logo wandern.de

Kanada - wandern im zweitgrößten Land der Erde

--->>>Unsere Wanderangebote Kanada - individuell oder geführt in einer kleinen Gruppe<<<---

Kanada ist ein Land mit vielen Gesichtern – und ein besonders beliebtes Reiseziel für Individual- und Wandertouristen. Denn im zweitgrößten Land der Erde (nach Russland) gibt es vor allem eines: viel Raum. Schließlich ist die beeindruckende Fläche von knapp einer Million Quadratkilometern mit rund 33 Millionen Einwohnern nur vergleichsweise spärlich besiedelt. Außerdem ballen sich die meisten Bewohner in den zumeist im Süden Kanadas gelegenen Metropolen. Das sorgt dafür, dass man in vielen Gebieten dieses Landes über Meilen hinweg kaum einer Menschenseele begegnet – dafür aber jede Menge Natur in ihrem ursprünglichen Zustand erleben kann. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kanadas sind deshalb auch natürlicher Art – wie beispielsweise die verschiedenen Nationalparks des Landes.

Kanada, Kanadische Flagge

 

Allgemeine Informationen zum Wanderland Kanada

Französische und britische Einflüsse friedlich nebeneinander

Die Geschichte dieses beliebten Urlaubslandes ist vor allem geprägt von den Einflüssen französischer und britischer Kolonialherrschaft. Auch wenn die ersten Europäer bereits mit den Wanderzügen der Wikinger die Region erkundeten, so machten sie sich doch erst einen wirklichen Namen mit der Inanspruchnahme des Gebietes als Kolonialbesitz: Im 16. Jahrhundert erhob eine französische Expedition im Namen ihres Heimatlandes erstmals derartige Ansprüche – und zwar in der Region um das heutige Québec. Im 17. Jahrhundert zogen dann auch die damaligen Erzfeinde Frankreichs nach: Die Briten beanspruchten die Gebiete in der sogenannten Neuen Welt ebenfalls für sich – und führten ihre kriegerischen Konflikte mit der französischen Krone auch in Nordamerika in blutigen Auseinandersetzungen weiter. Am Ende gab sich Frankreich geschlagen – und England übernahm sämtliche Gebiete der einstigen Kolonialmacht Frankreich in Nordamerika. Québec wurde damit zu einer britischen Provinz. Von dort ausgehend, erweiterten die Briten sukzessive ihr Territorium – bis es schließlich bis hinüber an die Westküste reichte, wo der Pazifik die Landmasse Amerikas begrenzt. Im 19. Jahrhundert gründeten die Kolonialherren im Westen die Kolonien Vancouver Island und British Columbia. Seither ist das Gebiet ein Musterbeispiel dafür, das englische und französische Einflüsse durchaus friedlich nebeneinander bestehen können. Auch heute noch sind sowohl Englisch als auch Französisch offiziell Amtssprache in Kanada. Das Französische ist speziell in Québec, Ontario, Alberta, Manitoba, Nova Scotia und New Brunswick sehr verbreitet.

Der Name „Kanada“ stammt übrigens aus den Anfängen der Kolonialzeit: Er ist höchstwahrscheinlich vom Wort „kanata“ abgeleitet, das aus der Sprache der Ureinwohner stammt und im weitesten Sinne „Siedlung“ bedeutet. Aufgegriffen und als Sammelbezeichnung für das gesamte Gebiet genutzt wurde der Begriff historischen Quellen zufolge von Jaques Cartier, der eine der ersten Expeditionen in die Region leitete. Die Ureinwohner Kanadas, die sich aus verschiedenen indigenen Völkern zusammensetzen, werden übrigens unter dem Begriff „First Nations“ zusammengefasst. Sie bilden mit rund 700.000 Einwohnern einen bedeutenden Teil der kanadischen Bevölkerung.

Kanada heute: Konstitutionelle Monarchie trifft parlamentarische Demokratie

Aufgrund der bewegten Kolonialgeschichte Kanadas kommt es zu der etwas skurril anmutenden Konstellation, dass das Land zwar mittels des Systems der parlamentarischen Demokratie regiert wird – dabei jedoch noch immer als konstitutionelle Monarchie innerhalb des Commonwealth gilt. Das höchste Staatsoberhaupt ist deshalb auch heute noch die englische Queen – die sich allerdings im Tagesgeschäft durch einen Generalgouverneur vertreten lässt. Dessen Funktion ist in vielen Punkten vergleichbar mit der des Bundespräsidenten in Deutschland und beschränkt sich auf rein repräsentative Aufgaben.

Auch in Sachen Religion ist Kanada heutigen europäischen Gesellschaften sehr ähnlich: Der größte Teil der Einwohner, 73 Prozent, gehört dem christlichen Glauben an. Die katholische Glaubensrichtung ist dabei am stärksten ausgeprägt.

Die kanadischen Provinzen und Territorien

Der kanadische Staat besteht aus zehn Provinzen sowie drei sogenannten Territorien. Im Westen des Landes liegen die Provinzen British Columbia, Alberta, Saskatchewan und Manitoba. In der Mitte Kanadas befinden sich die beiden bevölkerungsreichsten Provinzen: Ontario und Québec. Das östliche Kanada schließlich ist durch die sogenannten Seeprovinzen New Brunswick, Prince Edward Island und Nova Scotia geprägt. Sie bilden, gemeinsam mit Neufundland und Labrador, die als eine Provinz gelten, die Atlantischen Provinzen. Im Norden Kanadas befinden sich die drei Territorien: Nunavut, die Nordwest-Territorien und Yukon (von Ost nach West).

Das gesamte Gebiet Kanadas ist in insgesamt sechs Zeitzonen unterteilt: die Newfoundland Time gilt in Neufundland, die Atlantic Standard Time in New Brunswick, Nova Scotia, Labrador und einem Teil von Québec, die Eastern Standard Time in Ontario, Nunavut und dem größten Teil von Québec, die Central Standard Time in Manitoba, Nunavut, Ontario und Saskatchewan, die Mountain Standard Time in Alberta, British Columbia, den Nordwest-Territorien und Nunavut sowie die Pacific Standard Time im Rest von British Columbia und in Yukon.

Ein Land der Gegensätze und Extreme

Das moderne Kanada kann durchaus als Land der Gegensätze bezeichnet werden. Schließlich steht es sowohl für hunderttausende Quadratkilometer unberührte Natur wie auch quirlige Multikulti-Metropolen mit zum Teil mehreren Millionen Einwohnern – wie beispielsweise Toronto, Vancouver, Ottava, Québec, Montréal und Calgary. Und es beherbergt mehrere grundverschiedene klimatische Zonen: Das milde Mittelmeerklima an der Pazifikküste steht im deutlichen Gegensatz zum Kontinentalklima im Binnenland und im Osten, das vor allem durch große Temperaturunterschiede zwischen Nord und Süd sowie ein starkes Gefälle von Sommer- und Wintertemperaturen geprägt ist. Im Norden herrscht sogar Polarklima. Landschaftlich deckt Kanada ebenfalls die gesamte Bandbreite an Attraktionen ab: von den Regenwäldern in den Coast Mountains in Westen, über die Fjorde entlang der kanadischen Pazifikküste und die Gletscher am Nördlichen Eismeer bis hin zu den wald- und seenreichen Hochplateaus in der Mitte Kanadas, die dichten Tannen- und Kiefernwälder im Osten und unendliche Steppenregionen im Südwesten.

