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Jakobswege in Spanien pilgern

Unsere Pilgerreisen auf Jakobswegen in Spanien

Die spanischen Jakobswege führen Pilger durch ursprüngliche und kulturgeprägte Landschaften, die neben dem Ziel Santiago de Compostela auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und interessante Ortschaften bereithalten. Der klassische Camino Frances nimmt an den Pyrenäenpässen von Roncesvalles und Somport seinen Anfang. Als Fernwanderweg GR-65 führt er von Puente la Reina über Burgos, Leon und Astorga zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela. Ebenfalls sehr bekannt ist die Via de la Plata, die das südliche Spanien mit Asturien verbindet und römischen Ursprungs ist. Von Gijon aus führt sie den Wanderer auf einer Länge von 900 Kilometern über Oviedo bis nach Sevilla.

Facettenreiche Landschaften lassen das Pilgern auf dem Camino de la Costa zu einem wahren Naturerlebnis werden. Er führt von Hendaya an der französisch-spanischen Grenze durch mehrere spanische Regionen, wie zum Beispiel das Baskenland, Kantabrien, sowie Asturien und letztendlich nach Galizien. Neben zahlreichen landschaftlichen Highlights gibt es auf dem Weg auch viele präromanische Bauwerke zu bestaunen. Von La Coruna oder Ferrol aus erstreckt sich auf einer Länge von 100 Kilometern der Camino Ingles bis nach Betanzos und weiter in südlicher Richtung nach Santiago de Compostela. Dieser Jakobsweg wird nur noch selten genutzt.

Die landschaftlichen Vorzüge Kataloniens kann der Pilger auf dem Camino Catalan entdecken. Er entführt den Wanderer unter anderem auch in die spanische Metropole Barcelona, die mit historischen Kirchen und vielen anderen Highlights aufwarten kann. In Logrono geht der Weg auf den Camino Frances über. Zu Beginn des Camino de Madrid haben Pilger die Möglichkeit, die spanische Hauptstadt mit all ihren Facetten kennenzulernen, um sich anschließend über Valladolid und Sahagun auf den Weg nach Santiago de Compostela zu machen.

Doch nicht alle Pilger sehen in Santiago de Compostela das endgültige Ziel ihrer Pilgerreise, denn sie wandern auf dem Camino a Fisterra, der Verlängerung des Jakobsweges, weiter von Santiago bis zum Kap Finisterre. Das Kap wurde in früheren Zeiten als das Ende der Welt und vor allem als Ort mit größter Nähe zu den Inseln der Seligen angesehen. Auf spanischen Jakobswegen erschließt sich dem Pilger eine große kulturelle und landschaftliche Vielfalt, die jeglichen Interessen gerecht wird.

  • Von den Pyrenäen bis zum Apostelgrab in Santiago de Compostela führt der Camino Francés auf knapp 800 Kilometern.

  • Camino del Norte und Küstenweg – was zumeist (so der besseren Lesbarkeit halber auch im Folgenden) synonym verwendet wird, bezeichnet eigentlich zwei verschiedene Teile eines Jakobsweges: Der Pilger beginnt seine Wallfahrt entweder im französischen Hendaye oder bereits jenseits der Grenze, in der nahe liegenden spanischen Stadt Irun, auf dem Küstenweg, oder auch Camino de la Costa

  • Der Camino Catalan verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er durch die spanische, autonome Region Katalonien verläuft. Hier existieren gleich mehrere Varianten des Jakobsweges, sodass sich Pilgern und Wanderern eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten bietet.

  • Wie alle Jakobswege führt auch der Camino de Madrid ans Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela. Der Name dieses Pilgerweges verrät bereits, dass für diese Route die spanische Hauptstadt Madrid als Ausgangspunkt dient.

  • Der Camino a Fisterra ist kein Pilgerweg im eigentlichen Sinne, sondern die Verlängerung des Französischen Jakobsweges, dem klassischen Jakobsweg Spaniens. Die Route verläuft von Santiago de Compostela bis ans Kap Finisterra, dessen galizischer Name Fisterra lautet und für diesen Weg namensgebend ist.

  • Von Sevilla aus führt der Jakobsweg Via de la Plata auf etwa 1000 Kilometern über Mérida, Cáceres, Salamanca, Zamorra und Ourense bis zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela.

  • Der Camino de Inglés nimmt seinen Anfang in der nordspanischen Hafenstadt Ferrol und führt, wie alle Jakobswege nach Santiago de Compostela

  • Die Via Tolosana führt von Frankreich aus auf den spanischen Jakobsweg Camino Frances und dient diesem daher als Zubringer. Pilger und Wanderer aus ganz Europa nutzen diese Route, um nach Spanien und so zum Grab des heiligen Apostels Jakobus zu gelangen. Auf spanischer Seite trägt dieser Jakobsweg-Zubringer den Namen Camino Aragones.

  • Die Via de Bayona beginnt im namens gebenden, nahe der Grenze zu Spanien gelegenen Bayonne. Ausgehend von dem südfranzösischen Städtchen führt dieser Zweig des Jakobsweges über die spanischen Orte Irun, Vitoria und Miranda de Ebro auf 298 Kilometern bis nach Burgos.

  • Der Camino Alicantino, der auch als Camino del Sureste bezeichnet wird, nimmt seinen Ausgangspunkt in Alicante und führt von dort aus über Albacete, Madridejos, Toledo und Salamanca bis Zamora.

  • Der Camino Fonseca verläuft auf maximal 505 Kilometern - je nachdem, welche Varianten genutzt werden - von Salamanca über Zamora, Ourense und Monasterio de Oseira bis zum Ziel aller Jakobswege: Dem Grab des
    heiligen Jakobus nach Santiago de Compostela.

  • Die Ruta de la Lana, zu Deutsch Wollstraße, beginnt in Alicante und führt auf überwiegend flachem Terrain 380 Kilometer nordwestlich über Almansa, Cuenca und Santo Domingo de Silos bis nach Burgos, wo sie in den Camino Frances mündet.

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