinem Ufer. Zwischen den beiden Seearmen hindurch führt der Weg zum Colllada Junclar, schon mit tollen Ausblicken gesegnet. Wenn die Kraft reicht, können wir noch etwas höher hinaus: Noch 200 Höhenmeter trennen uns vom Pic Negre de Junclar, einem Aussichtsberg ersten Ranges der sich recht gut ersteigen lässt. Zwar geht es durch Schutt und weite Teile des Anstiegs sind weglos, aber die Steilheit hält sich in erträglichen Grenzen und der Berg ist ganz gut machbar. Etwas direkter gehen wir nun zum See zurück und gehen an der Hütte vorbei zurück zum Parkplatz.
Mit Gegenanstiegen gut 900 Hm und 5 Stunden Gehzeit
Teilweise undeutliche Wege, leicht bis mittelschwer

7. Tag

Rückfahrt nach Barcelona mit Besuch des Vulkans Garrotxa
Leider geht es heute schon zurück nach Barcelona. Allerdings steht auf dem Rückweg noch ein weiteres Highlight an. Der Naturpark Garrotxa ist mit 120 Quadratkilometern die bedeutendste Vulkanlandschaft der iberischen Halbinsel und eine der interessantesten in Europa. Zwar sind die ca. 30 Vulkankegel nicht mehr aktiv, aber landschaftlich äusserst reizvoll gelegen. Sie bilden Explosionskrater und Basaltfelder aus, welche die Geschichte des spanischen Vulkanismus erzählen und zudem ideale Fotomotive bilden. Die überdurchschnittliche Niederschlagsmenge in der Region sorgt zudem für eine üppige Vegetation. Auf den ersten Blick denkt man eher an bewaldete Hügellandschaften als an vulkanische Gebiete. Von Santa Pau aus können wir den Vulkan Santa Margarida erwandern.
ca. 150 Hm und 40 Minuten Gehzeit, leichte Wanderung

8. Tag

Rückflug von Barcelona. Wenn die Flugzeit es zulässt, noch ein Stadtrundgang
Heute endet unsere Tour, vermutlich am Flughafen von Barcelona. Wer spät abfliegt, kann sich noch die Stadt ein wenig anschauen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit den Urlaub zu verlängern und zum Beispiel ein paar Strandtage an der Costa Brava einzulegen. Oder die Stadt Barcelona noch etwas unter die Lupe zu nehmen.

Leistungen

Eingeschlossene Leistungen

  • 7 Übernachtungen in heimeligen Unterkünften inkl. Halbpension
  • Flughafentransfers ab Barcelona, Toulouse oder Girona
  • geführte Wanderungen und Bergtouren
  • Eintritte
  • Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort

Nicht eingeschlossen Leistungen

  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Optionen

  • Einzelzimmer verfügbar
  • Doppelzimmer verfügbar

Zusätzliche Informationen

So wohnen Sie:

  • Queralbs: Rural L'Ortiga Blanca
  • Andorra: Himalaia Soldeu
  • Barcelona: Catalonia Sagrada Familia
  • Plan: Casa Torres
  • Ax les Termes: Le Passage

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen

Beginn der Tour täglich möglich!

Nachhaltigkeit

Wir empfehlen, wo möglich, eine ökologische Anreise. Wenn Sie per Flug anreisen, bitten wir um Beachtung, dass ein CO2 Ausstoß erfolgt, der zur Klimaerwärmung beiträgt. Mit myclimate gibt es aber eine Möglichkeit, selbst Verantwortung für die Folgen des Fluges zu übernehmen. Freiwillig können Sie für die durch die Flugreise verursachten Klimagase eine Klimaschutzspende an myclimate leisten. myclimate investiert Ihren Beitrag in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Diese sparen eine vergleichbare Menge CO2 für Ihren Flug ein und verbessern zudem die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort.

Wir empfehlen, wo möglich, innerdeutsche Anschlußflüge aus ökologischen Gesichtspunkten zu vermeiden und eine umweltfreundlichere und emissionsärmere Anreise zu wählen z. B. per günstiger DB Bahnreise.

Einreise- und Gesundheitsbestimmungen

Einreisebestimmungen für Spanien

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Falls Sie oder einer der Mitreisenden kein Deutscher Staatsbürger sind/ist, so sprechen Sie bitte Ihre Botschaft/Ihr Konsulat aufgrund unterschiedlicher Einreisebestimmungen an.

Einreisebestimmungen für Andorra

Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Falls Sie oder einer der Mitreisenden kein Deutscher Staatsbürger sind/ist, so sprechen Sie bitte Ihre Botschaft/Ihr Konsulat aufgrund unterschiedlicher Einreisebestimmungen an.

Gesundheitsbestimmungen für Spanien

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Impfempfehlungen und weitere Informationen zur gesundheitlichen Lage finden Sie unter diesem Link:

Centrum für Reisemedizin: http://www.crm.de/

Gesundheitsbestimmungen für Andorra

Keine Impfungen vorgeschrieben.

Impfempfehlungen und weitere Informationen zur gesundheitlichen Lage finden Sie unter diesem Link:

Centrum für Reisemedizin: http://www.crm.de/

Schwierigkeitsgrade

1 leicht Einfache, gut befestigte Wander- und Forstwege ohne viele Höhenunterschiede. Gehzeiten bis 3,5 Stunden, für Wanderanfänger geeignet bzw. vergleichbare Anforderungen.

2 leicht – mittelschwer Wanderwege mit teilweise unebenen Wanderwegen, bis zu 500 Höhenmeter und Gehzeiten zwischen 3-6 Stunden. bzw. vergleichbare Anforderungen.

3 mittelschwer Anspruchsvollere Wanderwege in unebenen Gelände mit bis zu 1.000 Höhenmeter und Gehzeiten bis zu 7 Stunden Gute Kondition erforderlich bzw. vergleichbare Anforderungen.

4 mittelschwer – schwer Unwegsame, steile Pfade im Gebirge (Alpen, Himalaya, Anden oder Rocky Mountains) mit weiteren Anspruch wie Höhenluft, Wanderrucksack selbst tragen. Gehzeiten bis zu 8 Stunden und durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Sehr gute Kondition und Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit erforderlich. bzw. vergleichbare Anforderungen.

5 schwer Berg- und Trekkingtouren mit höchsten Ansprüchen für erfahrene Bergwanderer / Bergsteiger; Anforderung wie Schwierigkeitsgrad 4, jedoch Gehzeiten bis zu 10 Stunden und mehr als durchschnittlich 1.200 Höhenmetern. Äußerst gute Kondition, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

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