Einen besonderen Stellenwert hat in allen Teilen des Landes die Natur. Sie hat nicht nur aufgrund des Tourismus eine große Bedeutung, sondern auch als Rohstofflieferant – beispielsweise für Holz. Zum Schutz der natürlichen Schätze in den verschiedenen Regionen wurden Nationalparks eingerichtet. Sie zählen heute zu den beliebtesten Reisezielen in Kanada.

Reisen nach Kanada

Die beliebtesten Reisezeiten für einen Urlaub in dem nordamerikanischen Land sind die Monate Mai und Juni sowie September und Oktober. Für Reisende aus Deutschland ist ein Trip in die unendlichen Weiten Kanadas sehr einfach, da für die Einreise kein Visum benötigt wird. Ein Reisepass genügt, um bis zu sechs Monate im Land bleiben zu können. Der Pass muss allerdings bei der Einreise noch mindestens sechs Monate Gültigkeit haben. Als Ausgangspunkt für Rund- und Wanderreisen dienen meist große Städte mit internationalen Flughäfen, wie Toronto, Montréal, Québec oder Vancouver.(Bitte Einreisebestimmungen zum Zeitpunkt der Reise auf Gültigkeit überprüfen)

Reisen in Kanada

Wer nicht komplett zu Fuß gehen möchte, ist in Kanada mit Auto oder Caravan am besten beraten. Denn das schwach besiedelte Land ist vor allem für Individualverkehr ausgelegt. Für Reisende ohne eigenes Transportmittel empfehlen sich landesweit verkehrende Buslinien, um größere Distanzen zu überwinden. Ein Tipp dazu: Der Greyhounds Go Anywhere Fare und der North America Discovery Pass sind sinnvolle Anschaffungen für die Reisedauer. Denn sie gelten für unbegrenzte Busfahrten in einem festgelegten Zeitraum in ganz Kanada.

Die kanadische Tierwelt

Kanada ist für Naturfreunde und Trekkingfans nicht zuletzt wegen seiner vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt eine echte Attraktion. In den Bergketten des Westens, in den Steppen und an den zahlreichen Seen in Zentralkanada sowie in den endlosen Wäldern der östlichen Provinzen sind Tiere wie Elche, Luchse, Braun- und Schwarzbären beheimatet. Weiter nördlich treffen Reisende auf Moschusochsen, Polarfüchse, -hasen und -wölfe. Und an den Küsten gibt es zahlreiche Möglichkeiten Wale, Walrosse, Seehunde und sogar Eisbären zu erleben.

Wandern in Kanada

Kanada von Ost nach West: Beliebte Wanderrouten und Sehenswürdigkeiten

Rund 70 Prozent der Fläche Kanadas sind von mehr oder weniger unberührten Naturgebieten bedeckt. Das macht dieses riesige Land so prädestiniert für Wanderreisen. Insgesamt gilt: Je weiter nördlich man unterwegs ist, desto spärlicher besiedelt sind die Regionen. Ursprüngliche Natur in Hülle und Fülle findet sich vor allem in den insgesamt 43 Nationalparks Kanadas – sowie in den mehr als 1500 kleineren Provinzparks.

Formen von Wanderreisen

Wandern in Kanada bedeutet in der Regel nicht nur weite Fußmärsche in malerische Gegenden. Um die riesigen Entfernungen in diesem Land zu überwinden und vielfältige Erlebnisse zu sammeln, kommen bei den meisten Touren auch Transfers mittels Mietwagen, Bus, Zug oder sogar Flugzeug zum Einsatz. Ausgangspunkt der Trekkingtouren sind in den meisten Fällen Metropolen wie Québec, Edmonton, Montréal oder Vancouver, die oftmals durch Direktflüge von Deutschland aus erreichbar sind. Typischerweise wird das Gepäck der Reisenden bei den Wandertouren mittels Fahrzeugen entlang der Route transportiert. Auch sehr beliebt sind Tageswanderungen oder Mehrtagestouren, die jeweils im selben Ort beginnen und enden.

Generelle Tipps für Wanderreisen in Kanada

Bei der Planung gilt es zu beachten, dass Trekking oder Wandern in Kanada oftmals nicht mit klassischen Routen in Deutschland vergleichbar sind: Die Trails führen zum Teil durch naturwüchsige Wildnis und menschenleere Gegenden, deren Terrain große Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Wanderer stellt. Deshalb sind eine gründliche Vorab-Planung, eine professionelle Ausrüstung sowie die Anleitung eines ortskundigen Guides für die Trekkingtouren unbedingt empfehlenswert.

Bei Ausflügen in den kanadischen Provinz- und Nationalparks werden übrigens oftmals sogenannte „backcountry permits“ benötigt, um das Gebiet mehrere Tage erkunden zu dürfen. Generell gilt für alle Reisenden, dass sie sich an den Gates der Nationalparks an- und abmelden müssen. Letzteres ist sehr wichtig – denn ansonsten werden von den Parkrangern Suchaktionen in Gang gesetzt. Und das kann empfindlich teuer werden. In vielen Parks ist außerdem eine Gebühr fällig, die je nach im Park verbrachten Tagen berechnet wird.

Nicht zuletzt sollten Wanderer sehr sensibel für die sie umgebende Natur sein. Das bedeutet: möglichst keine offenen Lagerfeuer entzünden, sondern Campingkocher verwenden. Außerdem sollten Reisende alles wieder mit zurücknehmen, was sie in den Park mitgebracht haben – und ihre Nahrung gut verschlossen in geruchsdichten Gefäßen transportieren. Essensreste dürfen nicht offen aufbewahrt werden, sondern sollten entweder gut verschlossen verstaut oder verbrannt werden, um keine Bären anzulocken.

Wanderreisen in den verschiedenen Landesteilen Kanadas

 

Wandern in Ostkanada: Küsten-Panorama trifft Indian Summer

Der Osten Kanadas zeichnet sich durch weitläufige Wälder und eine Vielzahl kleiner Seen aus. Die Tierwelt ist typisch kanadisch: In der Region leben beispielsweise Elche und Schwarzbären. Auch die Fans rauer Küstenwanderwege kommen in diesem Teil Kanadas voll zum Zuge. Dafür lohnt sich speziell eine Tour in der Atlantikprovinz Neufundland sowie in Nova Scotia. Eine der beliebtesten Trekking- und Wanderwege in dieser Region ist beispielsweise der Cabot Trail. Als eine der atemberaubendsten Küstenstraßen Nordamerikas führt der Wander-Trail durch den Cape Breton Nationalpark und beinhaltet zahlreiche Aussichtspunkte, von denen sich ein spektakulärer Blick aufs Meer bietet. Das östlichste Ende Nordamerikas können Wanderer auf dem East Coast Trail erkunden. Das Besondere an diesem Wanderweg: Er basiert auf ehemaligen Routen von Schmugglern und jahrhundertealten Pfaden einheimischer Beerensammler. Im Gegensatz zu seinem Vorbild, dem West Coast Trail auf der Insel Vancouver, ist der East Coast Trail bislang noch kaum überlaufen. Der östlichste Wanderweg Kanadas führt entlang der malerischen Atlantikküste, durch kleine Fischerdörfer und hier und da auch einmal durchs Unterholz. Auf den Spuren von Schmugglern und Sammlern zu wandeln, hat einen ganz eigenen abenteuerlichen Charme.

Im Algonquin Provincial Park, der etwa 150 Kilometer nördlich von Toronto liegt, bieten sich gleich mehrere Wanderrouten an. So gehören sowohl die Route Whiskey Rapids, die Tour entlang Booth's Rock und der Beaver Pond Trail zu den besonders empfehlenswerten Ausflügen in dieser Region. Auch der Aussichts-Trail am Barron Canyon sowie ein Ausflug zu den High Falls im Algonquin Provincial Park sollten unbedingt auf der Tourenplanung stehen, wenn man in den östlichen Provinzen einen Wanderurlaub plant.

Eine beliebte Trekkingroute im kanadischen Osten ist auch der Laurentian Trail im La Maurice National Park, der sowohl von Québec wie auch Montréal gut zu erreichen ist. Und in Neufundland können sich Historienfans auf den Viking Trail begeben, der zwei Welterbestätten verbindet.

Wandern in Kanada, Montreal
Montreal

Beispiele für Wanderreisen an der Ostkanada

Eine mehrtägige Wanderreise an der Ostküste könnte beispielsweise eine Rund-Tour von Halifax über Gaff Point, den Kejimkujik Nationalpark, die Orte Wolfville und Parrsboro, den Economy Falls Trail und die Mahone Bay umfassen. Dabei bietet sich übrigens unbedingt ein Ausflug zum berühmtesten Leuchtturm Nova Scotias an: Peggy's Cove.

Besonders im Spätsommer ist auch eine Indian Summer-Tour unbedingt empfehlenswert: Von Montréal aus geht es dabei durch die Nationalparks Grands-Jardins und Saguenay, entlang der Küste bei Tadoussac und zur Metropole Québec. Auf dem Weg begegnen die Wanderer dabei nicht nur jeder Menge atemberaubend leuchtenden Baumriesen, sondern auch Schneegänsen, Walen – und majestätischen Gletschern. Der Indian Summer ist vor allem durch die in herbstlichen Rot- und Orange-Tönen gefärbten Laubwälder geprägt, die ihm seinen Namen gegeben haben und diese Saison zu etwas Unvergesslichem für jeden Besucher machen. Vor allem der auch im kanadischen Wappen verewigte Ahorn sowie hunderttausende von Birken sind für das einzigartige Naturschauspiel verantwortlich.

Eine weitere Tour mit typischem ost-kanadischem Flair führt von Québec über Trails im Jaques Cartier Nationalpark und dem Mont Orford Nationalpark bis nach Montréal. Im weiteren Verlauf stehen Ausflüge in den Mont-Tremblant Nationalpark, die kanadische Hauptstadt Ottawa, den Parc de la Gatineau, den Bruce Peninsula Nationalpark und schließlich in den berühmten Algonquin Provincial Park auf dem Programm. Als besondere Highlights bieten sich Bootstouren in der Georgian Bay an – einem Ort, an dem besonders viele Schiffswracks auch unter Wasser für interessante Ausblicke sorgen. Ein Highlight dieser Wanderreise ist der Besuch der weltberühmten Niagara-Fälle. Zum Abschluss der rund 14-tägigen Reise geht es nach Toronto, wo nicht nur jede Menge staunenswerte Architektur und ein reges Kulturleben locken, sondern sogar Wein angebaut und verarbeitet wird.

Wanderziele:  Die Highlights der östlichen Provinzen

Als besondere Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten beim Trekking in Ostkanada empfehlen sich der Saguenay-Fjord sowie Kanutouren auf einem der vielen Seen der Region. Ebenfalls nicht verpassen sollten Wanderer die malerischen Fischerdörfer an der Küste Nova Scotias sowie die französische Festung „Fortress of Louisburg“. Für die Fans von Walbeobachtungen bietet sich eine Bootstour in der Trinity Bay an, wo sich die beeindruckenden Meeresriesen oft hautnah beobachten lassen. Sehenswert sind darüber hinaus die neufundländische Hauptstadt St. John's, die am östlichsten Punkt Nordamerikas liegt, die einsamen Hochmoore auf der Halbinsel Avalon, die Weidegründe der großen Karibuherden von Neufundland, die Nistkolonien von Millionen Seevögeln an der atlantischen Steilküste, die Wikingersiedlung „L'Anse-Aux-Meadows“ und der Aussichtspunkt St. Anthonys, von dem aus selbst im Sommer majestätische Eisberge im Labradorstrom zu sehen sind.

Weitere Highlights für Wanderer sind Lunenburg und Hirtle's Beach (UNESCO Weltkulturerbe, Nova Scotia) und die Bay of Fundy mit dem gewaltigsten Tidenhub der Region. In der Bay of Fundy lassen sich vor allem zahlreiche Wale beobachten, da diese sich direkt vor der Küste das vom Tidenhub aufgewirbelte Futter schmecken lassen. Einzigartig ist hier auch die Möglichkeit zum sogenannten Gezeiten-Rafting, das nur deshalb möglich ist, weil in der Bucht so ein enorm starker Wasserdruck herrscht.

Niagara Falls, Wandern in Kanada
Niagara Wasserfälle

Ein unvergessliches Erlebnis ist auch eine Tour zu den Niagara-Fällen im Süden der Provinz Ontario. Die spektakulären Wasserfälle markieren die Grenze zwischen Kanada und dem US-amerikanischen Bundesstaat New York.

Reizvolle Metropolen in den östlichen Provinzen

Als Ausgangspunkte für Wanderungen in Ostkanada bieten sich die Großstädte Halifax (in Nova Scotia), Québec, Montréal und Toronto an. Dabei sollten Wanderer durchaus bei An- oder Abreise einen oder zwei zusätzliche Tage nutzen, um sich mit einem Städtebummel diese Metropolen zu erschließen. Denn auch die kanadischen Städte haben vielfältige Reize und jeweils einen ganz eigenen Charakter. So ist beispielsweise die Hafenstadt Montréal, die als zweitgrößte Stadt Kanadas rund 1,6 Millionen Einwohner hat, sehr stark durch französische Einflüsse geprägt: Französisch ist die offizielle Sprache in Montréal, das Studentenviertel heiß Quartier Latin – und beim Bummeln durch die Altstadt sollte ein Ausflug zur Basilika Notre-Dame nicht fehlen. Insgesamt kommt die Metropole allerdings auch sehr international daher – dank Stadtgebieten wie dem Chinesischen Viertel oder dem sehr modern gestalteten Internationalen Viertel.

Ein schöner Kontrast zu Montréal lässt sich etwas weiter südlich finden: in Toronto. Die Hauptstadt der Provinz Ontario ist die bevölkerungsreichste Stadt Kanadas und neben einem wichtigen Wirtschafts- auch ein bedeutendes Kulturzentrum. Neben Kulturfreunden kommen in Toronto auch Architekturfans voll auf ihre Kosten, denn die Stadt hat zahlreiche Gebäude namhafter Architekten wie Ludwig Mies van der Rohe und Norman Foster zu bieten. Das führt übrigens dazu, dass Toronto im Vergleich aller nordamerikanischen Städte auf Platz Zwei hinter New York steht, was die Anzahl an Wolkenkratzern betrifft.

Wer hingegen eine möglichst europäisch geprägte Metropole kennenlernen möchte, ist in Québec besonders gut aufgehoben. Dessen gut erhaltene Altstadt weist vorwiegend französische Einflüsse in Architektur und Straßenbau auf. Québec hat sogar Teile einer Stadtmauer zu bieten, was sie zur einzigen derartig befestigten Stadt in Nordamerika macht. Die Altstadt und die Befestigungsanlagen Québecs gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Nicht zuletzt darf auch ein Abstecher nach Ottawa nicht fehlen, wenn man im östlichen Kanada unterwegs ist. Schließlich ist die Hauptstadt des Landes aus bescheidenen Anfängen als Holzfällersiedlung zu einer sehens- und erlebenswerten Metropole herangewachsen. Ottawa hat beispielsweise die größte Museumsdichte aller kanadischen Großstädte aufzuweisen. Darüber hinaus besticht die Stadt durch Attraktionen wie Garten- und Parklandschaften und den wunderschönen Rideau-Kanal, der den Ottawa River mit dem Ontariosee verbindet.

Wanderungen an der Hudson Bay: Einzigartige Natur für Fans arktischer Bedingungen

Die Freunde nordischer bis arktischer Natur- und Tierwelt, naturbelassener Wildnis und abgeschiedener Wanderwege kommen in der Region um die Hudson Bay voll zum Zuge. Die riesige Meeresbucht grenzt an die Provinzen Québec, Ontario, Manitoba und die Northwest Territories. Die Hudson Bay ist das größte inländisch gelegene Meer der Welt und reicht im Norden bis an den Polarkreis heran. Je weiter nördlich man sich bewegt, desto rauer wird die Umgebung, die vorwiegend aus Tundra besteht, und desto tiefer fallen die Temperaturen. Spektakuläre Tierbegegnungen haben Urlauber vor allem im Westen und Nordwesten der Hudson Bay. An Orten wie Churchill im nördlichen Manitoba beispielsweise lassen sich Eisbären hautnah erleben – Nervenkitzel eingeschlossen. Auch Walbeobachtungen – beispielsweise bei Touren zum Beobachten seltener Belugawale – sind in der Hudson Bay sehr beliebt.

Beispielroute in der Region Hudson Bay

Besonders beliebt an der Hudson Bay ist ein Ausflug zu den Polarbären. Mit dem Flugzeug oder dem Zug geht es dazu von Winnipeg nach Churchill, wo neben Eisbär-Beobachtungen auch Einblicke in die Kultur der indigenen Eskimo-Bevölkerung sowie Ausflüge in die Steppen der umliegenden Tundra auf dem Programm stehen. Neben den Eisbären können an der Hudson Bay auch Polarfüchse, Seehunde, Wale und verschiedene Vogelarten beobachtet werden. Besonders abenteuerlustige Naturen können sich die Gegend auch durch eine Hundeschlittentour erschließen. Den Polarbären sollte man übrigens nur in sicheren Spezialfahrzeugen nahe kommen, die für die touristischen Ausflüge speziell ausgestattet wurden.

Highlights an der Hudson Bay

Eines der beliebtesten Reiseziele der Region ist der Polar Bear Point bei Churchill. Die Wahrscheinlichkeit, hier einige Exemplare des größten Landraubtieres der Erde ganz aus der Nähe beobachten zu können, ist an diesem Punkt besonders groß. Für die Bärenbeobachtung stehen entweder geschützte Aussichtsplattformen oder speziell präparierte Fahrzeuge, sogenannte „Arctic Crawlers“ zur Verfügung. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Tour mit einem sogenannten Tundra Buggy über die weiten Steppengebiete an der Hudson Bay. Und wer sich für Hundeschlittensport interessiert, sollte sich diese Region ebenfalls näher anschauen, denn diese Sportart hat hier eine lange Tradition. Beim alljährlichen Hudson Bay Quest-Rennen treffen sich zahlreiche Hundeschlitten-Teams zum Kräftemessen unter Extrembedingungen.

Ein besonderes Highlight, das sich Besuchern an der Hudson Bay bietet, sind Polarlichter. Sie sind das ganze Jahr über in den nördlichen und nordwestlichen Regionen zu sehen. Besonders eindrucksvoll sind die Polarlichter jedoch in den Monaten Februar und März.

Wandern in Zentral- und Südkanada: Nationalpark-Hopping für Naturfreunde

Die Wanderrouten in den kanadischen Provinzen Manitoba, Saskatchewan und Alberta sind vor allem dank der zahlreichen Seen, weitläufigen Wälder und schier endlosen Steppen in diesem Gebiet sehr reizvoll. Außerdem beherbergt diese Region zahlreiche der bekanntesten Nationalparks Kanadas, die Wanderern eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Kulisse bieten.

Der wohl populärste Vertreter dieser Art ist der Banff Nationalpark. Er erstreckt sich über mehr als 6.500 Quadratkilometer und ist mit einem Gründungsdatum im Jahr 1885 einer der ältesten Nationalparks auf der Welt. Gewissermaßen seine Fortsetzung findet Banff im Jasper Nationalpark, der ebenfalls schon seit mehr als einhundert Jahren besteht und mit über 10.000 Quadratkilometern sogar noch umfangreicher ist als sein Nachbar. Während Banff und Jasper vor allem mit spektakulären Bergpanoramen, Wäldern und Seen aufwarten, sorgen die Grasslands in Saskatchewan für eine komplett andere Szenerie: Auf der endlosen Weite der Steppe können in diesem Nationalpark beispielsweise nordamerikanische Büffel beobachtet werden. Ähnliches gilt auch für den Riding Mountain Nationalpark im Süden von Manitoba. Das Besondere an diesem Park ist seine landschaftliche Vielfalt. Denn er beherbergt sowohl ausgedehnte Grasland-Flächen wie auch karge, eiszeitlich geprägte Hochflächen und artenreiche Wälder. Neben einer großen Büffelherde lassen sich im Riding Mountain Nationalpark auch zahlreiche Elche, Wapiti-Hirsche, Wölfe und Schwarzbären beobachten.

Beispielrouten in Mittel-Kanada: Trails für jeden Geschmack

Die landschaftliche Bandbreite der Nationalparks in der Mitte und dem Süden Kanadas zeigt bereits, dass in dieser Region buchstäblich für jeden Geschmack etwas zu finden ist. So führt beispielsweise der Cowboy Trail von Mayerthorpe, westlich von Edmonton, an den östlichen Ausläufern der Kanadischen Rockies bis hinunter nach Cardston im tiefen Süden. Zu weiteren bei Wanderern und Trekking-Fans beliebten Routen in Alberta zählen beispielsweise der Terrace Trail, der Canmore Highline Trail, der Crypt Lake Trail und der Rockbound and Tower Lake Trail.

In Saskatchewan hingegen sind vor allem die Freunde flacher Routen und weitläufiger Landschaften gut aufgehoben. In vielen sogenannten Provinzparks können hier Tages- oder Mehrtages-Trekking- und Wandertouren unternommen werden. Zu den bekanntesten dieser Provincial Parks zählen der Fort Carlton Park, der Good Spirit Lake Park, der Greenwater Late Park, der Duck Mountain Park, die Moose Mountains and Narrow Hills Parks und der Meadow Lake Park. In all diesen Parks in der Mitte Kanadas ist das ausgiebige Wandern und Trekking erlaubt. Ein besonderer Höhepunkt für das Wandern in Kanada ist der Prince Albert National Park im Zentrum der Provinz Saskatchewan. Er ist der älteste Nationalpark der Region.

Die allgemein beliebteste Wander-Region in Zentralkanada ist jedoch das Gebiet um die Nationalparks Banff und Jasper. Besonders aufgrund ihrer landschaftlichen Reize und populären Trails erfreut sich dieser Teil Kanadas steigender Beliebtheit bei Wanderern und Trekking-Fans. Eine solche Wanderreise kann beispielsweise von Calgary aus zum Minnewanka Lake führen oder entlang einer der zahlreichen weiteren Seen gelegt werden. Von Banff aus lässt sich fast übergangslos auch der Yoho Nationalpark erreichen, wo zum Beispiel Lake Louise eine tolle Kulisse bietet. Von dort aus geht es zum Icefields Parkway – und damit mitten hinein in die Kanadischen Rocky Mountains. Der Icefields Parkway gilt als eine der schönsten Straßen der Welt, denn er bietet auf nahezu jedem Meter seiner Strecke grandiose Ausblicke und führt durch hunderte Kilometer fast unbeführter Natur und Wildnis. Nach dem Icefields Parkway und Wanderungen in den rauen Gebirgszügen mit grandiosen Ausblicken auf Bergmassive, Gletscher und langgezogene Täler steht anschließend wieder der Abstieg in flacherere Regionen auf dem Programm. Die ca. siebentägige Tour endet, wo sie begonnen hat: in Calgary.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Tour von Calgary bis nach Edmonton zu unternehmen. Auch diese Strecke führt durch die Nationalparks Banff und Jasper, inklusive Ausflügen zum Maligne Lake und der Sulphur Skyline. Besondere Highlights dieser Reise sind Mountainbike-Touren, Wildwasserfahrten auf dem Kicking Horse River, Bergwanderungen über Alpwiesen, der Zwischenstopp im Drayton Valley und ein Teilstück der Reise, das via Kanu auf dem Saskatchewan River zurückgelegt wird.

Wer mit Banff und Jasper noch nicht genügend Nationalpark-Feeling getankt hat, kann auf einer anderen Tour sogar noch weitere dieser geschützten Naturreservate in die Wanderstrecke einbauen. Dazu wird ebenfalls wieder von Calgary aus gestartet und zuerst Banff auf Trekking- und Wanderrouten erkundet. Anschließend geht es in den Yoho Nationalpark mit Lake Louise, wunderschönen Aussichtsplattformen und der Möglichkeit zum Wildwasserrafting auf dem Kicking Horse River. Danach führt die Reise in den Jasper Nationalpark, wo unter anderem Gelegenheit zum Baden im Pyramid Lake, Reiten, Paddeln oder Mountainbiken besteht. Von Jasper aus reist man weiter in den Mount Robson Park, wo die eindrucksvollen Athabasca Wasserfälle für unvergessliche Eindrücke sorgen. Weiter geht es danach über das Columbia Gebirge bis in den Wells Gray Park in den Cariboo Mountains. Besondere Attraktion an diesem Punkt ist das Campen am See, wo geangelt oder auf die Suche nach den heimischen Schwarzbären gegangen werden kann. Der weitere Streckenverlauf führt tiefer hinein nach British Columbia und schließlich bis an die Westküste – mit Stationen in Cache Creek, Whistler, dem Juan de Fuca Marine Trail, Parksville, Vargas Island, dem Pacific Rim National Park und schließlich Vancouver. Neben dem Wandern warten auch Kanutouren in Ozeanbuchten auf die Teilnehmer. In Vancouver schließlich endet diese sehr abwechslungsreiche Wanderreise, die auf einzigartige Weise Mittel- mit Westkanada verbindet.

Highlights der Wanderungen in Zentralkanada

Neben der abwechslungsreichen Landschaft sprechen auch verschiedene einzelne Attraktionen für eine Reise ins Herz Kanadas, um sich das nordamerikanische Land auf Schusters Rappen zu erschließen. Zu diesen Attraktionen gehören neben den Nationalparks im Allgemeinen beispielsweise die Takakkaw Falls und der Spiral Tunnel im Yoho Nationalpark, eine Wildwasserfahrt auf dem Kicking Horse River, ein Ausflug nach Calgary, der Saskatchewan Gletscher, die Athabasca Wasserfälle in Banff und der Ort Drumheller in Alberta. In Drumheller gibt es nämlich ein echtes Highlight für Dinosaurier-Fans: Neben dem weltgrößten Dinosauriermodell ist hier auch eine der führenden Fossiliensammlungen der Welt ausgestellt. Auch landschaftlich gibt es hier Außergewöhnliches zu entdecken: pilzartige Felssäulen die als „Hoodoos“ bezeichnet werden.

Der Icefields Parkway wurde ja als Route bereits empfohlen – rund um diese Panoramastrecke herum gibt es allerdings noch zahlreiche weitere sehenswerte Orte, für die sich ein Abstecker weg vom Highway für Wanderer auf jeden Fall lohnt. Zu diesen Orten gehört beispielsweise der Peyto Lake, der mit wunderbar türkisblaubem Wasser zu einer Rast einlädt. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Kurzwanderung über den Parker Ridge Trail nahe des Icefield Parkways. Der Trail führt sowohl durch Wald als auch über eine Strecke oberhalb der Baumgrenze. Und wenn man ohnehin in dieser Gegend ist, kann man auch dem Columbia Icefield Center einen Besuch abstatten. Von dort aus bietet sich nämlich ein toller Blick auf den Athabasca Gletscher.

Die großen Städte im Herzen Kanadas

Zu den Großstädten der Region, die einen Besuch lohnen, zählen auf jeden Fall Calgary und Edmonton. Edmonton, die am North Saskatchewan River gelegene Hauptstadt der Provinz Alberta, bietet den Besuchern dabei besonders viel Abwechlung: Moderne Hochhäuser finden sich in der Metropole ebenso wie Altbauten und Prunkbauten. Besonders bekannt ist Edmonton jedoch vor allem, weil sein Flusstal das längste zusammenhängende System städtischer Parks in ganz Nordamerika bildet. Edmonton besitzt deshalb auch pro Kopf die meiste Fläche an Parkanlagen unter allen Städten Kanadas.

Calgary hingegen ist vor allem in den Augen der Weltöffentlichkeit vor allem mit dem Thema Sport verbunden – schließlich war es bereits Austragungsort Olympischer Winterspiele. Die Stadt ist größer als die Hauptstadt Edmonton und liegt an den hügeligen Ausläufern der Kanadischen Rocky Mountains, den sogenannten Foothills. Vom Stadtbild her bietet Calgary seinen Besuchern vor allem ein modernes, aufgeräumtes Gesicht – und hält neben sehenswerter Architektur auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten bereit. Das andere Gesicht Calgarys ist durch Cowboy-Events wie Rodeos und ähnliche Outdoor-Shows geprägt.

Wanderreisen in den kanadischen Norden: Auf den Spuren der Goldgräber

Der hohe Norden Kanadas ist vor allem durch seine Historie als Goldgräberstätte und Heimat hartgesottener Trapper bekannt. Nicht umsonst fällt häufig der Name des Abenteuer-Autoren Jack London im Zusammenhang mit dieser Region. Wandertouren in diese Gegend sind vor allem für Naturfreunde zu empfehlen, die in der abwechslungsreichen Landschaft dieser Region schwelgen können. Eindrucksvolle Fjorde, wuchtige Berge, majestätische Gletscher, weitläufige Steppen und dichte Wälder bestimmen den Charakter dieses Trekking-Reviers im Yukon und den Nordwest Territorien. Im Gebiet an der Grenze zu Alaska liegt der höchste Berg Kanadas, der 5.959 Meter hohe Mount Logan – eingebettet in die St. Elias Mountains. 

Zu den beliebtesten Trails für mehr oder weniger ambitionierte Wanderer und Trekking-Fans gehört beispielsweise der Grizzly Ridge Trail im Tombstone Territorial Park, der durch das Grizzly Valley und vorbei am Grizzly Lake führt. Auch ein weiterer Bergwanderweg, der Fold Mountain Ridge, eignet sich gut, um einen bleibenden Eindruck und einzigartige Impressionen beim Wandern in Kanada zu sammeln. In der gleichen Region liegen auch die Goldensides, die ebenfalls eine Tagestour-Empfehlung sind. Freunden von Tundra und Steppen sei die Gegend um den Surfbird Mountain ans Herz gelegt – sanfte Hügel und wunderschöne Täler machen diesen Trip unvergesslich. Wer etwas höhere Herausforderungen und besonders anspruchsvolle Routen bevorzugt, wird am Mount Adney fündig: Der anstrengende Aufstieg auf bergigem Terrain wird durch einen grandiosen Rundumblick belohnt. Nicht zuletzt bietet der Nordwesten Kanadas auch hervorragende Bedingungen für Kanutouren. So können Wanderer beispielsweise beim Kanufahren auf dem Teslin River oder Yukon River ihren Füßen eine Auszeit gönnen – und dabei die eindrucksvolle Kulisse der nordischen Landschaft aus ganz neuer Perspektive entdecken.

Beispielrouten im Norden und Nordwesten Kanadas

Für eine abwechslungsreiche Wanderreise im Norden empfiehlt sich Dawson City als Ausgangspunkt. Die ehemalige Goldgräberstadt an der Mündung des Klondike River ist die zweitgrößte Stadt im Territorium Yukon – und das mit lediglich 1.327 Einwohnern. Der Begriff „dünn besiedelt“ trifft auf diese Region also besonders genau zu. Von Dawson City aus lässt sich der riesige Tombstone Territorial Park hervorragend mit Tages- und Mehrtages-Trekkingtouren erschließen. Zu den speziellen Highlights gehören dabei Ausflüge zur Tombstone Mountain Range, den Azure Lake, den Syenite Lakes sowie zahlreichen beeindruckenden Bergtälern. Von Dawson City aus lässt sich diese Region am besten mit einem Hubschrauber erreichen.

Dawson City kann jedoch auch als Ausgangspunkt für Touren dienen, bei denen die Wanderer mit Autos zum Startpunkt ihrer Trekking-Route gebracht werden. Besonders schön sind beispielsweise Ausflüge zum Bonanza und Eldorado Creek. Auch heute noch wird in der Region nach Gold geschürft – selbst waschechte Glücksritter unter den Wanderurlaubern können deshalb in Dawson City und Umgebung auf ihre Kosten kommen.

Auch vom weiter südlich gelegenen Calgary aus lässt sich der Nordwesten Kanadas im Rahmen einer Wandertour sehr gut erschließen. Von dort aus können zum Beispiel der Banff Nationalpark, der Yoho Nationalpark sowie der Jasper Nationalpark in Ein- oder Mehrtageswanderungen erschlossen werden. Nach diesem vergleichsweise beschaulichen Anfang geht es dann weiter nördlich nach Whitehorse, von wo aus die Route in die Tombstone Mountains, über den Yukon River und bis hinauf zum Top of the World Highway in Alaska führt. Auf diesem Alaska Highway zieht es die Wanderer dann entlang des langgezogenen Kluane Lake bis hinein in den Kluane Nationalpark. Dort kann man mit etwas Glück die seltenen und scheuen Dallschafe beobachten, denen der Kluane Sheep Mountain seinen Namen verdankt. Ein weiteres Highlight dieser Reise ist das größte zusammenhängende Gletschergebiet der Region, das sich im Kluane Nationalpark befindet. Als Zwischenstopp bei diesem Trip empfiehlt sich der kleine Ort Haines Junction.

Ein beliebter Trail in dieser urwüchsigen Wildnis ist auch der Cottonwood Trail. Er verläuft durch den Kluane National Park und gilt als Geheimtipp für ambitionierte Wanderer und Trekking-Fans, die besonders nach abgeschiedenen Routen suchen. Auf dieser Trekkingtour sind mehrere Pässe zu überqueren. Mit etwas Glück kann man in dieser Region, die zu einer der tierreichsten Gegenden Kanadas zählt, Elche, Schwarzbären oder sogar Grizzlys beobachten. Natur- und Tierfotografen lässt sich diese Wanderung deshalb besonders ans Herz legen. Die Strecke eignet sich jedoch vor allem für erfahrene Trekking-Sportler mit gutem Fitnesslevel, da neben den Höhenunterschieden auch Bäche und Flussläufe zu überwinden sind.

Im Kluane National Park können auch Tageswanderungen sehr reizvoll sein. Wer beispielsweise in der Nähe von Kathleen Lake Quartier bezieht, kann Tagestouren entlang des Sheep Creek bis zum Fuß der Sheep Mountain Ridge, Ausflüge über den bequem zu laufenden Auriol Trail, eine Wanderung zum Saint Elias Lake oder eine Tour zum „Kings Throne“ unternehmen. Letztere führt entlang einer ehemaligen Postkutschen-Linie bis hin zum Plateau „Kings Throne“ am östlichen Rand des Kluane National Parks. Der Ausblick, der sich nach erfolgreicher Besteigung des „Kings Throne“ bietet, ist atemberaubend – allerdings ist der Weg dahin höchst anspruchsvoll.

Wer sich vor allem dafür interessiert, auf historischen Pfaden zu wandeln, ist auf dem Chilkoot Trail gut aufgehoben. Denn diese legendäre Route wurde bereits in früheren Jahrhunderten ausgiebig genutzt, um Abenteurer und Goldgräber zu den sagenumwobenen Goldfeldern am Klondike zu bringen. Außerdem ist der Weg eine alte indianische Handelsroute. Die Trekkingroute auf dem Chilkoot Trail startet im malerischen Örtchen Skagway, wohin man mittels Bahnfahrt von Whitehorse über den White Pass gelangt – und zwar mit der historischen White Pass & Yukon Bahn. Innerhalb von fünf bis sechs Tagen wandert man auf den Spuren der Pioniere und Entdecker – bis zum Lake Bennett. Der Chilkoot Trail ist übrigens ein Höhenwanderweg: Er überquert nämlich den knapp 1.200 Meter hohen Chilkoot Pass.

Highlights der Wanderrouten im Norden und Nordwesten

Neben den Orten Whitehorse und Dawson City gehören der Klondike River sowie der Aussichtspunkt am Mount Monolith und die Twin Lakes zu dessen Füßen zu den besonderen Highlights der Region für Wanderer. Ebenfalls eine Reise wert sind der Talus Lake, der Pilot's Peak, der eine wunderbare Aussicht bietet, sowie das Hochplateau am Alpine Lake. Generell gehören die Routen im Norden und Nordwesten zur eher anspruchsvollen Kategorie für erfahrene Wanderer – und die wichtigsten Attraktionen sind die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen, die man während dieser Wanderreise in Kanada sammelt. Durch den Artenreichtum und vor allem die große Anzahl an nordischen Tieren ist die Region besonders für all jene Trekkingfans empfehlenswert, die nach Beobachtungsmöglichkeiten von Wildtieren suchen.

Jasper Nationalpark, Wandern in Kanada
Jasper Nationalpark

Trekking- und Wandertouren im Westen: Wasser in allen Variationen

Der Westen Kanadas, speziell die Provinz British Columbia, stellt zusammen mit den östlichen Provinzen die beliebtesten Destinationen für Wanderer aus der ganzen Welt dar. Speziell die Kanadischen Rocky Mountains sowie die Pazifikküste locken zahlreiche Trekking- und Wanderfans in diese Region Kanadas. Natürlich hat das riesige Land auch im Westen zahlreiche Nationalparks zu bieten, die für viele Wanderer zur ersten Wahl bei der Steckensuche in Kanada gehören. So bietet beispielsweise der vergleichsweise kleinflächige Glacier National Park eine besonders eindrucksvolle Landschaft, die vor allem durch den Kontrast von rauen Bergen und Gletschern und sanften Tälern geprägt ist. Ebenfalls eine Wanderreise wert sind die Gulf Islands. Dieser Nationalpark erstreckt sich über insgesamt 16 Inseln und ist über Fährverbindungen oder per Wasserflugzeug zu erreichen. Die Gulf Islands empfehlen sich besonders für Liebhaber ausgedehnter Kajak-Touren. Auch der Kootenay National Park im Südosten British Columbias gehört zu den Attraktionen, die Kanada in dieser Region für Wanderer zu bieten hat. Er ist die Fortsetzung der Nationalparks Jasper, Yoho und Banff und gehört teilweise zum Weltnaturerbe. In seiner Nähe befindet sich der Mount Revelstoke National Park. Er ist zwar relativ klein, bietet jedoch etwas Einmaliges: einen Teil des einzigen Regenwaldes der gesamten Region. Als Wanderer kann man dort also inmitten eines warmen, feuchten Regenwaldklimas unterwegs sein. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass einem hier nicht auch ein Grizzly oder Karibu über den Weg laufen kann.

Wer eher nach Strand und Mittelmeerklima sucht, ist hingegen im Pacific Rim Nationalpark bestens aufgehoben. Zu diesem Park gehören Long Beach, die über hundert Inseln der Broken Group Islands und der West Coast Trail, der zu einer der beliebtesten Wanderstrecken geworden ist. Er verläuft auf einer Länge von 75 Kilometern entlang der Westküste von Vancouver Island. Interessant ist vor allem seine Herkunft: Denn der Trail wurde ursprünglich errichtet, um verunglückten Seeleuten schnell zu Hilfe kommen zu können, die mit ihren Schiffen vor der Küste gekentert waren. Deshalb war er zur Zeit seiner Erbauung – im Jahr 1910 – auch als „Livesaving Trail“ bekannt. Erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde er schließlich zum Wanderweg ausgebaut.

Wandern in Westkanada bietet Trekking-Fans jedoch nicht nur grandiose Ausblicke auf die Weiten des Pazifik: Wasser spielt auch in vielfältiger weiterer Form eine Hauptrolle bei diesen Wandertouren: Als Wasserfälle saust es an zahlreichen Orten in die Tiefe, in glasklaren Bergseen lädt es zum Abkühlen ein und in schnell fließenden Flüssen bietet es die ideale Basis für Kanu- oder Wildwassertouren. Wer auf der Suche nach spektakulären Wasserfällen ist, wird beispielsweise an den Helmcken Falls im Wells Gray Provincial Park fündig – oder an den Hunlen Falls im Tweedsmuir Provincial Park, die die zweitgrößten Wasserfälle in British Columbia darstellen, sowie an den White Falls, den Falls of the Pool und den Emperor Falls, die allesamt am Robson River liegen.

Sutton Pass
Sutton Pass

Beispielrouten in Westkanada

Zu den besonders beliebten Routen für Tagesausflüge im Westen Kanadas gehören der Mount Seymour Trail bei Belcarra, The Grouse Grind und der Hanes Valley Hike im Norden von Vancouver Island, High Ridge bei Whistler Creek, der Newcastle Perimeter Loop bei Nanaimo, der Pesuta Shipwreck Trail bei Tlell und der Bailey's Chute Trail & West Lake Loop bei Stillwater.

Wer sich allerdings eine Tour über mehrere Tage in dieser abwechslungsreichen Region gönnen möchte, sollte dafür vor allem Vancouver Island in den Blick fassen. Von der Metropole Vancouver aus kann beispielsweise in Richtung des Juan de Fuca Marine Trails aufgebrochen werden. Auf diesem Trail warten Attraktionen wie die Botanical Beach mit einer einzigartigen Gezeiten-Zone und einer riesigen Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Auf der Strecke geht es unter anderem nach Parksville und Tofino – und dort kann eine unvergessliche Ozeantour mit landestypischen Kajaks eingeschoben werden. Auf diese Weise lassen sich die einsamen Buchen und beeindruckenden urwüchsigen Wälder des Clayoquot Sounds im Westen von Vancouver Island besonders gut erkunden. Das zerklüftete Küstengebiet bietet Attraktionen wie gemäßigten Regenwald als Vegetation, Flussläufe, die ins Meer münden, einsame Strände – und eine Vielzahl an Tieren. So können auf der Tour beispielsweise Weißkopfseeadler, Fischadler, Wapitis, Wölfe, Pumas und Schwarzbären an Land sowie Seeotter, Grauwale, Orcas und verschiedene Robben- und Delfinarten im Meer beobachtet werden. Nach dem Kajaken wird die Wanderung fortgesetzt – und zwar durch den Pacific Rim Nationalpark. Dort erwartet die Besucher ein ungewöhnlicher Pfad über Treppen und Bretterstege, der durch eine einzigartige Waldlandschaft mit uralten Bäumen führt. Die rund siebentägige Tour endet in Vancouver.

Eine andere Möglichkeit, im Westen Kanadas als Wandertourist der Natur ganz nahe zu sein, ist eine Hüttenwanderung im Wells Gray Provinzpark. Das Hüttenwandern, das in Europa vergleichsweise etabliert ist, ist in Kanada noch kaum verbreitet. Da es bei diesen Tagestouren von Hütte zu Hütte fast ausschließlich durch unberührte Wildnis geht, ist auch bei solchen Routen der Einsatz eines ortskundigen Guides sehr empfehlenswert. Startpunkt dieser recht anspruchsvollen Trekkingtouren durch das wilde Kanada ist der Ort Clearwater.

Banff Nationalpark
Banff Nationalpark

Highlights des Wanderns im Westen Kanadas

Trekking- und Wandertouren in Westkanada bestechen besonders durch ihren Variantenreichtum. So können Strecken gewählt werden, die an der Küste entlang führen, Touren, die Berge und Bergseen in den Mittelpunkt stellen, oder Routen, bei denen Flüsse und Wasserfälle erkundet werden. Ob Hüttenwandern in absoluter Abgeschiedenheit oder Trekkings entlang des beliebten West Coast Trails: Westkanada hat für jedes Temperament und Erfahrungslevel die passenden Routen zu bieten. Wer mehr als nur ein paar Tage Zeit mitbringt, kann natürlich die gesamte Bandbreite der Wander-Attraktionen ausnutzen, die British Columbia und die kanadische Pazifikküste parat halten.

Neben den in Sachen Landschaft, Flora und Fauna sehr vielfältigen Nationalparks sind weitere sehenswerte Highlights dieser Region zum Beispiel die Cascade Mountains, die Monkman Pass Memorial Trail Hiking Route mit ihren eindrucksvollen Wasserfällen, der Stawamus Chief Provincial Park mit dem zweitgrößten Monolithen der Welt, der Mount Assiniboine Park, das Valley of a Thousand Falls im Mount Robson Park mit der größten Anzahl an Wasserfällen in ganz Kanada - und natürlich der sogenannte Sky Highway, der von Vancouver nach Whistler führt.

Vancouver
Vancouver

Vancouver und Vancouver Island – eine Kategorie für sich

Vancouver Island ist eines der Highlights, die ein Besucher des westlichen Kanada keinesfalls verpassen sollte. Die riesige Insel bietet eine unglaubliche Bandbreite an Naturattraktionen und Wanderrouten. Und sie liegt direkt gegenüber einer der interessantesten Großstädte Kanadas: Vancouver. Die Stadt wartet mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten auf. So lädt sie beispielsweise in der Robson Street zu ausgedehnten Shoppingtouren ein, bietet mit dem Museum of Anthropology eine der führenden Einrichtungen zur Kultur der First Nations, sorgt mit der Nähe zum Meer für touristische Attraktionen wie Walbeobachtungen, stellt Wanderer auf der Capilano Suspension Bridge, einer in 70 Metern Höhe angebrachten, 136 Meter langen Hängebrücke, vor Herausforderungen, lädt im Stanley Park zum Relaxen ein und auf Granville Island zum Eintauchen in Kunst und Kultur – und bietet TV- und Filmfans als „Hollywood des Nordens“ jede Menge Drehorte vergangener und aktueller Produktionen. Die stark durch Multikulti-Einflüsse geprägte Metropole hat natürlich auch Häuserschluchten und Wolkenkratzer zu bieten – die jedoch in seltener Harmonie mit der umgebenden Wildnis der Region stehen. Nicht zuletzt durch die einzigartige Kombination modernen Lebensstils und Städtebaus mit landschaftlicher Schönheit und abwechslungsreicher Szenerie zählt Vancouver im weltweiten Vergleich zu den Großstädten mit der höchsten Lebensqualität. Dazu trägt natürlich auch die ausgesprochene Gastfreundlichkeit und entspannte Offenheit der Bewohner bei, die auch Touristen angenehm zu spüren bekommen.

Vancouver Island ist der Metropole vorgelagert und neben seiner zerklüfteten West- auch durch eine wunderschöne Ostküste geprägt. Dort warten vor allem kilometerlange Sandstrände auf erholungswillige Besucher. Eine ganz besondere Attraktion bekommen abenteuerlustige Reisende in dieser Region geboten: das Schwimmen inmitten von Lachsen im Campbell River. Ausgestattet mit einem Neoprenanzug schwimmt man dabei gemeinsam mit den Fischen in der Strömung des Flusses – und ist damit der Wildnis Kanadas auf ganz besondere Weise sehr nahe. Nicht zuletzt hält auch der Norden der Insel Interessantes bereit: Der Ort Telegraph Cove bietet nämlich einen einzigartigen Anblick, weil seine Gebäude nahezu sämtlich auf Stelzen errichtet sind. Das schützt die Häuser vor Überschwemmungen. Und Telegraph Cove ist ein idealer Ausgangsort für geführte Bärenbeobachtungs-Touren, da die Gegend weniger stark von Touristen frequentiert ist als Victoria im Süden.

Lake Louise, Banff
Lake Louise, Banff

Einmal quer durch Kanada: der Trans Canada Trail

Wer sich nicht entscheiden kann und genügend Zeit mitbringt, kann auch das gesamte Land als Wanderer erkunden. Denn speziell dafür wurde der Trans Canada Trail (TCT) angelegt, der vor allem für Wanderer, Radfahrer und Reiter gedacht ist und die Ost- mit der Westküste Kanadas verbindet – nebst eines optionalen Abstechers in den rauen Norden. Natürlich ist die gesamte Strecke auch für geübte Wanderer eine echte Herausforderung: Der TCT verläuft inklusive alternativer Streckenabschnitte schließlich über insgesamt mehr als 18.000 Kilometer Länge. Damit ist er der längste Wanderweg der Welt. Wer die nördlichen Territorien auslassen möchte, ist immer noch für eine Strecke von rund 10.000 Kilometern gut beschäftigt.

Der TCT startet in der östlichsten Stadt Nordamerikas, St. John's in Neufundland. Er führt von der Atlantikküste über Zentralkanada und die Prärien des Südwestens bis hinauf in den rauen Norden des Landes – und von dort an die Pazifikküste. Für große Teile der Strecke dienten stillgelegte Bahntrassen als Grundlage. Den TCT zur Gänze zu bewältigen, wird sich wohl kein Wanderer vornehmen. Doch einzelne Abschnitte dieses einzigartigen Trails lassen sich in viele Wanderurlaube gut einbinden.

Rockie Mountains
Rockie Mountains

 

Unsere Wanderfavoriten

Special: Auf dem Jakobsweg pilgern
Pilgern von A - Z
Fragen zu Ihrer Pilgerreise: Wie plane ich meine An- und Abreise für den Jakobsweg? Was für eine Bekleidung sollte ich bei meiner Pilgerwanderung mitnehmen? Welchen Camino soll ich für meine Pilgerreise wählen? uvm. ...
Special: Auf dem Jakobsweg pilgern
Mit dem Pilgerstab auf dem Jakobsweg
Pilgerstab auf dem Jakobsweg- Auf fast allen Darstellungen von Pilgern, seien sie historisch oder modern, kann man ihn sehen - den Pilgerstab. Doch was hat es damit auf sich?
Special: Auf dem Jakobsweg pilgern
Der Pilgerpass
Wichtig ist der Pilgerpass für alle, die ihn in Santiago de Compostela erhalten möchten.
Wandern.de Newsletter abonnieren
Kontaktzeile für Ausdrucke
Team wandern.de
Fragen zu unseren Reisen?
08536 919178
Mo-Fr 9-13 und 15-18 Uhr